Zlattnik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zlattnik
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Zlattnik (Polen)
Zlattnik
Zlattnik
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Oppeln
Geographische Lage: 50° 36′ N, 17° 48′ OKoordinaten: 50° 36′ 0″ N, 17° 48′ 0″ O
Einwohner:
Postleitzahl: 46-060
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OPO



Ul. Opolska in Richtung Chrzumczütz
Ul. Parkowa mit zweisprachigen Ortsschild
Gefallenendenkmal für die beiden Weltkriege an der ul. Opolska

Zlattnik (poln. Złotniki, 1936–1945 Goldenau) ist ein Dorf in Polen in der Gemeinde Proskau (Prószków). Es liegt südlich der Stadt Opole und liegt somit in der Woiwodschaft Oppeln.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zlattnik liegt drei Kilometer nordöstlich vom Gemeindesitz Proskau und neun Kilometer südlich von der Kreisstadt und Woiwodschaftshauptstadt Opole (Oppeln). Durch den Ort verläuft die Woiwodschaftsstraße 414.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbarorte von Zlattnik sind im Norden Chrzumczütz, im Osten Chrzowitz, Boguschütz und Zlönitz, im Süden Proskau und im Westen Neuhammer.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Zlattnik wurde das erste Mal in einer Urkunde des Oppelner Herzog Wladislau I. vom 30. November 1260 als Zlotnici erwähnt, in der die beiden Dörfer Zlattnik und Zlönitz der Kirchgemeinde in Chrzumczütz zugesprochen werden. 1784 zählt das Dorf zwei Vorwerke und 25 Bauern. 1814 wurde das Dorf durch einen Großbrand fast vollständig zerstört. 1845 zählte das Dorf wiederum 60 Wohnhäuser, drei Handwerkerbetriebe sowie ein Schulhaus [1].

Während der Volksabstimmung in Oberschlesien 1921 stimmten 174 Menschen für die Eingliederung nach Polen sowie 178 für einen Verbleib im Deutschen Reich[2]. Zwischen den Jahren 1935 und 1945 hieß das Dorf Goldenau.

1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in Złotniki umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln. 1999 kam der Ort zum wiedergegründeten Powiat Opolski. Am 30. April 2010 erhielt das Dorf zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Zlattnik.

Sehenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Schulgebäude entstand 1840 und wurde 1912 erweitert. Heute beherbergt es einen Kindergarten sowie die Grundschule Szkolno-Przedszkolny im. Pisarzy Slaskich [3]
  • Alters Feuerwehrhaus
  • Kapelle an der ul. Opolska von 1885 mit einer Statue der Jungfrau Maria
  • Liebeskapelle von 1898
  • Gefallenendenkmal für die beiden Weltkriege an der ul. Opolska

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zlattnik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte von Zlattnik
  2. http://home.arcor.de/oberschlesien-bw/abstimmung/oppeln.htm (Memento vom 24. Januar 2017 im Internet Archive)
  3. Geschichte der Schule in Zlattnik