Vulkanausbruch auf La Palma 2021

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Eruptionskrater mit Lavafluss in Richtung El Paraiso (20. Sep. 2021)
Die Lage des Lavastroms (23. Nov. 2021)
Ausmaß der Lavabedeckung mit zerstörten Gebäuden in Rot dargestellt (23. Nov. 2021)

Der Vulkanausbruch auf La Palma 2021 begann am 19. September 2021 am westlichen Hang des Nord-Süd-verlaufenden Bergrückens Cumbre Vieja auf der kanarischen Insel La Palma. Seine Ausbruchstellen befinden sich zwischen 900 und 1000 m über Meer, etwa 1200 m östlich des alten Vulkans Montaña Rajada[Anm 1] und 1700 m nordwestlich des Llano-del-Banco-Vulkans, einem von drei Vulkanen der San-Juan-Eruption 1949.

Es entstanden mehrere Schlote an zwei längeren Spalten, aus denen Lavafontänen austraten. Die Lava floss Richtung Westen den Hang bis zum Meer hinab und zerstörte eine große Zahl von Häusern in Dörfern und Streusiedlungen der Gemeinden El Paso, Los Llanos de Aridane und Tazacorte. Besonders stark betroffen war Todoque (Gemeindeteil von Los Llanos de Aridane).

Vulkanische Charakteristik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es handelt sich um eine Spalteneruption mit strombolianischem Charakter und eingestreuten Wasserdampfexplosionen. Mehrere nacheinander entstandene Schlote gruppieren sich in einer Linie entlang eines unterirdischen Spaltensystems.[1] Dazu kommt eine starke effusive Komponente, bei der ergiebige Lavaströme austreten, manchmal aus mehreren Öffnungen gleichzeitig.[2][3]

Bei dem explosiven Geschehen werden vulkanisches Gas und vulkanische Asche ausgestoßen, die sich in Eruptionssäulen bis zu 5000 m Höhe auftürmen und weit verteilen können. Die häufig zu sehenden Lavafontänen erreichen eine Höhe von 600 m.[4] Das pyroklastische Material in Form von verschweißten Lavafetzen, Asche, Lapilli und vulkanischen Bomben baut mit der Zeit einen Schlackenkegel auf, dessen Flanken immer wieder teilweise einbrechen. Dabei wird die Lava aus dem Lavasee im Inneren des Kraters schlagartig freigegeben, was zu spektakulären Lava-Kaskaden und dem Abgang von haushohen Blöcken führt.[5]

Verlauf des Vulkanausbruchs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf La Palma gab es jahrzehntelang keine Vulkanausbrüche ankündigende Erdbeben.[6] In jüngerer Zeit gab es Erdbeben nur südöstlich von Teneriffa und auf El Hierro. Auf La Palma gab es Erdstöße erst am 19. Februar 2013. Ein erstes spürbares Beben fand am 10. Februar 2014 mit einer Magnitude von 3,7 statt. Nicht spürbare größere Schwarmbeben gab es von 7. bis 14. Oktober 2013 sowie von 11. bis 15. Februar 2018.

Die letzten größeren Erdbebenschwärme gab es vom 30. Januar bis zum 2. Februar und vom 25. bis 27. Juni 2021.[7]

Die drei betroffenen Gemeinden (v. r. n. l.):
El Paso, Los Llanos de Aridane und Tazacorte
rot unterstrichen: von der Lava überdeckte Dorf- (zusätzlich rot umrandet) bzw. Siedlungskerne
lila Worte und Linien: Namen und Grenzen der Gemeindeteile (Barrios)

September 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Austrittsstellen (schwarz) und Ausbreitung der Lava (rot)
(Datum: siehe Situation as of ... in der Bild-Legende ganz oben)

Am 11. September begann ein intensiverer, über die nächsten Tage ansteigender Erdbebenschwarm, der als Indiz eines eventuell bevorstehenden Vulkanausbruchs auf der Cumbre Vieja interpretiert wurde.[8]

Die weitere Zunahme der seismischen Aktivitäten veranlasste am 13. September die Behörden, den "Vulkanischen Notfallplan" (PEVOLCA) zu aktivieren und die Vulkanampel für die Gemeinden an der Westseite der Cumbre Vieja von Grün auf Gelb zu setzen. Damit verbunden waren Hinweise, wie sich die betroffenen Einwohner auf eine mögliche Evakuierung vorbereiten sollen.[9]

Am Morgen des 19. September gab es neben den zahlreichen schwächeren Erdbeben auch fünf flache Beben, die über der Magnitude 3,0 lagen, das stärkste mit 3,8 mbLg. Später, gegen 16:00 Uhr MESZ, stieg der vulkanische Tremor stark an.[10] Der befürchtete Vulkanausbruch begann dann um 16:12 Uhr MESZ (15:12 Uhr Ortszeit, 14:12 Uhr UTC) in etwa 920  m Höhe über dem Meeresspiegel im Barrio Tacande in der Gemeinde El Paso. Das war etwa 5 km nördlicher als das jeweilige Epizentrum der meisten registrierten Erdbeben. Die Zentren der letzten Beben lagen dabei nur noch in einer Tiefe von 1 km. Zunächst bildeten sich an zwei längeren Spalten an mehreren Stellen Lavafontänen und zwei Lavaströme flossen Richtung Westen den leicht bewaldeten Hang hinunter auf bewohntes Gebiet zu. Nach einer Stunde bildete sich oberhalb der ersten Ausbruchstelle eine Aschewolke, die bis 1500 m hoch reichte.[11]

Die Behörden setzten die Warnstufe auf Rot und begannen mit der Evakuierung der gefährdeten Ortschaften westlich der Ausbruchstelle.[12] Außerdem wurde die Katastrophenmanagement-Mission (EMSR546: Volcano eruption in La Palma, Spain) des Copernicus-Erdbeobachtungsprogrammes gestartet, um die Auswirkungen des Ausbruches zu erfassen.[13]

Am Abend des 20. September öffnete sich etwas weiter nördlich eine neue Eruptionsspalte in 700 m Entfernung vom bisherigen Ausbruchszentrum. Daraufhin wurden auch im Norden anschließende Siedlungen in den BarriosTajuya und Tacande evakuiert. Insgesamt waren 6000 Einwohner von den Evakuierungen betroffen.

Am 22. September schreitet die Lavafront mit einer Mächtigkeit von 8 bis 15 m Höhe nur noch mit einer Geschwindigkeit von 4000 m/h voran.[14] Von der Copernicus-Mission wurden erste Karten veröffentlicht, die das Ausmaß des Lavastroms sowie die Zerstörungen von 320 Häusern zeigen.[15][16]

Am 23. September waren nach Angaben der Copernicus-Mission 350 Häuser zerstört; die Lava bedeckte eine Fläche von 166 Hektar.[17] Die durch das aufsteigende Magma verursachte Bodenanhebung stabilisierte sich auf einem Maximum von 28 cm.[18]

Am 24. September verstärkte sich der Tremor deutlich.[19] Die Eruption veränderte sich zunehmend in eine explosive Phase. Um 15:15 Uhr gab es eine große Explosion. Auf Videoaufnahmen war eine Wilson-Wolke zu sehen.[20] Bei der Explosion gingen Fensterscheiben in der Umgebung zu Bruch. Als Folge bekam der Krater Risse und eine neue Eruptionsspalte mit schnell fließender Lava tat sich auf. Durch die vielen Explosionen verstärkte sich die Aschewolke, aufgrund einer Änderung der Windrichtung ging auch auf der Ostseite der Insel Asche nieder. Die Umgebung des Vulkans wurde mit einer dicken Ascheschicht und mit Lapilli eingedeckt. Die Aschewolke erreichte 3500 m Höhe.[21] Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez, der sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort machte, versprach finanzielle Entschädigungen für die zerstörten Häuser und auch für den verlorenen Hausrat.[22] Laut RTVC/TelevisionCanaria waren am Abend bereits 452 Häuser zerstört.

Am 25. September gab es einen Teilkollaps des neuen Vulkankegels, wobei ein Teil der Westflanke abrutschte.[23]

Am 26. September wurde der nördliche Lavastrom an seinem bisherigen Ende reaktiviert. Ein paar Tage zuvor war er in Todoque an der Hauptstraße (LP 213) nur etwa 30 m vor der Kirche San Pío X stehen geblieben. Die Kirche fiel am Nachmittag des 26. September der Lavawalze zum Opfer und wurde vollständig zerstört.[24] An der Steilküste in der Nähe des Hafens von Tazacorte ereignete sich möglicherweise aufgrund der anhaltenden Erschütterungen durch den Vulkan auf die Insel ein kleinerer Felssturz, bei dem Steinmassen ins Meer fielen.[25] Nach einer Auswertung von Stereobildern der Pléiades Erdbeobachtungssatelliten bedeckte die Lava eine Fläche von 262 Hektar bei einer durchschnittlichen Höhe von 12 m und einer Maximalhöhe von 50 m.[26]

Am 27. September gab es eine mehrstündige Ruhephase des Vulkanes. Zwischen 6 und 7 Uhr Ortszeit verringerte sich der vulkanische Tremor und die Eruptionen am Vulkanschlot. Im Laufe des Tages kam es nur zu kleineren Ascheeruptionen. Zwischen 17 und 18 Uhr Ortszeit erhöhte sich der vulkanische Tremor wieder und kurz nach 18 Uhr Ortszeit erfolgten neue Eruptionen, zu Beginn hauptsächlich mit Ascheauswurf und etwa eine Stunde später wieder strombolianischen Typs.[27][28]

Ausbreitung der Lava an bestimmten Tagen im September (fortlaufend von rechts nach links)

Am 28. September stellte das Instituto Geográfico Nacional jedoch fest, dass einer der Vulkanausgänge im nördlichen Teil des Vulkans seine Aktivität verändert hat und daher nun der hawaiianische Typ des Vulkanausbruchs überwiege. Bei dieser Art von Eruption verläuft der Prozess in der Regel ruhiger, weil die Lava noch flüssiger ist, die Gase leicht freigesetzt werden und es keine Explosionen gibt.[29] In der Folge traten große Lavamengen aus; die Lava erreichte in der Nacht zum 29. September bei der Playa Nueva die Küste und floss in den Atlantik. Dadurch wurde auch die küstennahe und letzte noch offene Straßenverbindung zwischen Nord und Süd auf der Westseite von La Palma unterbrochen. Die Regierung in Madrid erklärte La Palma zum Katastrophengebiet.[30][31] Im Verlauf des Tages schob die Lava ein Mündungsdelta von 500 m Breite ins Meer hinaus.[32] Es befindet sich etwa 1 km (Mitte zu Mitte) nördlich der bei der San Juan-Eruption 1949 entstandenen Lava-Plattform. Durch den Lavaaustritt hat sich die Fläche der Insel um 17,2  Hektar vergrößert; die Lava ist dort 24 m tief ins Meer geströmt. Der Rest der Lavaströme ist praktisch inaktiv. Nach Angaben der Copernicus-Mission vom 29. September war eine Landfläche von 338,3  Hektar von Lava bedeckt; der Ascheauswurf beeinflusste 1753 Hektar. Bislang sind 981 Gebäude vom Lavafluss betroffen, davon 855 zerstört.[33] Das Institut für Geowissenschaften (IGEO) veröffentlichte erstmals die aktuelle Einordnung des Ausbruchs in die Stufe 2 auf der Skala von 0 bis 8 des Vulkanexplosivitätsindex (VEI).[34]

Oktober 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Oktober wurden 18 Beben der Magnitude 2,0 bis 3,6 registriert, davon vier stärker als 3,0, ähnlich viele, wie in den vorangegangenen Tagen.[35] Eine intensivere vulkanische Tätigkeit führte u. a. zum Aufbruch von zwei neuen Spalten im Abstand von nur 15 m voneinander, etwa 600 m nordwestlich des aktiven Vulkankegels in bereits bewohntem Gebiet. Der neue Lavastrom zerstörte weitere Teile von El Paraíso, ehe er sich später wieder mit dem Hauptstrom vereinigte. Das neue Lavadelta hat sich schon 475 m weit ins Meer vorgeschoben, bei einer Maximaltiefe von 30 m, und bedeckt nun eine Fläche von 27 Hektar.[36]

Am Abend des 3. Oktobers stürzte ein Teil der westlichen Kraterwand ein, wodurch der innere Lavasee verschüttet wurde und größere Blöcke von der ausfließenden Lava mitgerissen wurden. Zunehmende explosive Tätigkeit schleuderte mehrere Dezimeter große Lavabomben bis zu 800 m weit.[37]

Am 5. Oktober wurde die Anzahl der zerstörten Gebäude durch den Abgleich mit den Katasterdaten erheblich nach unten korrigiert. Bis zum 4. Oktober waren demnach 726 Gebäude zerstört worden, davon 605 Wohnhäuser. Die Auswertungen der Copernicus-Satellitendaten ergaben 1046 zerstörte Gebäude, konnten deren Art aber nicht unterscheiden.[38]

Ausbreitung der Lava an bestimmten Tagen im Oktober (1. Hälfte, fortlaufend von rechts nach links)
Ausbreitung der Lava an bestimmten Tagen im Oktober (2. Hälfte, fortlaufend von rechts nach links)

In der Nacht auf Samstag, den 9. Oktober stürzte ein Teil der Nordflanke des alten Kraters ein. Es entstanden weitere Lavaströme.[39] Im Laufe des Samstags brachen weitere Strukturen an der Nordseite zusammen, dünnflüssigere Lava trat in mehreren Strömen und in noch größeren Mengen aus. Dabei trieben Felsbrocken von der Größe mehrstöckiger Häuser auf dem Lavastrom hangabwärts.[40]

Am 10. Oktober zerstörte der neue Lavastrom die wenigen verbliebenen Gebäude am Nordrand von Todoque.[41] Die Anzahl der zerstörten Häuser erhöhte sich auf rund 1200. Weitere Bereiche der Bananenplantagen ganz im Süden von Tazacorte in der Nähe von Playa Nueva, die ihre Existenz dem Vulkanausbruch von 1949 verdanken, wurden von der südlichen Lavazunge begraben.[42]


Bis zum 21. Oktober mussten seit dem Ausbruch des Vulkans etwa 7500 Menschen evakuiert werden. 2185 Gebäude waren bis dahin zerstört. Die Lavamassen hatten bis zum 21. Oktober eine Ausbreitung auf 866 Hektar erreicht und waren bis zum nördlich an Todoque anschließenden Ort La Laguna vorgedrungen.[43]

Am 26. Oktober gab die IGN bekannt, dass an der Messstation LP03 bei Jedey eine Aufblähung von 10 cm an einem Tag stattgefunden hat, während an allen anderen Stationen keine auffälligen Veränderungen beobachtet wurden. Am 26. Oktober ging die Deformation wieder zurück, am 27. Oktober waren die Messwerte wieder auf dem Niveau des 24. Oktobers.[44] Als Ursache wird eine temporäre Magmaansammlung unter dieser Station in Betracht gezogen.[45]

Am 30. Oktober kam es Mittags zu anhaltenden hörbaren Explosionen, die große Mengen Asche ausstießen.[46] In der Eruptionssäule konnten wieder einmal Blitze beobachtet werden.[47] Durch Reibung der Ascheteilchen in der Eruptionssäule kommt es dabei zu statischen Aufladungen, die ein solches Eruptionsgewitter erzeugen können.

November 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausbreitung der Lava an bestimmten Tagen im November (1. Hälfte, fortlaufend von rechts nach links)

Am 9. November wurde erstmals die Höhe des Schlackenkegels mit 1131 msnm angegeben.[48]

Am 10. November erreichte ein zweiter Lavastrom bei der Playa Guirres die Küste und floss in den Atlantik. Anzahl und Stärke der Beben in Tiefen von mehr als 20 km hatten in den letzten Stunden zugenommen. In mittleren Tiefen blieben die Beben im Vergleich zu den vergangenen Wochen aber gering. Auch der vulkanische Tremor blieb auf niedrigem Niveau. Die Schwefeldioxid-Emission erreichte am Tag zuvor, entgegen dem längerfristigen Abwärtstrend, mit 31.000 bis 43.000 Tonnen einen relativ hohen Tageswert.[49]

Am 20. November wurde der Vulkan durch das Erreichen von nun mittlerweile 10 Millionen m³ ausgestoßenem pyroklastisches Material im Vulkanexplosivitätsindex vom Index 2 auf 3 (VEI-3) hochgestuft. Die Höherstufung wird ausschließlich mit dem aufsummierten lockeren Material begründet, wie Asche, Lapilli und Bomben, das nicht nur über die Insel verstreut wurde, sondern auch zum Aufbau des Vulkankegels verwendet wurde. Bei dem Index findet die Menge der ausgeflossenen Lava keine Berücksichtigung. Ausdrücklich betont wurde, dass die Höherstufung kein erhöhtes Risiko bedeutet, da sich das allgemeine Verhalten des Vulkans nicht verstärkt hat.[50]

Am 26. November öffnete sich eine Spalte 900 m südwestlich von der ersten Eruption auf bisher nur von Asche beeinträchtigtem Gebiet wenige Meter westlich eines evakuierten Hauses . Die Anfangsgeschwindigkeit dieses effusiven Ausbruchs lag bei 600 m/h.[51] Er versiegte einen Tag später wieder.[52]

Am 28. November öffneten sich 7 Spalten am Fuße der Nordflanke des Kegels, die reichlich Lava fördern.[53] Die Schlote liegen im Rechteck [,].

Emissionen: Gase und Feinstaub[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aschewolke über der Cumbre Vieja (21. Okt. 2021)

Neben Asche und Lava stellen die austretenden Gase bei einem Vulkanausbruch ein weiteres Problem für die Bevölkerung dar. Aufgrund der geographischen Lage von La Palma wird der größte Anteil der Gasmengen auf das Meer hinausgetrieben. Bei bestimmten Wetterlagen können die Gase aber auch in der näheren Umgebung konzentriert werden, so dass ein Aufenthalt im Freien ohne Gasmaske gefährlich ist. Eine FFP2-Maske kann zwar vulkanische Partikel filtern, Gase werden aber nicht abgehalten. Von der Pevolca werden täglich die ausgestoßenen Mengen an Kohlenstoffdioxid und Schwefeldioxid aufgrund verschiedener Messstationen geschätzt und in einer täglich stattfindenden Pressekonferenz publiziert. An einzelnen Tagen verhängte die Pevolca in den Orten der nahen Umgebung Ausgangssperren, weil die Werte kritische Marken überschritten. Die Gesamtmengen sind geschätzt und geben nur eine grobe Orientierung, wie es mit dem Ausbruch weitergehen wird. Für andere Gase wie der nach faulen Eiern riechende und toxische Schwefelwasserstoff oder das geruchlose und ebenfalls stark toxische Kohlenstoffmonooxid liegen keine regelmäßigen Zahlen vor. Die Gasemissionen sind starken Schwankungen unterworfen. Hohe Mengen deuten auf einen fortschreitenden Ausbruch hin. Ein bevorstehendes Ende des Ausbruchs zeigt ein Zurückgehen der Schwefeldioxidemissionen auf wenige hundert Tonnen pro Tag an. Der höchste im Oktober angegebene Tageswert lag am 24. Okt. 2021 bei 53 600 Tonnen.[54] In der letzten Oktoberwoche nahm die anfangs hohe Gesamtmenge des ausgestoßenen Schwefeldioxids pro Tag tendenziell ab, während die Gesamtmenge pro Tag für Kohlenstoffdioxid leicht stieg. Anfang November wurden wieder hohe Schwefeldioxidwerte gemessen, allerdings mit starken Schwankungen von Tag zu Tag.

Emissionen Gesamtmenge Schwefeldioxid und Kohlenstoffdioxid am Cumbre Vieja[55]
Datum ausgestoßene Masse pro Tag
SO2 CO2
2021-10-24 >53 600 t 0803 t
2021-10-25 >40 800 t 1121 t
2021-10-26 >37 350 t 1320 t
2021-10-30 0>7 700 t 1450 t
2021-10-31 0>4 990 t 1500 t
2021-11-06 >10 000 t 1200 t
2021-11-09 31 000 … 43 000 t 1800 … 2000 t
2021-11-27 30 000 … 50 000 t ?

Eingeatmetes Schwefeldioxid kann Husten, Atemnot und eine Entzündung der Atemwegsorgane oder der Schleimhäute auslösen. Schwefeldioxid und auch Schwefelwasserstoff wirken beim Einatmen ab einer bestimmten Konzentration tödlich.[56] Der Grenzwert der EU für Schwefeldioxid in der Außenluft liegt bei 50 µg/m³ im Jahresmittel, die WHO fordert seit 2021 einen Grenzwert von 40 µg/m³ im 24-Stunden-Mittel.[57] Die spanischen Behörden haben den Tagesgrenzwert auf 125 µg/m³ und den stündlichen Grenzwert auf 350 µg/m³ Schwefeldioxid festgelegt. Der Tagesgrenzwert für Feinstaub mit Partikeln kleiner als 10 µm (PM10) wurde bei 50 µg/m³ festgelegt. Am 31. Oktober wurden zum Beispiel an der Station Los Llanos de Aridane 198 µg/m³ Feinstaubpartikel PM10 gemessen.[58] Für die Feinstaubpartikel dient eine FFP2-Maske als Schutz. Besonders die feinen Partikel PM10 können bis tief in die Lunge gelangen.

Der Vulkanausbruch in La Palma führte global zu erhöhten Schwefeldioxidwerten in der Atmosphäre, vor allem in höheren Luftschichten ab 3000 m Höhe. In Bodennähe wurden in Mitteleuropa mit Stand von Ende Oktober 2021 keine auffälligen Werten gemessen.[59] Die erhöhten Werte in den höheren Luftschichten beeinflussen die Sonneneinstrahlung und können leuchtende, orangerote Effekte am Himmel beim Sonnenaufgang oder beim Sonnenuntergang verursachen. Dieses Phänomen wurde Ende Oktober zum Beispiel in der Schweiz beobachtet.[60]

Zerstörte Flächen und Gebäude
Datum Fläche Gebäude
2021-09-19 0000,8 ha 0000
2021-09-26 0237,5 ha 0513
2021-10-03 0434,7 ha 1046
2021-10-17 0811,8 ha 1956
2021-10-24 0903,7 ha 2154
2021-10-31 0974,6 ha 2574
2021-11-07 0993,6 ha 2593

Zerstörte Fläche und Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die von den Lavaströmen zerstörten Flächen, Gebäude und auch Straßen werden täglich von der Copernicus Emergency Management Service publiziert.[61]

Die Copernicus Daten zu zerstörten Gebäuden sind nur Rohdaten, und werden von der Inselregierung regelmäßig durch Abgleich mit den Katasterdaten stark nach unten korrigiert. Der letzte Abgleich wurde am 8. November veröffentlicht, demnach waren bis dahin 1452 Gebäude zerstört oder beschädigt, davon 1177 Wohngebäude.[62]

Auch die Vulkanasche kann erhebliche Schäden verursachen, wenn sie sich z. B. auf Hausdächern anhäuft und diese durch das zusätzliche Gewicht zum Einsturz bringt. Die Gefahr verstärkt sich, wenn Regenwasser zu zusätzlicher Belastung führt. Deswegen wird auch die Feuerwehr eingesetzt, um Dächer freizuräumen.[63]

Erdbeben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der am 11. September begonnene Erdbebenschwarm bewegte sich mit dem Aufsteigen der Magma bis zum 19. September zunehmend näher zur Oberfläche. Als Initialbeben für den Ausbruch gilt ein flaches Erdbeben am Morgen des 19. Septembers der Magnitude 3,8 mbLg. Nach dem Ausbruch manifestierten sich die Erdbeben in zwei verschiedenen Tiefenstufen. Während in 9 bis 14 km Tiefe – in der oberen Magmakammer – die Erdbeben bis um die Magnitude 4,0 mbLg auftraten, waren die Erdbeben in Tiefen von 34 bis 39 km stärker.[64] Zu beachten ist, dass die IGN in Spanien die lokale Magnitudenskala mbLg verwendet. Diese zeigt aufgrund einer anderen Berechnungsmethode etwas höhere Werte als die Richterskala ML der EMSC.

Erdbeben ab Magnitude 4,5 ML (EMSC) und höher[64][65]
Zeitpunkt
(UTC)
Magnitude Max. Intensität Koordinaten
(IGN)
Tiefe
(IGN)
mbLg (IGN) ML (EMSC) Mercalli (IGN)
15. Okt. 2021, 07:02:19 Uhr 4,5 4,5 III–IV 28,5760°N, 17,8228°W 36 km
16. Okt. 2021, 06:07:02 Uhr 4,5 4,5 IV–V 28,5843°N, 17,8175°W 34 km
19. Okt. 2021, 21:48:00 Uhr 4,8 4,5 IV–V 28,5855°N, 17,8192°W 39 km
23. Okt. 2021, 15:34:49 Uhr 4,9 4,7 IV 28,5697°N, 17,8064°W 38 km
26. Okt. 2021, 16:25:37 Uhr 4,8 4,7 IV 28,5697°N, 17,8064°W 34 km
26. Okt. 2021, 23:53:16 Uhr 4,8 4,7 IV 28,5770°N, 17,8224°W 35 km
27. Okt. 2021, 06:19:56 Uhr 4,6 4,6 IV–V 28,5854°N, 17,8099°W 38 km
03. Nov. 2021, 07:27:34 Uhr 4,8 und 5,0 4,9 IV–V 28,5704°N, 17,8338°W 35 km
10. Nov. 2021, 11:10:07 Uhr 4,8 4,7 IV 28,5729°N, 17,8234°W 34,5 km
17. Nov. 2021, 12:33:35 Uhr 4,7 und 4,8 4,5 IV 28,5854°N, 17,8065°W 36 km
19. Nov. 2021, 01:08:47 Uhr 5,1 4,9 IV 28,5730°N, 17,8234°W 36 km

Auswirkungen auf den Flugverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vulkanasche auf der Startbahn/Landebahn (Runway) führt zu erhöhten Abnutzung bis hin zum Ausfall der Triebwerke beim Start sowie zu Problemen bei der Landung, insbesondere auf der 2200 m kurzen Landbahn von Flughafen La Palma. Umkehrschub bei der Landung führt zu Beschädigungen der Triebwerke. Flug durch Wolken aus Vulkanasche, die man im Radar nicht sieht, erhöht die Abnutzung der Triebwerke und kann im Extremfall zum Ausfall der Triebwerke führen. Neben Sicherheitsaspekten spielen so Kostenaspekte eine Rolle, ob Fluggesellschaften einen Flughafen noch anfliegen.

Das spanische Tourismusministerium teilte am 20. September 2021 mit, es gebe vorerst keine Einschränkungen für den Flugverkehr und auch nicht für Urlauber, die in den nächsten Tagen nach La Palma reisen.[66]

Am 24. September wurde der Betrieb am Flughafen La Palma ab dem Nachmittag eingestellt, da die Start- und Landebahn sowie die Rollwege mit Asche bedeckt waren. Zwar konnte der Flughafen am 26. September wieder geöffnet werden, einige Fluggesellschaften entschieden sich jedoch, den Betrieb vorerst nicht wieder aufzunehmen.[67] Teilweise wurden Flüge nach Teneriffa verlegt und die Passagiere mit einer Fähre nach La Palma gebracht.[68]

Vom 7. bis zum 9. Oktober war der Flughafen aufgrund der Ascheablagerungen erneut geschlossen.[69] Zugleich erreichte ein Teil der Asche den Norden Teneriffas. Mehrere Flüge wurden von Teneriffa Nord auf den Südflughafen umgeleitet, zu einem Start- und Landeverbot kam es jedoch nicht.[70]

Zu einer erneuten mehrtägigen Flughafenschließung kam es ab 20. November 2021.[71]

Reparaturen und Planungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz noch nicht absehbarem Ende des Ausbruchs laufen Entwürfe, Planung und auch schon Maßnahmen für die Reparatur der Infrastruktur. In Ausführung ist die Verbindung der LP211 mit der LP213, die durch den Lavastrom durch Todoque unterbrochen ist.

Die zwei wichtigsten Punkte sind hierbei die Verkehrsanbindung der südlich gelegenen Orte Las Manchas, Jedes und Puerto Naos an ihr Mittelzentrum sowie die Anbindung an Trink- und Brauchwasser (Meerwasserentsalzung). In Diskussion ist eine Fährverbindung und eine neue Straße von Tazacorte nach Puerto Naos unterhalb/westlich der Montañas La Laguna und Todoque.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Vulkanausbruch La Palma 2021 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dieser alte Vulkan liegt westlich der Straße LP-212 und 1 km nördlicher als deren Einmündung in die Straße LP-2

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Twitter-Nachricht. IGEO (CSIC-UCM), 25. Oktober 2021, abgerufen am 25. Oktober 2021. (spanisch)
  2. PEVOLCA Tagesbericht. gobierno de canarias, 25. Oktober 2021, abgerufen am 27. Oktober 2021. (spanisch)
  3. La Palma im Global Volcanism Program der Smithsonian Institution (englisch)
  4. Twitter-Nachricht. INVOLCAN, 26. Oktober 2021, abgerufen am 27. Oktober 2021. (spanisch)
  5. PEVOLCA Tagesbericht. gobierno de canarias, 26. Oktober 2021, abgerufen am 27. Oktober 2021. (spanisch)
  6. Erdbeben La Palma 1950-2020
  7. Erdbeben La Palma vor dem Ausbruch
  8. Erdbeben 11./12.09.2021
  9. Aktivierung der PEVOLCA. PEVOLCA Tagesbericht. Gobierno de Canarias, 13. September 2021, abgerufen am 3. November 2021 (spanisch).
  10. Inico de la Erupcion. Messwerte und tägliche Notizen. IGN, 19. September 2021, abgerufen am 31. Oktober 2021 (spanisch).
  11. Evakuierungspläne verhindern Personenschäden. PEVOLCA Tagesbericht. Gobierno de Canarias, 20. September 2021, abgerufen am 2. November 2021 (spanisch).
  12. Vulkan auf La Palma ausgebrochen. Tagesschau. 19. September 2021. Abgerufen am 20. September 2021.
  13. EMSR546: Volcano eruption in La Palma, Spain. Copernicus. 19. September 2021. Abgerufen am 22. September 2021.
  14. Derzeit schreitet die Lava mit 4 m/h voran. PEVOLCA Tagesbericht. Gobierno de Canarias, 22. September 2021, abgerufen am 1. November 2021 (spanisch).
  15. Lavaausbreitung - Situation zum 21.09.2021 - Übersichtskarte
  16. Lavaausbreitung - Situation zum 21.09.2021 - Detailkarte
  17. 350 Häuser zerstört. Twitter-Nachricht. Copernicus, 23. September 2021, abgerufen am 30. Oktober 2021 (spanisch).
  18. PEVOLCA Tagesbericht. gobierno de canarias. 22. September 2021. Abgerufen am 1. Oktober 2021. (spanisch, deutsches PDF verfügbar)
  19. Señales sísmicas – La Palma. Laufende Aufzeichnung der seismischen Aktivität. In: ign.es. Abgerufen am 3. November 2021 (spanisch).
  20. Video der Explosion mit Wilson-Wolke bei Twitter: https://twitter.com/ElTimeLaPalma/status/1441405944542367749
  21. Manfred Betzwieser: Explosive Vulkanphase hat eingesetzt. In: lapalma1.net. 9. Oktober 2021, abgerufen am 18. Oktober 2021.
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Koordinaten: 28° 37′ N, 17° 52′ W