Volg

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Volg Gruppe

Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1886
Sitz Winterthur, Schweiz
Leitung Philipp Zgraggen
(CEO)
Martin Keller
(VR-Präsident)
Umsatz 1768 Mio. CHF (2020)
Branche Detailhandel
Website www.volg.ch
Stand: 31. Dezember 2020

Volg ist eine Schweizer Detailhandelsorganisation mit Sitz in Winterthur. Der Name des Unternehmens ist aus dem Akronym für den Verband ostschweizerischer landwirtschaftlicher Genossenschaften entstanden.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1886 wurde in Winterthur der Verband ostschweizerischer landwirtschaftlicher Genossenschaften (VOLG) gegründet.[2] Erster Präsident war Conrad Schenkel, einer der Initianten des 1874 gegründeten landwirtschaftlichen Vereins Elsau.[3] 1993 fusionierte VOLG mit fünf weiteren landwirtschaftlichen Genossenschaftsverbänden zur gesamtschweizerischen Fenaco.[4]

Im Mai 2017 eröffnete Volg einen Online-Shop.[5] In 383 Volg-Läden werden Postagenturen der Schweizerischen Post betrieben und in sämtlichen Filialen kann seit Februar/März 2019 mit der Sonect-App Bargeld bezogen werden.[6][7]

Am 1. September 2019 übernahm Philipp Zgraggen die Rolle des CEO von Ferdinand Hirsig. Gleichzeitig übernahm er bei Fenaco die Leitung des Departements Volg-Läden und Tankstellenshops in der Division Detailhandel und Energie, der bis Ende 2020 Ferdinand Hirsig vorstand.[8][9] Per 1. Januar 2021 hat die Verwaltung von Fenaco Philipp Zgraggen zum Leiter der Division Detailhandel und Mitglied der engeren Geschäftsleitung der Fenaco gewählt. Er leitet weiterhin das Departement Volg Läden/Tankstellenshops.[10]

Zahlen und Fakten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Volg-Gruppe erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Schweizer Franken. Volg betreibt 586 Verkaufsstellen in der Deutsch- und Westschweiz und beliefert 231 freie Detaillisten sowie 107 Tankstellenshops (2020).[11]

Die Verteilzentrale in Winterthur beliefert alle Verkaufsstellen mit Food/Nearfood und knapp die Hälfte aller Läden mit Frischprodukten, Früchten und Gemüse. Die Verteilzentren in Landquart GR und Oberbipp (BE) beliefern die Läden in Graubünden bzw. im westlichen Teil des Wirtschaftsgebiets. Zu Volg gehören die «Prima»-Läden und die Agrola-Tankstellenshops (TopShops).[12][13]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Volg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Markenlexion der Schweizer Markenlandschaft, Lemma Volg. Hrsg.: evoq communications AG, abgerufen am 1. November 2019.
  2. Christian Baertschi: Volg. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2. Oktober 2012, abgerufen am 21. September 2021.
  3. Verband ostschweizerischer landwirtschaftlicher Genossenschaften (VOLG), AfA260. Archiv für Agrargeschichte, abgerufen am 21. September 2021.
  4. Werner Baumann: Landwirtschaftliche Genossenschaften. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 13. November 2008, abgerufen am 21. September 2021.
  5. SDA: Jetzt liefert auch Volg nach Hause. In: Blick. 4. April 2017. Abgerufen am 12. April 2020.
  6. Gewinnsprung dank Dorfläden. Schweizer Bauer, 28. April 2021, abgerufen am 28. April 2021.
  7. Zürcher Fintech Sonect gewinnt Volg als Kunden. In: nzz.ch. 5. März 2019, abgerufen am 6. März 2019.
  8. Neuer Volg-Chef in Geschäftsleitung. Schweizer Bauer, 16. April 2019, abgerufen am 16. April 2019.
  9. Geschäftsleitung der Fenaco Genossenschaft. In: fenaco.com. Abgerufen am 10. Mai 2021.
  10. Philipp Zgraggen wird neuer Leiter der Division Detailhandel. In: fenaco.com. 3. April 2020, abgerufen am 10. Mai 2021.
  11. Mehr Umsatz dank Kundennähe. (PDF; 27,3 KB) Volg, 21. Januar 2021, abgerufen am 21. Januar 2021.
  12. Heinz Zürcher: Einkaufen in Weisslingen — Aus Volg wird erster Prima-Laden der Region. 20. Juli 2021, abgerufen am 21. Juli 2021.
  13. Wer wir sind. Volg. Abgerufen am 12. April 2020.