Alai-Gebirge

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Alai-Gebirge
Blick vom Alaigebirge über das Alaital zum Transalai. Links der 7134 m hohe Pik Lenin.

Blick vom Alaigebirge über das Alaital zum Transalai. Links der 7134 m hohe Pik Lenin.

Höchster Gipfel Pik Tandykul (5544 m)
Lage Kirgisistan, Tadschikistan
Alai-Gebirge (Tadschikistan)
Alai-Gebirge
Koordinaten 39° 27′ N, 71° 5′ O39.44833371.0833335544Koordinaten: 39° 27′ N, 71° 5′ O

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Zentralasien mit einem Teil der Seidenstraße, im Zentrum das Alai-Gebirge

Das Alai-Gebirge ist ein zentralasiatisches Hochgebirge. Das Kettengebirge mit einer Höhe von bis zu 5544 m ü.M. und einer Länge von 400 Kilometern erstreckt sich von West nach Ost und bildet die Grenzregion zwischen Kirgisistan und Tadschikistan.[1] Westliche Ausläufer liegen auch auf dem Gebiet Usbekistans wo sich auch die Stadt Samarkand befindet. Der östlichste Gebirgsteil gehört bereits zum Territorium Chinas, wo sich bei Kaschgar das Tarimbecken mit der Wüste Takla Makan anschließt.

Vom nördlich gelegenen Gebirgszug des Tianshan wird das Alai von dem als Ferghanatal bezeichneten Oberlauf des Syrdarja sowie dessen Quellflusses Karadarja getrennt. Südlich bilden die Flussläufe von Wachsch und Kaschgar die natürliche Grenze zum Pamirmassiv. Der dem Alai südlich gegenüber liegende Gebirgszug wird als Trans-Alai bezeichnet.

Eine bedeutende Stadt am Nordostrand des Alai ist Osch.

Die höchste Erhebung des östlichen Kleinen Alais (Kitschik-Alai) ist der Pik Skobelew (5069 m).

Mineralfunde [Bearbeiten]

Das Alai-Gebirge, genauer die Gegend um den Gletscher Dara-i-Pioz (Darai-Pioz), ist eine bekannte Fundstelle für viele Minerale und ihre Varietäten. Insgesamt konnten dort bisher (Stand: 2011) 128 Minerale und 9 Varietäten nachgewiesen werden. Für 29 Minerale gilt Dara-i-Pioz zudem als Typlokalität[2] , darunter auch das nach dem Gletscher benannte Darapiozit (englisch auch Darapiosite), das nach dem angrenzenden Staat Tadschikistan benannte Tadzhikit-(Ce), das nach dem benachbarten Gebirgszug benannte Tienshanit[3] und das nach der Region Turkestan benannte Turkestanit[4].

Literatur [Bearbeiten]

  •  August Petermann, Ernst Behm, Paul Max Harry Langhans, Nikolaus Creutzburg, Hermann Haack: Petermanns geographische Mitteilungen. 2004.
  •  Klaus Pander: Zentralasien: Usbekistan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Kasachstan. Mair Dumont Dumont, 1996, ISBN 3770136802.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Artikel Alai-Gebirge in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)
  2. Mindat - Fundortbeschreibung und Mineralliste von Darai-Pioz (Dara-i-Pioz; Dara-Pioz) Glacier, Alai (Alayskiy) Range, Tien Shan Mts, Region of Republican Subordination, Tajikistan
  3. Tienshanit auf mindat.org
  4. Turkestanit auf mindat.org