Übertragungsnetzbetreiber

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Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB, engl. Transmission System Operator, kurz TSO) sind Dienstleistungsunternehmen, die die Infrastruktur der überregionalen Stromnetze zur elektrischen Energieübertragung operativ betreiben, für bedarfsgerechte Instandhaltung und Dimensionierung sorgen und Stromhändlern/-lieferanten diskriminierungsfrei Zugang zu diesen Netzen gewähren. Darüber hinaus haben sie die Aufgabe, bei Bedarf Regelenergie zu beschaffen und dem System zur Verfügung zu stellen, um Netzschwankungen, die sich durch ein Missverhältnis zwischen zu einem Zeitpunkt erzeugter und verbrauchter elektrischer Energie ergeben, möglichst gering zu halten.

Übertragungsnetze sind als vermaschte Drehstrom-Hochspannungs-Übertragungssysteme ausgeführt und dienen dem Transport und Verteilung elektrischer Energie über große Entfernungen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Staatliche Regulierung

Im Juli 2005 trat in Deutschland das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) in Kraft. Es ermächtigt die Bundesnetzagentur, Übertragungsnetzbetreiber zu regulieren.[1]

In Österreich ist E-Control die Regulierungsbehörde für Übertragungsnetzbetreiber.

[Bearbeiten] Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland

Deutsche Übertragungsnetze von 50Hertz, Amprion, EnBW und TenneT

In Deutschland sind die Höchstspannungsleitungen der Spannungsebenen 220 kV und 380 kV im Wesentlichen Eigentum von vier Übertragungsnetzbetreibern:

[Bearbeiten] Übertragungsnetzbetreiber in Österreich

[Bearbeiten] Übertragungsnetzbetreiber in der Schweiz

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Aufgaben der Bundesnetzagentur
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