Montferland

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Gemeinde Montferland
Flagge der Gemeinde Montferland
Flagge
Wappen der Gemeinde Montferland
Wappen
Provinz Gelderland Gelderland
Bürgermeister Ina Leppink-Schuitema (VVD)
Sitz der Gemeinde Didam
Fläche
 – Land
 – Wasser
106,65 km²
105,7 km²
92 ha
CBS-Code 1955
Einwohner 34.825 (1. Jan. 2013[1])
Bevölkerungsdichte 327 Einwohner/km²
Koordinaten 51° 56′ N, 6° 9′ O51.9333333333336.15Koordinaten: 51° 56′ N, 6° 9′ O
Bedeutender Verkehrsweg A12 A15 N316 N335
Vorwahl 0314, 0316
Postleitzahlen 6940–6942, 7035–7041, 7044–7048
Website www.montferland.info
Lage von Montferland in den Niederlanden

Montferland ( anhören?/i) ist eine Gemeinde der niederländischen Provinz Gelderland und liegt in der Region Liemers. Sie hat eine Gesamtfläche von 106,65 km² und zählte am 1. Januar 2013 nach Angaben des CBS 34.825 Einwohner. Die Einwohner der Gemeinde sind überwiegend römisch-katholisch.

Inhaltsverzeichnis

Orte[Bearbeiten]

Es gehören folgende Ortschaften zum Gemeindegebiet (zwischen Klammern die etwaige Einwohnerzahl):

  • Didam (Hauptsitz der Gemeindeverwaltung; 13.150)
  • ’s-Heerenberg (Sitz einiger Abteilungen der Gemeindeverwaltung; 8.050)
  • Azewijn (700)
  • Beek (2.200)
  • Braamt (1.000)
  • Kilder (1.500)
  • Lengel (400)
  • Loil (Name aussprechen wie: Lohl; 1.500)
  • Loerbeek (500)
  • Nieuw-Dijk (1.700)
  • Stokkum (1.200)
  • Vethuizen (< 100)
  • Wijnbergen (200)
  • Zeddam (2.550).

Lage und Wirtschaft[Bearbeiten]

Wappen der ehemaligen Gemeinde Didam

Montferland liegt südwestlich von Doetinchem und östlich von Zevenaar, unmittelbar an der Grenze zum deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. ’s-Heerenberg, Stokkum und Beek liegen am schönen Waldgebiet Montferland, an der deutschen Grenze, unweit von Elten und Emmerich am Rhein. Didam, Nieuw-Dijk und vor allem das charakteristische Bauerndorf Azewijn liegen etwas weiter nördlich im Gebiet De Liemers. Die Autobahn A12, die in Beek die deutsche Grenze überschreitet und in die deutsche A 3 Arnheim - Oberhausen übergeht, hat mehrere Ausfahrten in die Gemeinde, darunter zwei deutsche (u.a. Ausfahrt 3 nach ’s-Heerenberg). Bei Oud-Dijk spaltet sich die Autobahn A 18 nach Doetinchem von der A12 ab.

Didam hat einen Bahnhof an der Nahverkehrslinie Arnheim - Doetinchem - Winterswijk.

Haupterwerbsquellen der Gemeinde sind der Tourismus, das Kleingewerbe (in Didam gibt es ein größeres Gewerbegebiet) und die Landwirtschaft. Auch pendeln viele Einwohner täglich zur Arbeit nach Arnheim oder Doetinchem.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde entstand im Rahmen einer Gemeindereform am 1. Januar 2005 durch Zusammenlegung der Gemeinden Didam und Bergh.

Der Ort ’s-Heerenberg ist eine Kleinstadt, die im Mittelalter um Huis Bergh, dem Stammsitz der Herren von Bergh, entstand. Im Jahr 1379 erhielt es das Stadtrecht, und später sogar ein Münzrecht. Das Haus, wo die Münzen geprägt wurden, besteht immer noch. ’s-Heerenberg war lange Zeit ummauert und hatte nur zwei Stadttore. Die Burg, Huis Bergh genannt, geriet 1912 in die Hände des reichen Textilmagnaten J. H. van Heek, der dort seine Privatkunstsammlung unterbrachte.

In Didam wurden bei archäologischen Grabungen mehrere römische Münzen gefunden. Zur Zeit Christi hatten die germanischen Chamaven dort eine Siedlung.

Die Dörfer Azewijn, Zeddam und Braamt bestehen ebenfalls bereits seit dem Mittelalter.

Bilder[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Huis Bergh in ’s-Heerenberg ist jetzt ein Museum mit bedeutender Kunstsammlung: viele Handschriften, Gemälde und Münzen aus dem späten Mittelalter. Um die Burg ein schöner Schlossgarten
  • das hügelige (bis 93 Meter über NN) Waldgebiet Montferland, das sich jenseits der Grenze in Elten fortsetzt, bietet viele Möglichkeiten zum Radfahren und Wandern
  • die 1441 erbaute Mühle von Zeddam
  • in Braamt ist ein kleiner Vergnügungspark für kleine Kinder (Land van Jan Klaassen)
  • in Azewijn wird jedes Jahr, zum Auftakt der Kirmes, eine Fronleichnamsprozession gehalten

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Montferland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 22.02.2013Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande