Vivi Vassileva

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Vivi Vassileva (geb. 1994 in Hof) ist eine deutsche Musikerin und Percussionistin. Sie entstammt einer bulgarischen Musikerfamilie.[1] Der Vater, Petär Vassilev, ist Geiger und Dozent bei den Hofer Symphonikern, die Mutter ist Pianistin und Dozentin. Die Schwester Veronika studierte Musik in den USA und Romanistik in Saarbrücken.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste Anstoß für ihre musikalische Laufbahn war die Konfrontation mit den Rhythmen einer Sintigruppe an einem Strand in Bulgarien. Wie ihre drei Geschwister lernte sie ursprünglich Geige. Sie hatte bei Ihrem Vater Unterricht.[3]

Mit 13 Jahren war sie Mitglied im Bundesjugendorchester.[4] Ihr Orchester-Debüt hatte Vivi Vassileva im gleichen Jahr mit einem Solokonzert mit den Hofer Symphonikern in Lichtenfeld.[5] Ihre erste professionelle CD-Aufnahme wurde vom Bayerischen Rundfunk unterstützt. Vivi Vassileva wurde von der Robert-Bosch-Stiftung (Talent in Bayern) und vom Deutschen Musikrat gefördert. Sie ist Stipendiatin verschiedener Stiftungen und studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Peter Sadlo bis zu dessen Tod im Juli 2016. Bei diesem schloss sie ihren Bachelor ab und begann anschließend ihr Masterstudium bei Raymond Curfs.

2015 gründete sie das Vivi Vasileva Quintett. Das ARD-Kulturmagazin ttt - titel, thesen, temperamente brachte in der Sendung am 24. Juli 2016 ein 6-minütiges Porträt der Musikerin.[6]

Vivi Vassileva ist eines der portraitierten Kinder im Kino-Dokumentarfilm "7 oder Warum ich auf der Welt bin" (2010) von Antje Starost und Hans Helmut Grotjahn.

2016 begleitete sie als Musikerin (Marimba) den Film "Geschichte einer Liebe - Freya" von Antje Starost und Hans Helmut Grotjahn. Im selben Jahr brachte sie mit dem Pianisten Maruan Sakkas die Komposition "Aschenglut" von Klaus Hinrich Stahmer zur Uraufführung. Die Aufnahme ist als CD erschienen.[7]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raymond Curfs (Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks): „Vivi spielt sehr energisch, hat eine große dynamische Bandbreite in ihrem Spiel und es macht einfach Laune, ihr zuzuschauen. Die Überzeugung, mit der sie spielt, ist einfach ansteckend.“[8]

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007 Jugend musiziert, Bundeswettbewerb
  • 2009 Bronze-Medaille im Internationalen Marimba-Wettbewerb, Paris
  • 2010 Marimba Wettbewerb, Nürnberg
  • 2013 Musikförderungspreis, Ingolstadt
  • 2014 Sonderpreis U21 und Sonderpreis der Mozart-Gesellschaft im ARD Musikwettbewerb[9][10]
  • 2016 1. Preis um den Musikpreis des Kulturkreises Gasteig mit einem eigenen Arrangement eines bulgarischen Volkslieds: Kalino Mome [11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biografie eigene Website, abgerufen am 11. Juni 2016
  2. Aussagen von Vivi Vassileva in ihrem Lebenslauf, der vorliegt
  3. Aussagen von Vivi Vassileva in ihrem Lebenslauf, der vorliegt
  4. Vivi Vassileva auf Künstlersekretariat Andreas Liebrandt, abgerufen am 11. Juni 2016
  5. https://www.youtube.com/watch?v=vX63mz-EeR8
  6. Vivi Vassileva die Meisterin des unregelmäßigen Schnipsens, Das Erste, abgerufen 24. Juli 2016
  7. "Licht" - Werke von Klaus Hinrich Stahmer; Kreuzberg Records kr 10122 (2016).
  8. Vivi Vassileva auf Künstlersekretariat Andreas Liebrandt, abgerufen am 11. Juni 2016
  9. München Ticket 9. Mai 2016, abgerufen am 11. Juni 2016
  10. Konzertinfo München, abgerufen am 11. Juni 2016
  11. aus dem übersandten Lebenslauf der Künstlerin