Werner Vollborn

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Werner Vollborn (* 30. August 1909 in Kiel; † 29. Dezember 1972 ebenda) war ein deutscher evangelischer Theologe und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vollborn studierte Evangelische Theologie an der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität, wo er Mitglied des Corps Frisia im Weinheimer Senioren-Convent wurde.[1] Nach der Promotion zum Dr. theol. an der Preußischen Universität zu Greifswald 1938 war er zunächst Hilfsprediger am Kloster Bordesholm und an der Nikolaikirche (Kiel), danach Militärpfarrer bei der Kriegsmarine.

1949 für alttestamentliche Theologie habilitiert, lehrte er ab 1949 als Privatdozent an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Nach zwei Jahren als Studieninspektor am Predigerseminar in Preetz ging er 1951 als Pastor an die Michaeliskirche in Kiel-Hassee. 1954 wurde er einstimmig auf die zweite Pfarrstelle der Heiligengeistgemeinde an der Pauluskirche (Kiel) gewählt.[2] Als solcher predigte er auch im Evangelischen Studentenheim Düsternbrook. Man schätzte „seine klar aufgebauten, eindringlichen und in allgemeinverständlicher Sprache gehaltenen Predigten“.[3]

Als Professor an der theologischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität Kiel lehrte er Altes Testament. Das Corps Holsatia verlieh ihm 1955 das Band.[4]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Innerzeitliche oder endzeitliche Gerichtserwartung? Ein Beitrag zu Amos und Jesaja. Kiel 1938, zugl. Greifswald, Theol. Diss., 1938
  • Studien zum Zeitverständnis des Alten Testaments. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1951 (Druckfassung der Kieler Habil. vom 29. Juni 1949)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bernd-A. Kahe, Alfred Priemeier, Ernst Battmer, Nils Höpken: Corpslisten des Braunschweiger Senioren-Convents im WSC, Frisia Breslau, Nr. 270, Braunschweig, 1990
  2. Pastor i.R. Klaus Becker
  3. Kieler Nachrichten, 30. August 1969
  4. Kösener Corpslisten 1996, 78, 597