Alexander Ploner

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Alexander Ploner Ski Alpin
Nation ItalienItalien Italien
Geburtstag 10. Juli 1978
Geburtsort Bruneck
Größe 181 cm
Gewicht 83 kg
Beruf Polizist
Karriere
Disziplin Riesenslalom
Verein C.S. Carabinieri
Status aktiv
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 9. Dezember 2001
 Gesamtweltcup 43. (2009/10)
 Riesenslalomweltcup 10. (2009/10)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 0 0 1
letzte Änderung: 23. Oktober 2011

Alexander Ploner (* 10. Juli 1978 in Bruneck) ist ein italienischer Skirennläufer. Die Spezialdisziplin des Südtirolers ist der Riesenslalom.

Karriere[Bearbeiten]

Ploner erlernte im Alter von drei Jahren den Skilauf. Nachdem er einige Jahre an FIS-Rennen teilgenommen hatte fuhr er im Dezember 1997 erstmals im Europacup, ging dort aber erst ab Februar 1999 regelmäßig an den Start. Zu Beginn seiner Karriere startete er noch im Slalom und Riesenslalom sowie in sehr wenigen Super-Gs und Abfahrten, entwickelte sich aber im Laufe der Jahre zu einem reinen Riesenslalomspezialisten. Im Jahr 2000 wurde er Italienischer Meister im Riesenslalom, erlitt danach aber einen Kreuzband- und Meniskusriss und konnte in der gesamten Saison 2000/01 keine Rennen bestreiten.

Nach erfolgreicher Rehabilitation startete Ploner am 9. Dezember 2001 in Val-d’Isère erstmals im Weltcup, ein Monat später gewann er mit dem 20. Platz in Adelboden seine ersten Weltcuppunkte. Wenig später feierte er seinen ersten Europacupsieg. Am 3. Februar 2002 erreichte er den zwölften Platz im Weltcup-Riesenslalom von St. Moritz und qualifizierte sich mit dieser Leistung für die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City, wo er nach dem ersten Lauf auf Platz sechs lag, im Zweiten jedoch ausschied.

Am 28. Februar 2004 gelang dem Italiener mit dem dritten Rang in Kranjska Gora sein erster und bisher einziger Podestplatz im Weltcup. Im März gewann er zwei Europacup-Riesenslaloms und sicherte sich den Gewinn in der Disziplinenwertung. Im Dezember 2004 erlitt er zum zweiten Mal eine schwere Knieverletzung und musste den Rest der Saison pausieren.

Nach dieser Verletzung fand Ploner lange Zeit nicht zu seiner alten Form zurück. Erst im Januar 2008 erreichte er mit dem 13. Platz in Adelboden wieder ein Resultat in den Weltcuppunkterängen. Das eigentliche Comeback gelang ihm dann in der Saison 2008/09: Er gewann mit zwei Siegen im Europacup nach fünf Jahren zum zweiten Mal die Riesenslalomwertung und erreichte im Weltcup mit dem achten Platz in Adelboden am 10. Januar seine zweite Top-10-Platzierung. Am 13. Februar startete er bei der Weltmeisterschaft 2009 in Val-d’Isère und wurde Achter im Riesenslalom. Ende März gewann er nach neun Jahren wieder den Italienischen Meistertitel im Riesenslalom.

In der Saison 2009/10 fiel Ploner mit konstant guten Leistungen auf (vier Top-10-Platzierungen), die ihm schließlich den zehnten Platz im Riesenslalom-Weltcup einbrachten. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver wurde er 18. im Riesenslalom. In der Saison 2010/11 konnte er die Vorjahresergebnisse nicht wiederholen. Bestes Saisonergebnis war ein 14. Platz in Adelboden. Er kam daher nicht bei der Weltmeisterschaft 2011 zum Einsatz.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • Saison 2009/10: 10. Riesenslalomweltcup
  • 1 Podestplatz, 5 weitere Platzierungen unter den besten zehn

Europacup[Bearbeiten]

  • Saison 2003/04: 6. Gesamtwertung, 1. Riesenslalomwertung
  • Saison 2008/09: 8. Gesamtwertung, 1. Riesenslalomwertung
  • Insgesamt 11 Podestplätze, davon 5 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
18. Januar 2002 Saas-Fee Schweiz Riesenslalom
5. März 2004 Pas de la Casa Andorra Riesenslalom
6. März 2004 Pas de la Casa Andorra Riesenslalom
11. Dezember 2008 St. Vigil Italien Riesenslalom
19. Februar 2009 Monte Pora Italien Riesenslalom

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]