Adrian Năstase

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Adrian Năstase

Adrian Năstase (* 22. Juni 1950 in Bukarest) ist ein rumänischer Politiker (Sozialdemokratische Partei Rumäniens, PSD).

Năstase stammt aus einer Beamtenfamilie, er ist zum zweiten Mal verheiratet und hat zwei Söhne. Von 1973 bis 1977 studierte er Jura in Bukarest.

Seine politische Karriere begann unmittelbar nach dem Studium in der Protokollabteilung des Außenministeriums. 1987 wurde er Professor an der Universität Bukarest und zum Wissenschaftler im Institut für Rechtswissenschaften ernannt. Im Dezember 1989 war er Botschafter in China. Er repräsentierte die kommunistische bzw. Nicolae Ceaușescus Ideologie bei Menschenrechtsorganisationen in Straßburg und Oslo und war ein Gegner der »Perestroika«. Nach dem Umsturz in Rumänien 1989 war er zwischen 1990 und 1992 Außenminister. Am 28. Dezember 2000 wurde er Regierungschef Rumäniens.

Bei den Präsidentschaftswahlen im Dezember 2004 wurde er in der Stichwahl überraschend von seinem rechtsliberalen Gegenkandidaten Traian Băsescu geschlagen. Er trat daraufhin am 21. Dezember von seinem Amt als Ministerpräsident zurück und übernahm daraufhin den Posten des Parlamentspräsidenten. Er trat im März 2006 von diesem Amt zurück. Im Januar 2012 wurde er wegen illegaler Parteienfinanzierung zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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