Worskla Poltawa

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Worskla Poltawa
Logo von Worskla Poltawa
Basisdaten
Name FK Worskla Poltawa
Sitz Poltawa, Ukraine
Gründung 1955
Farben weiß und grün
Präsident Ukraine Oleh Babajew
Website fcvorskla.com.ua/
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Ukraine Viktor Skripnik
Spielstätte Worskla-Stadion
Plätze 24.586
Liga Premjer-Liha
2020/21 5. Platz
Heim
Auswärts

Der FK Worskla Poltawa (ukrainisch ФК «Ворскла» Полтава) ist ein ukrainischer Fußballverein aus der zentralukrainischen Stadt Poltawa. Der Verein spielt derzeit in der ukrainischen Premjer-Liha.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Klub wurde 1955 unter dem Namen Kolhospnyk gegründet. Nachdem das Team zwischenzeitlich noch weitere Male den Namen änderte, erhielt der Verein 1984 seinen heutigen Namen Worskla. Worskla ist der Fluss, der durch die Stadt Poltawa fließt. 1996 stieg Worskla Poltawa zum ersten Mal in die erste ukrainische Liga auf und erreichte in der Debütsaison prompt den dritten Tabellenplatz. Seither ist die Mannschaft nicht wieder aus der Premjer-Liha abgestiegen. 2009 gewann Worskla den ukrainischen Pokal gegen Schachtar Donezk mit 1:0.

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Gewinn des nationalen Pokals im Jahre 2009 nahm der Verein an der Qualifikation für die UEFA Europa League 2009/10 teil. Dort scheiterte die Mannschaft in der Play-off-Runde an Benfica Lissabon mit 0:4 und 2:1. Auch in der Saison 2011/2012 hatte Worskla Poltawa die Chance sich für die UEFA Europa League zu qualifizieren, bezwang in den Qualifikationsrunden Glentoran FC und Sligo Rovers und konnte durch Siege gegen den rumänischen Vertreter Dinamo Bukarest erstmals an dem Turnier teilnehmen. Dort traf das Team in Gruppe B auf den FC Kopenhagen, Standard Lüttich sowie Hannover 96 und schied als Tabellenletzter nach zwei Unentschieden und vier Niederlagen aus dem Wettbewerb aus. 2018 qualifizierte sich Worskla für seine zweite Europa-League-Teilnahme, diesmal direkt als Tabellendritter der Premjer-Liha.

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1997/98 UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde Lettland FK Daugava Riga 5:2 3:1 (A) 2:1 (H)
2. Qualifikationsrunde Belgien RSC Anderlecht 0:4 0:2 (A) 0:2 (H)
1998 UEFA Intertoto Cup 1. Runde Island KS/Leiftur 6:0 03:0 (A)1 3:0 (H)
2. Runde Danemark Akademisk BK Gladsaxe (a)3:3(a) 2:2 (A) 1:1 (H)
3. Runde Niederlande Fortuna Sittard 2:5 0:3 (A) 2:2 (H)
2000/01 UEFA-Pokal Qualifikation Nordmazedonien Rabotnički Skopje 4:0 2:0 (H) 2:0 (A)
1. Runde Portugal Boavista Porto 2:4 1:2 (H) 1:2 (A)
2009/10 UEFA Europa League Play-offs Portugal Benfica Lissabon 2:5 0:4 (A) 2:1 (H)
2011/12 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Nordirland Glentoran FC 5:0 2:0 (A) 3:0 (H)
3. Qualifikationsrunde Irland Sligo Rovers 2:0 0:0 (H) 2:0 (A)
Play-offs Rumänien Dinamo Bukarest 5:3 2:1 (H) 3:2 (A)
Gruppenphase Danemark FC Kopenhagen 1:2 0:1 (A) 1:1 (H)
Deutschland Hannover 96 2:5 1:2 (H) 1:3 (A)
Belgien Standard Lüttich 1:3 0:0 (A) 1:3 (H)
2015/16 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Slowakei MŠK Žilina (a)3:3(a) 0:2 (A) 3:1 n. V. (H)
2016/17 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Kroatien NK Lokomotiva Zagreb 2:3 0:0 (A) 2:3 (H)
2018/19 UEFA Europa League Gruppenphase England FC Arsenal 2:7 2:4 (A) 0:3 (H)
Portugal Sporting Lissabon 1:5 1:2 (H) 0:3 (A)
Aserbaidschan Qarabağ Ağdam 1:1 1:0 (A) 0:1 (H)
2021/22 UEFA Europa Conference League 2. Qualifikationsrunde Finnland Kuopion PS 4:5 2:2 (A) 2:3 n. V. (H)
2022/23 UEFA Europa Conference League 2. Qualifikationsrunde Schweden AIK Solna 3:4 3:2 (H) 0:2 n. V. (A)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 42 Spiele, 14 Siege, 9 Unentschieden, 19 Niederlagen, 56:64 Tore (Tordifferenz −8)

1 Das Hinspiel endete 1:0 für Leiftur wurde aber mit 0:3 für Poltawa gewertet, da Leiftur einen nicht berechtigten Spieler einsetzte.

Spielstätte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Heimspiele trägt der Verein im Worskla-Stadion aus, das zu Ehren von Alexei Butowski, der einer der Gründer der Olympischen Spiele war, auch Worskla-Butowskoho-Stadion heißt.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]