Wolfgang Effenberger

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Wolfgang Effenberger, 2019

Wolfgang Effenberger (* 1946 in Lohne[1]) ist ein deutscher pensionierter Offizier der Bundeswehr, ehemaliger Lehrer, Politologe und Sachbuchautor.[2]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Effenberger verpflichtete sich im Alter von 18 Jahren für zwölf Jahre als Zeitsoldat bei der Bundeswehr und schied 1976 als Offizier der Pioniertruppe aus. Dort erhielt er auch Kenntnisse über die damaligen Planungen „Atomares Gefechtsfeld Europa“. Nach seinem Ausscheiden von der Bundeswehr studierte er Politikwissenschaft, Bauwesen und Mathematik für Höheres Lehramt.

Er lebt als freier Autor bei München.

Positionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2016 trat Effenberger in Augsburg bei einem Kongress auf, den der Kopp Verlag zum Thema Geopolitik veranstaltete. Effenberger zitierte in seinem Referat Paul Craig Roberts, der NATO und EU als „bösartige Organisationen“ beschreibt, hinter deren Gründung die USA stünden. Diese strebten angeblich die Weltherrschaft an, während sich Saudi-Arabien die Islamisierung Europas zum Ziel gesetzt habe. Dies sei die Ursache dafür, dass von ihnen seit Beginn der Flüchtlingskrise in Europa ab 2015 kein Versuch einer Friedensstiftung im syrischen Bürgerkrieg unternommen worden sei. Den syrischen Diktator Baschar al-Assad nannte er in diesem Zusammenhang einen „demokratischen Staatschef“.[3] Bei der Preisverleihung des Bautzener Friedenspreises 2019 an Willy Wimmer hielt Effenberger die Laudatio.[4]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pax americana: Die Geschichte einer Weltmacht von Wilhelm dem Eroberer bis heute. München: Herbig, 2004; ISBN 978-3776623604
  • Pfeiler der US-Macht: Seefahrermentalität und Puritanismus. Gauting: Lynx, 2005; ISBN 978-3936169096
  • Deutsche und Juden vor 1939: Stationen und Zeugnisse einer schwierigen Beziehung. Ingelheim am Rhein: Zeitgeist Print & Online, 2013, 1. Aufl.; ISBN 978-3943007145
  • Wiederkehr der Hasardeure: Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914 und heute. Höhr-Grenzhausen: Zeitgeist Print & Online, 2014, 2. Auflage; mit Willy Wimmer; ISBN 978-3943007077
  • Geo-Imperialismus. Rottenburg: Kopp-Verlag, September 2016, 1. Auflage; ISBN 978-3864453236
  • Sie wollten den Krieg. Rottenburg: Kopp-Verlag, Oktober 2016, 1. Auflage; mit Jim MacGregor; ISBN 978-3864453304
  • Europas Verhängnis 14/18: Die Herren des Geldes greifen zur Weltmacht. Höhr-Grenzhausen: zeitgeist Print & Online, Mai 2018, 1. Auflage; ISBN 978-3943007190

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vita. In: Homepage von Wolfgang Effenberger. 2019, abgerufen am 21. Oktober 2019.
  2. zeitgeist-online.de: Wolfgang Effenberger 2018, aufgerufen am 30. August 2018
  3. Rüdiger Soldt: Auf dem Heimatplaneten für rechtsextreme Ufologen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. Februar 2017, abgerufen am 29. September 2018.
  4. David Vandeven: Willy Wimmer erhält Bautzener Friedenspreis 2019. In: Ostsachsen.TV. 1. Februar 2019, abgerufen am 14. April 2019.