Übertragungsnetzbetreiber

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB, engl. Transmission System Operator, kurz TSO) sind Dienstleistungsunternehmen, die die Infrastruktur der überregionalen Stromnetze zur elektrischen Energieübertragung operativ betreiben, für bedarfsgerechte Instandhaltung und Dimensionierung sorgen und Stromhändlern/-lieferanten diskriminierungsfrei Zugang zu diesen Netzen gewähren. Darüber hinaus haben sie die Aufgabe, bei Bedarf Regelenergie zu beschaffen und dem System zur Verfügung zu stellen, um Netzschwankungen, die sich durch ein Missverhältnis zwischen zu einem Zeitpunkt erzeugter und verbrauchter elektrischer Energie ergeben, möglichst gering zu halten.

Das Übertragungsnetz ist ein Höchstspannungsnetz. Es dient dem Transport elektrischer Energie über große Entfernungen.

Im Juli 2005 trat das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) in Kraft. Es ermächtigt die Bundesnetzagentur, das Tun und Lassen der Übertragungsnetzbetreiber zu beobachten und in bestimmten Fällen mittels Ge- oder Verboten in das Marktgeschehen einzugreifen.[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Verbundpartner in Deutschland 2010

Deutsche Übertragungsnetze von 50Hertz, Amprion, EnBW und TenneT

In Deutschland sind die Höchstspannungsleitungen der Spannungsebenen 220 kV und 380 kV im Wesentlichen Eigentum von vier Übertragungsnetzbetreibern:

[Bearbeiten] Verbundpartner in Deutschland 1994

[Bearbeiten] Verbundpartner in Österreich

[Bearbeiten] Verbundpartner in der Schweiz

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Aufgaben der Bundesnetzagentur

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen