Wooga

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
wooga GmbH

Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 2009
Sitz Berlin, Deutschland
Leitung Philipp Moeser, Jens Begemann
Mitarbeiterzahl 200[1]
Branche Softwareentwicklung
Website www.wooga.com

Die Wooga GmbH ist ein deutsches Spielesoftwareunternehmen mit Sitz in Berlin, das sich auf die Entwicklung von Social Network Games und zuletzt insbesondere auf sogenannte Story Driven Casual Games für mobile Endgeräte spezialisiert hat. Nach eigenen Angaben aus dem Jahr 2011 ist das Unternehmen größter europäischer und drittgrößter Anbieter weltweit in diesem Bereich und hat monatlich ca. 40 Millionen aktive Nutzer.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 2009 von Jens Begemann und Philipp Moeser gegründet und entwickelte von Anfang an Spiele für soziale Netzwerke. Im Oktober 2010 beschäftigte das Unternehmen 50 Mitarbeiter,[3] bis Mitte 2011 stieg diese Zahl auf 85, das Unternehmen war zu diesem Zeitpunkt bereits der größte europäische Anbieter in diesem Bereich. Ende 2012 arbeiteten 244 Mitarbeiter aus über 40 Nationen im Unternehmen, 2018 arbeiteten rund 200 Mitarbeiter für das Unternehmen.[4][5][6]

Im Februar 2011 verließ Wooga die VZ Netzwerke und entwickelte zunächst exklusiv für Facebook.[7] Von August 2011 bis Juni 2012 waren die Spiele von Wooga auch auf Google Plus nutzbar.[8]

Wooga in der Berliner Backfabrik

Seit Anfang 2012 setzt das Berliner Unternehmen verstärkt auf mobile Titel, zum Beispiel für iPhone und iPad. Derzeit arbeitet bereits die Hälfte der Mitarbeiter in Berlin an mobilen Spielen.[9] Das erste Spiel, das Wooga auch für iPhone und iPad veröffentlichte war Diamond Dash,[10] das bereits nach vier Monaten elf Millionen Downloads aufweisen konnte.[11] Im Dezember wurde Diamond Dash als erstes Wooga-Spiel auch auf Android-Smartphones und -Tablets portiert.[12] Im August wurde mit Jelly Splash das erste Spiel zuerst für mobile Geräte veröffentlicht.[13]

Im August 2011 wurde Wooga beim European Games Award als „Bestes Europäisches Spiele-Unternehmen“ ausgezeichnet und setzte sich damit gegen 69 Firmen aus 17 Ländern durch. Diamond Dash wurde zum besten Social Game des Jahres gekürt.[14] Im September wählte Gründerszene Wooga zum besten Newcomer-Startup des Jahrzehnts.[15] Im Januar 2013 gewann das Unternehmen außerdem den People's Choice Award bei den The Europas des Techblogs Techcrunch.[16]

Im Dezember 2018 wird bekannt, dass der israelische Spielehersteller Playtika Wooga für einen Kaufpreis von über 200 Millionen US-Dollar übernommen hat.[17]

Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2011 sammelte Wooga 24 Millionen US-Dollar an Risikokapital.[18] Größte Geldgeber waren der US-amerikanische Investor Highland Capital Partners und die deutsche Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Bereits im November 2009 hatten Holtzbrinck und Balderton Capital fünf Millionen Euro Risikokapital investiert.[19] Seit 2011 finanziert sich das Unternehmen nach eigenen Angaben aus laufenden Einnahmen.[20]

Facebook-Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Brain Buddies
  • Diamond Dash
  • Bubble Island
  • Monster World
  • Magic Land
  • Kingsbridge
  • Fantastic Forest
  • Pearl's Peril
  • Jelly Splash
  • June's Journey

Mobile Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. wooga.com: Eigenangaben des Unternehmens.
  2. Golem.de: golem.de: Artikel vom 31. Mai 2011 (aufgerufen am 11. Mai 2012)
  3. VentureTV: wooga und der Weg an die Weltspitze – Jens Begemann über Erfolg, Viralität und Frauen
  4. Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012
  5. 2012: Woogalicious Reloaded (Memento des Originals vom 13. August 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wooga.com
  6. Thomas Jüngling: Wooga lockt Mitarbeiter mit Firmenkultur. In: Welt Online. 16. Januar 2014 (welt.de [abgerufen am 23. Juni 2016]).
  7. netzwertig.com
  8. spiegel.de
  9. meedia.de (Memento des Originals vom 11. September 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/meedia.de
  10. Wooga’s Top Ten Facebook Game Diamond Dash goes Mobile
  11. Wooga scores 11M downloads for Diamond Dash on iOS
  12. How the cloud helped social gaming firm Wooga prepare for its Android invasion
  13. Platz 1 für Jelly Splash im Appstore
  14. Wooga wins Best Publisher and Best Social Game at the Games Award 2011
  15. Startup des Jahrzehnts
  16. EyeEm, Wooga, Scolibri win for Host City Berlin at The Europas (Memento des Originals vom 27. Juli 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/venturevillage.eu
  17. Jens Begemann: Wooga-Chef verkauft Spielefirma für über 200 Millionen Dollar nach Israel. Abgerufen am 9. Januar 2019.
  18. Focus.de, 31. Mai 2011: Computer – Wooga sammelt Geld für Expansion
  19. Wooga sackt 5 Millionen ein
  20. Wooga: „Eine Herausforderung, übrig zu bleiben“ – WiWo Gründer. In: WiWo Gründer. 5. November 2015, abgerufen am 23. Juni 2016.
  21. Wooga becomes No. 3 Facebook game maker and launches mobile titles venturebeat.com
  22. Wooga expands onto mobile with Bubble Island for iPhone and iPad forbes.com
  23. Wooga launches Monster World on mobile adweek.com
  24. Pearl’s Peril: Wooga brings Facebook hidden object game to iPad adweek.com
  25. The Next Candy Crush Saga? Colorful match-3three game Jelly Splash launches on mobile appadvice.com
  26. Wooga announces Agent Alice for mobile adweek.com
  27. Crazy Kings review toucharcade.com
  28. Wooga entwickelt das erste Mobile-Game von Futurama. In: Gründerszene Magazin. Abgerufen am 23. Juni 2016.