Willy Blain

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Willy Blain Boxer
Daten
Geburtsname Willy Blain
Gewichtsklasse Halbweltergewicht
Nationalität Französisch
Geburtstag 24. April 1978
Geburtsort Le Tampon
Stil Rechtsauslage
Größe 1,74 m
Kampfstatistik
Kämpfe 26
Siege 24
K.-o.-Siege 4
Niederlagen 2

Willy „Small Leonard“ Blain (* 24. April 1978 in Le Tampon, Réunion) ist ein französischer Boxer.

Amateur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rechtsausleger Blain wurde von 1993 bis 1996 vier Mal französischer Juniorenmeister und von 1997 bis 2004 acht Mal in Folge französischer Meister der Senioren: 1997 und 1998 gewann er den Titel im Leichtgewicht, von 1999 an im Halbweltergewicht. Blain nahm 1996 an den Juniorenweltmeisterschaften in Havanna teil und schied dort in der Leichtgewichtsklasse im Viertelfinale aus. Bei den Weltmeisterschaften 1999 in Houston belegte er nach einer Finalniederlage gegen den Usbeken Mahamadkadir Abdullajew den zweiten Platz.

Im Jahr 2000 erreichte er bei den Europameisterschaften in Tampere einen dritten Platz und nahm daraufhin für Frankreich an den Olympischen Spielen in Sydney teil. Er schied dort allerdings schon im ersten Kampf gegen den Kubaner Diógenes Luna aus.

Die Europameisterschaften 2002 in Perm beendete er auf Rang zwei. Sein größter Erfolg als Amateurboxer gelang ihm im folgenden Jahr, bei den Weltmeisterschaften 2003 in Bangkok, als er unter anderem den Kubaner Luna und im Finale umstritten Alexander Maletin aus Russland schlug und Amateurweltmeister im Halbweltergewicht wurde.

2004 belegte er bei der EM in Pula einen weiteren dritten Platz. Bei den Olympischen Spielen in Athen war er allerdings weniger erfolgreich. Zwar schlug er wieder Maletin, unterlag dann aber im Viertelfinale dem späteren Sieger Manus Boonjumnong.

Profi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2004 wurde Blain Profi und unterschrieb bei Spotlight Boxing in Deutschland. Er musste gleich in seinem Profidebüt gegen einen Gegner mit niedriger KO-Quote zu Boden, was den Schluss nahelegt, dass er eher schlechte Nehmerfähigkeiten hat. Seine weiteren Kämpfe gewann er zwar, zeigte aber nur wenig Schlagkraft.

Im April 2009 boxte er um die interime Weltmeisterschaft der WBO im Halbweltergewicht gegen Lamont Peterson (26-0), unterlag diesem jedoch vorzeitig. Im November 2011 verlor er beim Kampf um die Europameisterschaft der WBO gegen Serhiy Fedchenko (28-1).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]