Yvonne Elliman

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Yvonne Elliman (1975)

Yvonne Marianne Elliman (* 29. Dezember 1951 in Honolulu, Hawaii) ist eine US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihr Vater ist irischer Abstammung und ihre Mutter hat japanische[1] Wurzeln. Sie ist in Honolulu geboren und aufgewachsen. 1969 ging sie nach England, wo sie in London als Bar- und Clubsängerin zu arbeiten begann. Hier wurde sie für den Backgroundgesang für Eric Clapton entdeckt. Sie sang Anfang der 1970er Jahre auf einigen seiner Platten (u. a. auf I Shot the Sheriff) und erhielt außerdem einen Plattenvertrag. 1971 sang sie neben Tony Ashton auf Jon Lords Soloalbum Gemini Suite.

In einem Folkclub wurde sie von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice gesehen, die gerade die Besetzung für die Aufnahme ihrer Rockoper Jesus Christ Superstar suchten. Sie engagierten Yvonne Elliman für die Rolle der Maria Magdalena. Sie spielte diese Rolle, als das Musical erstmals auf dem Broadway aufgeführt wurde, ebenso wie in der späteren Verfilmung von Norman Jewison. 1974 wurde sie für diese Arbeit als erste von einer Pazifik-Insel stammende Hauptdarstellerin für den Golden Globe Award nominiert.

1972 hatte sie ihr erstes Soloalbum veröffentlicht. Es folgten in den 1970er Jahren fünf weitere, die durchschnittliche Erfolge verbuchen konnten. Ihr Album Nightflight kam 1978 als bestverkauftes bis auf Platz 40 der Billboardcharts. Größerer Erfolg war ihr mit dem Bee-Gees-Song If I Can’t Have You 1977 beschieden. Sie nahm den Song für das Soundtrackalbum zum Film Saturday Night Fever auf. Die Single erreichte den ersten Platz der Billboardcharts.

Ende der 1970er Jahre spielte sie in zwei Episoden der Fernsehserie Hawaii Fünf-Null und verabschiedete sich dann vom Showbusiness ins Privatleben. Sie heiratete und gebar 1982 eine Tochter und 1985 einen Sohn. In den 1990er Jahren erschienen einige Kompilationen ihrer besten Lieder und 2004 kehrte sie mit einem neuen Album in die Musikszene zurück.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[2][3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 US
1977 Love Me US68
(16 Wo.)US
Produzent: Freddie Perren
1978 Night Flight US40
(17 Wo.)US
Produzenten: Freddie Perren, Robert Appére
1979 Yvonne US174
(6 Wo.)US
Produzenten: Steve Barri, Robert Appére

Weitere Alben

  • 1972: Yvonne Elliman
  • 1973: Food of Love
  • 1975: Rising Sun
  • 2004: Simple Needs (EP)

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1978: If I Can’t Have You (Mini-LP mit 6 Songs)
  • 1995: The Best of Yvonne Elliman
  • 1995: The Very Best of Yvonne Elliman
  • 1997: The Best of Yvonne Elliman
  • 1999: If I Can’t Have You
  • 1999: The Collection
  • 2004: 20th Century Masters - The Millennium Collection: The Best of Yvonne Elliman
  • 2016: Yvonne / Night Flight (2-CD-Set; Reissue plus Bonustracks)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2][4][5]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  UK  US  R&B  Dance
1971 I Don’t Know How to Love Him
Yvonne Elliman
UK47
(1 Wo.)UK
US28
(10 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Februar 1971
Everything’s Alright
Jesus Christ Superstar
US92
(6 Wo.)US
Erstveröffentlichung: September 1971
1976 Love Me
Love Me
UK6
Silber
Silber

(13 Wo.)UK
US14
(19 Wo.)US
Erstveröffentlichung: September 1976
1977 Hello Stranger
Love Me
UK26
(5 Wo.)UK
US15
(16 Wo.)US
R&B57
(7 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: März 1977
I Can’t Get You Out of My Mind
Love Me
UK17
(13 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Juni 1977
1978 If I Can’t Have You
Night Flight / Saturday Night Fever
UK4
Silber
Silber

(12 Wo.)UK
US1
Gold
Gold

(22 Wo.)US
R&B60
(8 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: November 1977
Moment by Moment
Moment by Moment
US59
(6 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Dezember 1978
Titelsong des gleichnamigen Films mit John Travolta
deutscher Filmtitel: Von Augenblick zu Augenblick
1979 Love Pains
Yvonne
US34
(13 Wo.)US
Dance75
(5 Wo.)Dance
Erstveröffentlichung: Oktober 1979

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Weitere Singles

  • 1972: Could We Start Again Please? (mit Michael Jason)
  • 1972: What a Line to Go Out On
  • 1973: I Can’t Explain
  • 1973: Superstar (mit Carl Anderson)
  • 1974: Willie and the Hand Jive (mit Eric Clapton)
  • 1975: Walk Right In
  • 1975: From the Inside
  • 1975: Somewhere in the Night
  • 1975: The Best of My Love
  • 1978: Savannah
  • 1978: Lady of the Silver Spoon

Beteiligungen an Soundtracks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2][6]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  UK  US  R&B
1972 Jesus Christ Superstar UK6
Silber
Silber

(23 Wo.)UK
Musik, Arrangement: Andrew Lloyd Webber
Text: Tim Rice
1978 Saturday Night Fever DE1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(44 Wo.)DE
AT1
(36 Wo.)AT
UK1
Gold
Gold

(65 Wo.)UK
US1
Diamant + Fünffachplatin
Diamant + Fünffachplatin
×5
Diamant + Fünffachplatin

(120 Wo.)US
R&B1
(38 Wo.)R&B
mit den Bee Gees und anderen

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Weitere Soundtrack-Beteiligungen

  • 1980: Roadie
  • 1983: War Games

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartauswertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 US
Nummer-eins-Alben USUS
Top-10-Alben USUS
Alben in den Charts US3US
 UK  US  R&B  Dance
Nummer-eins-Singles UKUK US1US R&BR&B DanceDance
Top-10-Singles UK2UK US1US R&BR&B DanceDance
Singles in den Charts UK5UK US7US R&B2R&B Dance1Dance

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Silver record icon.svg Silber Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Ver­käu­fe Quel­len
 Vereinigte Staaten (RIAA) 0! S Gold record icon.svg Gold1 0! P 1.000.000 riaa.com
 Vereinigtes Königreich (BPI) Silver record icon.svg 3× Silber3 0! G 0! P 560.000 bpi.co.uk
Insgesamt Silver record icon.svg 3× Silber3 Gold record icon.svg Gold1

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biography | Yvonne Elliman. In: www.yvonneelliman.com. Abgerufen am 21. März 2016.
  2. a b c Chartquellen: Singles UK Alben
  3. The Billboard Albums von Joel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006, ISBN 0-89820-166-7.
  4. Joel Whitburn: Hot R&B Songs 1942–2010: 6th Edition, ISBN 978-0-89820-186-4.
  5. Joel Whitburn: Hot Dance/Disco 1974–2003, ISBN 978-0-89820-156-7.
  6. Joel Whitburn: Top R&B Albums 1965–1998, ISBN 0-89820-134-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Yvonne Elliman – Sammlung von Bildern