Wilhelm Remler

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Wilhelm Remler (auch Remmler; * 28. Oktober 1824 in Lübben; † 6. Februar 1896 in Berlin) war ein deutscher Orgelbauer.

Remlerorgel auf verzierter Westempore in Dorfkirche Fohrde

Der Sohn des Schuhmachers Johann Christian Remmler schloss 1843 eine Tischlerlehre ab, ging danach zehn Jahre auf Wanderschaft und ließ sich anschließend als Orgelbauer in Berlin (Kochstr. 25) nieder. Insgesamt schuf er in schwierigem persönlichen und wirtschaftlichen Umfeld über 35 Neubauten, so zum Beispiel die Orgel von St. Nikolai zu Bauer in Wehrland, sowie 1851 eine Orgel für eine Missionsstation in Ostindien, dies war sein erster selbständiger Bau, 1861 die Orgel der Dorfkirche Fohrde, 1864 für Mildenberg, 1869 für die Patronatskirche Schulzendorf (Dahme/Spreewald), 1873 für die Kirche Rotberg (Dahme/Spreewald), 1880 für Potzlow, 1880 Alt-Glienicke (1894 umgesetzt nach Criewen/Oder) und 1886 für die Dorfkirche Hermsdorf (1949 durch Neubau ersetzt).

Später arbeitete er auch zusammen mit seinem Sohn. Die Hauptarbeiten erstreckten sich auf den märkischen Raum.

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