’s-Heerenberg

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’s-Heerenberg
Flagge des Ortes ’s-Heerenberg
Flagge
Wappen des Ortes ’s-Heerenberg
Wappen
Provinz Gelderland Gelderland
Gemeinde Montferland
Einwohner 8.000
Koordinaten 51° 53′ N, 6° 15′ O51.8763888888896.2541666666667Koordinaten: 51° 53′ N, 6° 15′ O
Lage der Stadt ’s-Heerenberg in der Gemeinde Montferland (Stadtzentrum rot)

Die niederländische Stadt ’s-Heerenberg ist Teil der Gemeinde Montferland in der Provinz Gelderland. Sie liegt im südlichsten Teil des Achterhoek an der Grenze zu Deutschland. ’s-Heerenberg zählt zur Städteregion Arnheim-Nimwegen (SRAN).

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1379 verlieh Wilhelm I. von dem Bergh ’s-Heerenberg die Stadtrechte. Bis 1821 war ’s-Heerenberg eine eigenständige Gemeinde, die dann zu Bergh kam. Am 1. Januar 2005 wurden Bergh und Didam zur Gemeinde Montferland zusammengeschlossen..

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Stadt befindet sich Haus Bergh, eines der größten und bedeutsamsten Schlösser des Landes und ehemaliger Stammsitz der Grafen von dem Bergh. Es geht vermutlich auf den Anfang des 12. Jahrhunderts zurück. Die heute erhaltenen Gebäude wurden im 14. bis 17. Jahrhundert gebaut.

Von 1910 bis 1937 gab es in der Stadt ein von deutschen Jesuiten gegründetes Kloster (Bonifatiushaus), das unter anderem vom späteren Archäologen Engelbert Kirschbaum sowie vom späteren Missionar und Zenmeister Pater Lassalle besucht wurde.[1] 1937 übernahmen die Weißen Väter das Kloster. Von 1958 bis 1971 lebten Salesianer Don Boscos im Kloster. Sie nannten es Don Rua und unterhielten ein Jungeninternat darin. 1971 wurde das Internat wegen mangelnder Nachfrage geschlossen und das Gebäude verkauft. Später befand sich das Kreativitätszentrum Gouden Handen darin.

Verkehr[Bearbeiten]

Im öffentlichen Nahverkehr ist ’s-Heerenberg per Bus mit Doetinchem (Linie 24) und Emmerich (Linie 91) verbunden. Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind der Bahnhof Zevenaar und auf deutscher Seite der Bahnhof Emmerich.

Zum Teil entlang der Stadtgrenze verläuft auf deutscher Seite die Bundesautobahn 3 (E 35) mit der Anschlussstelle Emmerich.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Albrecht Weiland: Der Campo Santo Teutonico in Rom und seine Grabdenkmäler. Band I. Herder, Freiburg 1988, ISBN 3-451-20882-2, S. 354 ff.

Weblinks[Bearbeiten]