Ukrainische Fußballnationalmannschaft

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Ukraine
Ukrajina
Logo des FFU
Spitzname(n) Schowto-blakytni
Жовто-блакитні (die Gelb-Blauen)
Verband Ukrajinska Assoziazija Futbolu (UAF)
Федерація Футболу України (ФФУ)
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Joma
Cheftrainer Serhij Rebrow
Co-Trainer Mauro Tassotti
Andrea Maldera
Pedro Jaro
Oleksandr Schowkowskyj[1]
Kapitän Oleksandr Sintschenko
Rekordspieler Anatolij Tymoschtschuk (144)
Rekordtorschütze Andrij Schewtschenko (48)
Heimstadion Olympiastadion Kiew
FIFA-Code UKR
FIFA-Rang 22. (1568,86 Punkte)
(Stand: 4. April 2024)[2]
Heim
Auswärts
Ausweich
Bilanz
311 Spiele
141 Siege
88 Unentschieden
82 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
UkraineUkraine Ukraine 1:3 Ungarn Ungarn
(Uschhorod, Ukraine; 29. April 1992)
Höchster Sieg
UkraineUkraine Ukraine 9:0 San Marino San Marino
(Lwiw, Ukraine; 6. September 2013)
Höchste Niederlage
Frankreich Frankreich 7:1 Ukraine UkraineUkraine
(Paris, Frankreich; 7. Oktober 2020)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2006)
Beste Ergebnisse Viertelfinale 2006
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 3 (Erste: 2012)
Beste Ergebnisse Viertelfinale 2021
(Stand: 27. März 2024)

Die ukrainische Fußballnationalmannschaft (ukrainisch Збірна України з футболу Sbirna Ukrajiny s futbolu) ist die Auswahlmannschaft des ukrainischen Fußballverbandes Ukrajinska Assoziazija Futbolu. Der Spitzname Schowto-blakytni bedeutet auf Deutsch die Gelb-Blauen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fußball gilt in der Ukraine als beliebteste Sportart. Die ukrainische Fußballmannschaft entstand nach dem Zerfall der Sowjetunion, in der ukrainische Fußballer und Vereine eine führende Rolle gespielt hatten. Nach 1991 nahmen viele ukrainischstämmige Spieler die russische Staatsbürgerschaft an, weil sie für sich in Russland bessere Karrieremöglichkeiten sahen, darunter Wiktor Onopko, Sergei Juran oder Oleg Salenko, der Torschützenkönig der WM 1994. Aufgrund dieser Entwicklung musste die zu Sowjetzeiten traditionell starke Ukraine in den ersten Existenzjahren ihrer eigenen Nationalmannschaft zunächst einen Mangel an guten Spielern überstehen. Auch gingen alle damaligen Punkte der UdSSR in der UEFA-Fünfjahreswertung und bei der FIFA allein an Russland.

Mit der Zeit wurde die ukrainische Mannschaft stärker, es kamen neue Talente wie Andrij Schewtschenko oder Serhij Rebrow auf, die sich unter der Trainerlegende Walerij Lobanowskyj zu Weltklasse-Fußballern entwickelt haben. Zur Teilnahme an einer Welt- oder Europameisterschaft fehlte jedoch lange das nötige Glück, denn die Mannschaft scheiterte dreimal hintereinander in den Playoffs (gegen Kroatien 1997, gegen Slowenien 1999 und gegen Deutschland 2001).

Nach der verpassten Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft 2004 wurde der ehemalige Fußballer des Jahres Europas Oleh Blochin für den Posten des Nationaltrainers nominiert. Dieser Schritt erwies sich als richtig, denn die Ukraine spielte daran anschließend in einer schwierigen Gruppe eine souveräne Qualifikationsrunde für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und schaffte am 3. als Gruppenerster erstmals in ihrer Geschichte die Qualifikation für die Endrunde eines großen Turniers, wo sie bis ins Viertelfinale kam. Nachdem sich die Ukraine nicht für die Fußball-Europameisterschaft 2008 qualifizieren konnte, trat Oleh Blochin von seinem Amt als Nationaltrainer zurück, Nachfolger wurde der ehemalige sowjetische Nationalspieler Oleksij Mychajlytschenko[3]. Unter seiner Leitung hat die Ukraine die WM 2010 knapp verpasst, als man abermals in einem Playoff-Spiel verlor, diesmal gegen Griechenland. Für die EM 2012 war die Ukraine als Co-Gastgeber automatisch qualifiziert.

Teilnahmen an Fußball-Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andrij Schewtschenko auf einer ukrainischen Briefmarke anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland
Oleh Blochin, Nationaltrainer bei der ersten WM-Teilnahme 2006

Die Ukraine war von 1930 bis 1990 Teil der Sowjetunion, die von 1958 bis 1990 an der WM teilnahm. Ukrainische Spieler waren in dieser Zeit wichtige Spieler der sowjetischen Nationalmannschaft, z. B. Oleh Blochin, der mit der UdSSR 1982 und 1986 an der WM teilnahm. 1994 spielten mit Sergei Juran, Juri Nikiforow, Wladislaw Ternawski und Ilja Zymbalar noch in der Ukraine geborene Spieler für Russland bei der WM.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … letzte(r) Gegner Ergebnis[4] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1994 USA nicht teilgenommen zum Zeitpunkt der Qualifikationsauslosung noch kein FIFA-Mitglied
1998 Frankreich nicht qualifiziert In den Play-offs der Qualifikation an Kroatien gescheitert, nachdem in der Gruppenphase hinter Deutschland der 2. Platz belegt wurde
2002 Südkorea/Japan nicht qualifiziert In den Play-offs der Qualifikation an Deutschland gescheitert, nachdem in der Gruppenphase hinter Polen der 2. Platz belegt wurde
2006 Deutschland Viertelfinale Italien 8. Oleh Blochin Oleksandr Schowkowskyj hält im Elfmeterschießen des Achtelfinales gegen die Schweiz zwei Elfmeter.
2010 Südafrika nicht qualifiziert In den Play-offs der Qualifikation an Griechenland gescheitert, nachdem in der Gruppenphase hinter England der 2. Platz belegt wurde
2014 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation traf die Ukraine auf England, Moldawien, Montenegro, Polen und San Marino. Dabei belegte die Ukraine hinter England den zweiten Platz und traf in den Playoff-Spielen am 15. und 19. November 2013 auf Frankreich. Nach einem 2:0-Sieg im Hinspiel wurde das Rückspiel mit 0:3 verloren und somit die Qualifikation verpasst.
2018 Russland nicht qualifiziert In der Qualifikation traf die Ukraine auf Island, Kroatien, Türkei, Finnland und Kosovo. Dabei belegte die Ukraine hinter Island und Kroatien den dritten Platz und verpasste damit die Qualifikation.
2022 Katar nicht qualifiziert In der Qualifikation traf die Ukraine auf Frankreich, Finnland, Kasachstan, und Bosnien-Herzegowina. Dabei belegte die Ukraine hinter Frankreich den zweiten Platz und traf in den Playoff-Spielen am 1. und 5. Juni 2022 auf Schottland und Wales. Nach einem 3:1-Sieg im Spiel gegen Schottland ging das zweite Spiel gegen Wales mit 0:1 verloren und somit wurde die Qualifikation verpasst.

Teilnahmen an Fußball-Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ukraine nahm als Teil der UdSSR an den Europameisterschaften 1960 bis 1992 teil. In der 1960er Europameistermannschaft stand mit Wladimir Maslatschenko ein ukrainischer und mit Juri Woinow ein in der Ukraine spielender Spieler. 1972 waren die ukrainischen Spieler Jurij Istomyn, Anatolij Konkow, Eduard Kosynkewytsch, Wolodymyr Onyschtschenko, Wolodymyr Troschkin und der für Kiew spielende Jewgeni Rudakow Mitglied der Vizeeuropameistermannschaft, die vom in der Ukraine geborenen Alexander Ponomarjow trainiert wurde. Auch 1988 stellten mit Anatolij Demjanenko, Hennadij Lytowtschenko, Oleksandr Sawarow, Oleksij Mychajlytschenko, Serhij Baltatscha, Wassili Raz, Ihor Bjelanow, Oleh Protassow und Wiktor Passulko ukrainische Spieler den Großteil des Vizeeuropameisters, trainiert vom Ukrainer Walerij Lobanowskyj. Nach der Auflösung der Sowjetunion in mehrere selbständige Staaten nahm die Ukraine erstmals an der Qualifikation zur EM 1996 teil, konnte sich aber viermal nicht qualifizieren. 1996 standen mit Wiktor Onopko und Igor Dobrowolski in der Ukraine geborene Spieler in der russischen Mannschaft, die in der Vorrunde ausschied. Dobrowolski hatte zuvor bei der EM 1992 im Spiel gegen Deutschland das letzte Tor für die GUS erzielt. 2012 war die Ukraine zusammen mit Polen Gastgeber der EM und nahm damit erstmals teil. 2016 gelang nach Aufstockung der Teilnehmerzahl von 16 auf 24 erstmals die spielerische Qualifikation.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Bemerkungen und Besonderheiten
1996 England nicht qualifiziert In der Qualifikation an Kroatien und Vizeweltmeister Italien gescheitert.
2000 Niederlande und Belgien nicht qualifiziert In den Relegationsspielen an Slowenien gescheitert.
2004 Portugal nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Europameister Griechenland und Spanien gescheitert.
2008 Österreich und Schweiz nicht qualifiziert In der Qualifikation an den Finalisten der WM 2006 Frankreich und Italien gescheitert.
2012 Polen und Ukraine Vorrunde Schweden, Frankreich, England Nach einem Auftaktsieg gegen Schweden wurden die beiden anderen Spiele verloren, so dass die Ukraine als Gruppendritter ausschied.
2016 Frankreich Vorrunde Deutschland, Nordirland, Polen Die Ukraine verlor alle drei Gruppenspiele und schied, als einzige Mannschaft im Turnier punkt- und torlos, als Gruppenletzter aus.
2021 Europa Viertelfinale England Nach einer Niederlage gegen die Niederlande, einem Sieg gegen Nordmazedonien und einer Niederlage gegen Österreich qualifizierte sich die Ukraine als Gruppendritter für das Achtelfinale, in dem sie gegen Schweden gewinnen konnten. Im Viertelfinale schied die Ukraine gegen England aus.
2024 Deutschland In der Qualifikation traf die Ukraine auf England, Nordmazedonien, Malta und Italien. Als Gruppendritter wurde die direkte Qualifikation verpasst. In den Play-Offs traf die Ukraine auf Bosnien-Herzegowina und Island und qualifizierte sich für die EM 2024.

UEFA Nations League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2018/19: Liga B, 1. Platz mit 3 Siegen und 1 Niederlage
  • 2020/21: Liga A, 4. Platz mit 2 Siegen und 4 Niederlagen (davon eine Niederlage am grünen Tisch, da die Mannschaft wegen mehrerer positiver COVID-19-Tests nicht antreten konnte)
  • 2022/23: Liga B, 2. Platz mit 3 Siegen, 2 Remis und 1 Niederlage
  • 2024/25: Liga B

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einsätze (Top 11)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordnationalspieler Anatolij Tymoschtschuk bei seinem 100. Länderspieleinsatz
Rang Name Einsätze Zeitraum
01. Anatolij Tymoschtschuk (Im März 2022 von der UAF aberkannt) 144 2000–2016
02. Andrij Jarmolenko 116 2009–0000
03. Andrij Schewtschenko 111 1995–2012
04. Andrij Pjatow 102 2007–2022
05. Ruslan Rotan 100 2003–2018
06. Oleh Hussjew 098 2003–2016
07. Oleksandr Schowkowskyj 092 1994–2012
08. Jewhen Konopljanka 087 2010–0000
09. Taras Stepanenko 081 2010–0000
10. Serhij Rebrow 075 1992–2006
11. Andrij Woronin 074 2002–2012
12. Andrij Hussin 071 1993–2006
Stand: 22. November 2023[5][6][7]

Tore (Top 16)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordtorschütze Andrij Schewtschenko
Rang Name Tore Einsätze Zeitraum
01. Andrij Schewtschenko 48 111 1995–2012
02. Andrij Jarmolenko 46 116 2009–0000
03. Jewhen Konopljanka 21 87 2010–0000
04. Serhij Rebrow 15 75 1992–2006
05. Roman Jaremtschuk 14 48 2018–0000
06. Oleh Hussjew 13 98 2003–2016
07. Wiktor Zyhankow 12 51 2016–0000
Serhij Nasarenko 12 56 2003–2012
09. Jewhen Selesnjow 11 58 2008–2018
10. Andrij Hussin 9 71 1993–2006
Oleksandr Sintschenko 9 60 2015–0000
Andrij Worobej 9 68 2000–2008
13. Tymerlan Hussejnow 8 14 1993–1996
Artem Krawez 8 23 2011–2019
Artem Dowbyk 8 24 2021–0000
Artem Milewskyj 8 50 2006–2012
Andrij Woronin 8 74 2002–2012
Ruslan Rotan 8 100 2003–2018
Stand: 22. März 2024[5][7]
Nationalelf im Juni 2015

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Spieler wurden für das EM-Qualifikationsspiele gegen Bosnien-Herzegowina am 21. März 2024 und Island am 26. März 2024 nominiert.

  • Stand der Leistungsdaten: 27. März 2024 (nach dem Spiel gegen Island)
Name Geburtstag Spiele Tore Verein Debüt Letzter Einsatz
Tor
Heorhij Buschtschan 31.05.1994 017 00 Ukraine Dynamo Kiew 7. Oktober 2020 12. September 2023
Anatolij Trubin 01.08.2001 010 00 Portugal Benfica Lissabon 31. März 2021 20. November 2023
Andrij Lunin 11.02.1999 010 00 Spanien Real Madrid 23. März 2018 26. März 2024
Abwehr
Valeriy Bondar 27.02.1999 003 00 Ukraine Schachtar Donezk 11. November 2020 21. September 2022
Juchym Konoplja 26.08.1999 012 01 Ukraine Schachtar Donezk 7. Oktober 2020 26. März 2024
Mykola Matwijenko 02.05.1996 063 00 Ukraine Schachtar Donezk 24. März 2017 26. März 2024
Witalij Mykolenko 29.05.1999 039 01 England FC Everton 20. November 2018 26. März 2024
Illja Sabarnyj 01.09.2002 034 01 England AFC Bournemouth 7. Oktober 2020 26. März 2024
Oleksandr Tymchyk 20.01.1997 015 01 Ukraine Dynamo Kiew 3. September 2020 20. November 2023
Bohdan Mychajlitschenko 21.03.1997 007 00 Ukraine FC Polissya Zhytomyr 3. September 2020 21. September 2022
Maksym Talowjerow 28.06.2000 002 00 Osterreich LASK 21. März 2024 26. März 2024
Mittelfeld
Ruslan Malinowskyj 04.05.1993 059 07 Frankreich CFC Genua 31. März 2015 26. März 2024
Oleksandr Pikhalyonok 07.05.1997 008 00 Ukraine SK Dnipro-1 8. Juni 2022 20. November 2023
Heorhij Sudakow 01.09.2002 014 01 Ukraine Schachtar Donezk 23. Mai 2021 26. März 2024
Serhij Sydortschuk 02.05.1991 060 03 Ukraine Dynamo Kiew 9. Oktober 2014 17. Oktober 2023
Oleksandr Sintschenko 15.12.1996 060 09 England FC Arsenal 12. Oktober 2015 26. März 2024
Volodymyr Brazhko 23.01.2002 002 09 Ukraine Sorja Luhansk 21. März 2024 26. März 2024
Sturm
Artem Dowbyk 21.06.1997 025 08 Ukraine SK Dnipro-1 31. März 2021 26. März 2024
Mychajlo Mudryk 05.01.2001 018 2 England FC Chelsea 1. Juni 2022 26. März 2024
Roman Jaremtschuk 25.10.1998 048 14 Spanien FC Valencia 6. September 2018 26. März 2024
Oleksandr Subkow 03.08.1996 030 02 Ukraine Schachtar Donezk 7. Oktober 2020 21. März 2024
Wiktor Zyhankow 15.11.1997 051 12 Spanien FC Girona 12. November 2016 26. März 2024
Danylo Sikan 16.04.2001 007 01 Deutschland Hansa Rostock 1. September 2021 20. November 2023

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ukrainische A-Nationaltrainer
Prokopenko, erster A-Nationaltrainer.
Blochin, der erfolgreichste A-Nationaltrainer und mit den meisten Amtszeiten.
Schewtschenko, A-Nationaltrainer von 2016 bis 2021
  • Ukraine Wiktor Prokopenko (1992)
  • Ukraine Mykola Pawlow (1992)1
  • Ukraine Oleh Basylewytsch (1993–1994)
  • Ukraine Mykola Pawlow (1994)1
  • UkraineUkraine Ungarn József Szabó (1994)
  • Ukraine Anatolij Konkow (1995)
  • UkraineUkraine Ungarn József Szabó (1996–1999)
  • Ukraine Walerij Lobanowskyj (2000–2001)
  • Ukraine Leonid Burjak (2002–2003)
  • Ukraine Oleh Blochin (2003–2007)
  • Ukraine Oleksij Mychajlytschenko (2008–2009)
  • Ukraine Myron Markewytsch (2010)
  • Ukraine Jurij Kalytwynzew (2010–2011)1
  • Ukraine Oleh Blochin (2011–2012)
  • Ukraine Andrij Bal (2012)1
  • Ukraine Oleksandr Sawarow (2012)1
  • Ukraine Mychajlo Fomenko (2013–2016)
  • Ukraine Andrij Schewtschenko (2016–2021)[8][9]
  • Ukraine Oleksandr Petrakow (2021–2023)[10]
  • Ukraine Ruslan Rotan (2023, Interim)
  • Ukraine Serhij Rebrow (2023–)[11]
1 
Er fungierte als interimer Nationaltrainer.[12]

Spiele gegen deutschsprachige Nationalmannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiele gegen Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse stets aus ukrainischer Sicht)

Datum Ort Ergebnis Anlass
30. April 1997 Bremen 0:2 WM-Qualifikation
7. Juni 1997 Kiew 0:0 WM-Qualifikation
10. November 2001 Kiew 1:1 WM-Qualifikation
14. November 2001 Dortmund 1:4 WM-Qualifikation
11. November 2011 Kiew 3:3 Freundschaftsspiel
12. Juni 2016 Villeneuve-d’Ascq (Lille) 0:2 EM-Gruppenspiel
10. Oktober 2020 Kiew 1:2 UEFA Nations League 2020/21
14. November 2020 Leipzig 1:3 UEFA Nations League 2020/21
12. Juni 2023 Bremen 3:3 1000. Länderspiel der deutschen Mannschaft
3. Juni 2024 Nürnberg -:- Freundschaftsspiel

Spiele gegen Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse stets aus ukrainischer Sicht)

Datum Ort Ergebnis Anlass
15. November 2011 Lwiw 2:1 Freundschaftsspiel
1. Juni 2012 Innsbruck 2:3 Freundschaftsspiel
21. Juni 2021 Bukarest 0:1 EM-Gruppenspiel

Spiele gegen die Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse stets aus ukrainischer Sicht)

Datum Ort Ergebnis Anlass
26. Juni 2006 Köln 3:0 n. E. WM-Achtelfinale
17. November 2010 Lancy 2:2 Freundschaftsspiel
3. September 2020 Lwiw 2:1 UEFA Nations League 2020/21
17. November 2020 Luzern 0:3 (Wertung)1 UEFA Nations League 2020/21
1 
Aufgrund mehrerer positiver COVID-19-Tests im Team der Ukraine wurde das Spiel abgesagt. Die UEFA wertete das Spiel mit 3:0 für die Schweiz.[13]

Spiele gegen Liechtenstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher keine Begegnungen

Spiele gegen Luxemburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse stets aus ukrainischer Sicht)

Datum Ort Ergebnis Anlass
8. Juni 2006 Luxemburg 3:0 Freundschaftsspiel
15. November 2014 Luxemburg 3:0 EM-Qualifikation
14. Juni 2015 Lwiw 3:0 EM-Qualifikation
25. März 2019 Luxemburg 2:1 EM-Qualifikation
10. Juni 2019 Charkiw 1:0 EM-Qualifikation

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ukrainische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The coaching staff of the national team in der Datenbank der Ukrajinska Assoziazija Futbolu (englisch). Abgerufen am 27. Juni 2021.
  2. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 4. April 2024, abgerufen am 5. April 2024. (Mannschaften ohne Platz und Punkte sind seit mehr als 48 Monaten inaktiv.)
  3. Michailitschenko beerbt Blochin in der Ukraine (Memento vom 13. Januar 2008 im Internet Archive)
  4. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930-2010 (Memento vom 22. Juli 2014 im Internet Archive) (PDF-Datei; 195 kB)
  5. a b Most caps in der Datenbank der Ukrajinska Assoziazija Futbolu (englisch)
  6. Best scorers in der Datenbank der Ukrajinska Assoziazija Futbolu (englisch). Abgerufen am 11. Oktober 2023.
  7. a b RSSSF: Ukraine – Record International Players (englisch). Abgerufen am 5. Januar 2023.
  8. National team Coaches in der Datenbank der Ukrajinska Assoziazija Futbolu (englisch). Abgerufen am 27. Juni 2021.
  9. Andrej Schewtschenko gibt Amt als Nationaltrainer auf. In: t-online.de. dpa, 1. August 2021, abgerufen am 18. August 2021.
  10. Officially. The UAF Executive Committee has appointed Oleksandr Petrakov acting head coach of the national team of Ukraine. In: en.uaf.ua. Ukrajinska Assoziazija Futbolu, 18. August 2021, abgerufen am 18. August 2021 (englisch).
  11. Serhii Rebrov is the head coach of the national team of Ukraine. In: en.uaf.ua. Ukrajinska Assoziazija Futbolu, 7. Juni 2023, abgerufen am 7. Juni 2023 (englisch).
  12. Ukraine national football team managers. In: EU-Football.info. 2021, abgerufen am 29. Juni 2021 (englisch).
  13. Forfait-Sieg gegen Ukraine: Schweiz bleibt in Liga A