Yeşilyurt (Malatya)

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Yeşilyurt (Malatya)
Wappen fehlt
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Yeşilyurt (Malatya) (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Malatya
Koordinaten: 38° 18′ N, 38° 15′ OKoordinaten: 38° 17′ 46″ N, 38° 14′ 56″ O
Einwohner: 7.940[1] (2008)
Telefonvorwahl: (+90) 422
Postleitzahl: 44 xxx
Kfz-Kennzeichen: 44
Struktur und Verwaltung (Stand: 2014)
Bürgermeister: Hacı Uğur Polat (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Yeşilyurt (Malatya)
Einwohner: 35.229[1] (2008)
Fläche: 504 km²
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km²
Kaymakam: Erkan Bulgan
Webpräsenz (Kaymakam):

Yeşilyurt (türkisch für Grüne Heimat; kurdisch Çirmik) ist eine Stadt und ein Landkreis in der türkischen Provinz Malatya. Im Norden grenzt er an die Stadt Malatya, im Westen an die Landkreise Akçadağ und Doğanşehir, im Süden an die Provinz Adıyaman.

Der Süden des Landkreises wird von den Malatya Dağları, den Ausläufern des Taurusgebirges, umschlossen. Die höchste Erhebung ist mit 2.545 m der Beydağı. Die Fläche beträgt 568 km², der Landkreis hat 45.551 Einwohner (Stand: 2000).

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wirtschaft der Region besteht hauptsächlich aus Landwirtschaft, Tierhaltung, Webereien und kleinen Industrieanlagen. Die wichtigsten Produkte sind: Weizen, Gerste, Aprikosen, Kirschen, Tabak und Trauben. In den höher gelegenen Gebieten des Landkreises werden Bienen-, Ziegen- und Schafzucht betrieben. Außerdem sind hier Textilunternehmen ansässig, in denen Fäden, Wolle und Textilartikel hergestellt werden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war es ein armenischer Ort. In Yeşilyurt wurden bisher keine archäologischen Grabungen vorgenommen. Deshalb ist über die Geschichte dieser Region nicht viel bekannt. In Kalatepe wurden byzantinische Ruinen aus dem achten und neunten Jahrhundert entdeckt. Diese Bauten wurden zur damaligen Zeit als Wachstation genutzt. Während des Osmanischen Reiches wurde der Ort Çirmikti genannt. Nach Gründung der Republik Türkei wurde er İsmet Paşa genannt und im Jahre 1957 aus politischen Gründen in Yeşilyurt umbenannt.

Erholungsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An den landschaftlich reizvollen Ufern des Flusses Derme Suyu, im Volksmund auch Beyler deresi genannt, befinden sich Parks und Gärten, die von den Einheimischen zum Grillen und Picknicken genutzt werden. Eine der beliebtesten Stellen ist Pınarbaşı, die Quelle des Beyler deresi.

Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aşağıköy
  • Atalar (hacova)
  • Cumhuriyet Örnek Köyü
  • Çayırköy
  • Görgü
  • Gözene
  • Işıklı
  • İkizce
  • Kadiruşağı
  • Kırlangıç
  • Kozluk
  • Kuşdoğan
  • Kuyulu
  • Oluklu
  • Ortaköy
  • Öncü
  • Salkonak
  • Şeyituşağı
  • Üçgöze
  • Yalınkaya

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik (Memento vom 5. Dezember 2012 im Webarchiv archive.is), abgerufen 21. November 2009