Adolf Meyer (Architekt)

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Sechs Assistenten von Behrens am Arbeitsplatz: (von li.) Mies van der Rohe, Meyer, Hertwig, Weyrather (dahinter), Krämer, Gropius (mit Plan), 1908[1]

Adolf Meyer (* 17. Juni 1881 in Mechernich; † 14. Juli 1929 auf Baltrum) war ein deutscher Architekt und Designer

Leben[Bearbeiten]

Meyer studierte an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf und arbeitete 1907/1908 bei Peter Behrens. 1909 arbeitete er für Bruno Paul in Berlin und ab 1910 für Walter Gropius. Um 1915 wurde Meyer Büroleiter von Walter Gropius und später dessen Partner. 1919 berief ihn Gropius als Lehrer und Meister an das Bauhaus in Weimar, wo er Werkzeichnen und Konstruktionstechnik unterrichtete. Meyer war 1922 am Entwurf von Gropius für den Tribune Tower-Wettbewerb beteiligt.

Er schloss sich nicht 1925 dem Umzug des Bauhauses nach Dessau an, sondern blieb vorerst als selbständiger Architekt in Weimar. Ein Jahr später wurde er als Baurat am städtischen Projekt Neues Frankfurt beschäftigt, sowie Dozent an der Städelschule in Frankfurt am Main. 1928 gründete er die Frankfurter „Oktobergruppe“.

Adolf Meyer ertrank 1929 beim Baden in der Nordsee vor Baltrum. Sein Grab auf dem Frankfurter Hauptfriedhof wurde 1970 eingeebnet.

Werke[Bearbeiten]

Fagus-Werk
Musterhaus Am Horn
Elektrizitätswerk Frankfurt Gutleutstraße

Bauten und Entwürfe[Bearbeiten]

Design[Bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten]

  • Ein Versuchshaus des Bauhauses in Weimar. (= Bauhausbücher, Band 3) Albert Langen, München 1925. (Typografie von Adolf Meyer)

Literatur[Bearbeiten]

  • Annemarie Jaeggi: Adolf Meyer. Der zweite Mann. Ein Architekt im Schatten von Walter Gropius. Ausstellung zum 75jährigen Gründungsjubiläum des Bauhauses 1919/1994, 27. März bis 29. Mai 1994, Bauhaus-Archiv, Museum für Gestaltung, Berlin. Argon-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-87024-264-7; teilweise zugleich: Dissertation, Universität Freiburg im Breisgau, 1992.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. C. Arthur Croyle: Hertwig: The Zelig of Design. (Teaser). (PDF; 9,3 MB) Culicidae Press, 2011, S. 102. ISBN 978-0-557-72969-2.