Adolf Strübe

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Adolf Strübe (* 7. Dezember 1881 in Maulburg; † 23. September 1973 in Schopfheim) war ein deutscher Maler.

Leben[Bearbeiten]

Strübe war der jüngere Bruder von Hermann Strübe-Burte und besuchte wie sein Bruder die Kunstgewerbeschule, anschließend die Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe bei Ludwig Schmid-Reutte und Wilhelm Trübner. Von 1909 an war er Lehrer an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin, wo er unter anderem mit Emil Rudolf Weiß, Emil Orlik und Edwin Scharff zusammenarbeitete. 1914 wurde er Leiter der Klasse für Stoff- und Tapetendruckerei, zog dann jedoch beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs ins Feld.

Nach Kriegsende erhielt er eine Professur für Tafel- und Wandmalerei an der Berliner Akademie der Bildenden Künste. Zur Zeit des Nationalsozialismus war er Vorstand der Berliner Secession und führte einige Monumentalaufträge aus, darunter die Ausmalung des Speisesaals auf Gut Phöben bei Potsdam, das Wandbild Krieg und Frieden im Kasino von Konstanz sowie eine Kreuzigung und ein Fresko auf dem Reichssportfeld in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog er nach Lörrach und unterrichtete an der Kunstakademie in Freiburg im Breisgau. 1955 erhielt Strübe den Hans-Thoma-Preis des Landes Baden-Württemberg; 1971 wurde ihm die Ehrenbürgerwürde in Lörrach verliehen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Arthur von Schneider: Adolf Strübe. In: Badische Heimat, Heft 3 (1954).
  • Günther Wirth: Kunst im deutschen Südwesten von 1945 bis zur Gegenwart. Hatje, Stuttgart 1982, ISBN 3-7757-0175-3.

Weblinks[Bearbeiten]