Olympische Winterspiele 2010/Ski Alpin

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Olympische Ringe
Ski Alpin

Bei den XXI. Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver (Kanada) wurden zehn Wettbewerbe, je fünf bei Männern und Frauen, im alpinen Skisport ausgetragen.

Austragungsort war Whistler-Blackcomb bei Whistler, rund 125 km nördlich von Vancouver.

Männer[Bearbeiten]

Abfahrt[Bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 SchweizSchweiz SUI Didier Défago 1:54,31
2 NorwegenNorwegen NOR Aksel Lund Svindal 1:54,38
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Bode Miller 1:54,40
4 OsterreichÖsterreich AUT Mario Scheiber 1:54,52
5 KanadaKanada CAN Erik Guay 1:54,64
6 SchweizSchweiz SUI Didier Cuche 1:54,67
7 FrankreichFrankreich FRA David Poisson 1:54,82
8 LiechtensteinLiechtenstein LIE Marco Büchel 1:54,84
9 OsterreichÖsterreich AUT Klaus Kröll 1:54,87
10 OsterreichÖsterreich AUT Michael Walchhofer 1:54,88
11 SchweizSchweiz SUI Carlo Janka 1:55,02
 
12 ItalienItalien ITA Werner Heel 1:55,19
15 ItalienItalien ITA Peter Fill 1:55,29
18 ItalienItalien ITA Christof Innerhofer 1:55,58
22 OsterreichÖsterreich AUT Hans Grugger 1:55,81
23 SchweizSchweiz SUI Ambrosi Hoffmann 1:56,04
24 DeutschlandDeutschland GER Stephan Keppler 1:56,11

Datum: 15. Februar 2010, 19:30 Uhr (10:30 Uhr Ortszeit)

Strecke: „Dave Murray
Start: 1678 m, Ziel: 825 m
Höhendifferenz: 853 m, Streckenlänge: 3105 m
Durchschnittsgeschwindigkeit des Siegers: 97,8 km/h
Kurssetzer: Helmuth Schmalzl, 41 Tore

64 Teilnehmer aus 26 Ländern, 59 in der Wertung
Ausgeschieden u.a.: Andrej Šporn (SLO), Robbie Dixon (CAN), Marco Sullivan (USA)

Die Männerabfahrt hätte ursprünglich am 13. Februar stattfinden sollen, musste aber wegen warmer Temperaturen und Regens im unteren Streckenteil um zwei Tage verschoben werden. Die Piste präsentierte sich uneben und war entsprechend schwer zu befahren. Im Gegensatz zu den Tagen davor herrschte Sonnenschein und alle Fahrer profitierten von gleich bleibenden Bedingungen.

Die erste ernstzunehmende Richtzeit stellte Bode Miller auf, der mit Startnummer 8 die Führung übernahm. Aksel Lund Svindal (Nr. 16) konnte Millers Zeit um zwei Hundertstelsekunden unterbieten und setzte sich an die Spitze. Didier Défago (Nr. 18), in der Saison zuvor Sieger am Lauberhorn und auf der Streif, war mit Startnummer 18 nochmals sieben Hundertstel schneller und erzielte eine Bestzeit, die von niemendem mehr unterboten wurde. Nur 1992 und 1994 gab es in einer Olympia-Abfahrt eine knappere Entscheidung. Didier Cuche (Nr. 22), aufgrund der Trainingsleistungen einer der meistgenannten Favoriten, war bis zur untersten Zwischenzeit auf Medaillenkurs, wählte jedoch in der letzten Linkskurve eine falsche Linie und fiel auf den sechsten Platz zurück. Auch andere Favoriten wie Michael Walchhofer, Carlo Janka oder Manuel Osborne-Paradis blieben ohne Medaille.[1][2]

Super-G[Bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 NorwegenNorwegen NOR Aksel Lund Svindal 1:30,34
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Bode Miller 1:30,62
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Andrew Weibrecht 1:30,65
4 ItalienItalien ITA Werner Heel 1:30,67
5 KanadaKanada CAN Erik Guay 1:30,68
6 ItalienItalien ITA Christof Innerhofer 1:30,73
7 ItalienItalien ITA Patrick Staudacher 1:30,74
8 SchweizSchweiz SUI Carlo Janka 1:30,83
9 SchweizSchweiz SUI Tobias Grünenfelder 1:30,90
10 SchweizSchweiz SUI Didier Cuche 1:31,06
 
14 OsterreichÖsterreich AUT Benjamin Raich 1:31,35
15 SchweizSchweiz SUI Didier Défago 1:31,43
17 OsterreichÖsterreich AUT Georg Streitberger 1:31,49
20 OsterreichÖsterreich AUT Mario Scheiber 1:31,93
21 OsterreichÖsterreich AUT Michael Walchhofer 1:32,00

Datum: 19. Februar 2010, 20:30 Uhr MEZ (11:30 Uhr Ortszeit)

Strecke: „Dave Murray“
Start: 1440 m, Ziel: 825 m
Höhendifferenz: 615 m, Streckenlänge: 2200 m
Durchschnittsgeschwindigkeit des Siegers: 87,6 km/h
Kurssetzer: Giovanni Rulfi, 44 Tore

64 Teilnehmer aus 28 Ländern, 45 in der Wertung
Ausgeschieden u.a.: Marco Büchel (LIE), Robbie Dixon (CAN), Peter Fill (ITA), Patrik Järbyn (SWE), Andrej Jerman (SLO), Stephan Keppler (GER), Hans Olsson (SWE), Manuel Osborne-Paradis (CAN), David Poisson (FRA), Natko Zrnčić-Dim (CRO)

Das Rennen konnte bei idealen Witterungsbedingungen ausgetragen werden (Sonnenschein, Temperaturen um 0 °C). Gleichwohl hatten etliche Mühe mit der anspruchsvollen Kurssetzung, nicht weniger als 18 schieden aus. Mit Startnummer 3 stellte Andrew Weibrecht eine Zeit auf, an der die nachfolgenden Athleten überraschenderweise reihenweise scheiterten, zum Teil äußerst knapp. Erst Bode Miller (Nr. 11) gelang es, seinen Teamkollegen um drei Hundertstelsekunden zu schlagen. Schließlich setzte sich Aksel Lund Svindal (Nr. 19) mit 28/100 Vorsprung durch und seine Zeit wurde von niemandem mehr unterboten. Im siebten olympischen Super-G war dies bereits der vierte norwegische Sieg: 1992, 2002 und 2006 hatte Kjetil André Aamodt die Goldmedaille gewonnen. Überschattet wurde das Rennen von einem schweren Sturz von Patrik Järbyn: Der Schwede blieb bewusstlos liegen und musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden, im Krankenhaus wurden eine leichte Gehirnerschütterung und Hautabschürfungen im Gesichtsbereich diagnostiziert.[3]

Riesenslalom[Bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 SchweizSchweiz SUI Carlo Janka 2:37,83
2 NorwegenNorwegen NOR Kjetil Jansrud 2:38,22
3 NorwegenNorwegen NOR Aksel Lund Svindal 2:38,44
4 OsterreichÖsterreich AUT Marcel Hirscher 2:38,52
5 OsterreichÖsterreich AUT Romed Baumann 2:38,80
6 OsterreichÖsterreich AUT Benjamin Raich 2:38,83
7 KroatienKroatien CRO Ivica Kostelić 2:38,88
8 DeutschlandDeutschland GER Felix Neureuther 2:39,06
9 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Ted Ligety 2:39,11
10 SlowenienSlowenien SLO Aleš Gorza 2:39,21
 
12 OsterreichÖsterreich AUT Philipp Schörghofer 2:39,35
14 SchweizSchweiz SUI Didier Cuche 2:39,45
15 SchweizSchweiz SUI Sandro Viletta 2:39,54
29 SchweizSchweiz SUI Marc Berthod 2:42,10
78 MexikoMexiko MEX Hubertus von Hohenlohe 3:11,47

Datum: 23. Februar 2010
1. Lauf: 19:00 Uhr MEZ (10:00 Uhr Ortszeit)
2. Lauf: 22:45 Uhr MEZ (13:45 Uhr Ortszeit)

Strecke: „Dave Murray“
Start: 1210 m, Ziel: 805 m
Höhendifferenz: 405 m, Streckenlänge: 1512 m
Kurssetzer 1. Lauf: David Chastan (FRA), 52 Tore
Kurssetzer 2. Lauf: Matteo Guadagnini (ITA), 55 Tore

103 Teilnehmer aus 60 Ländern, 89 in der Wertung
Ausgeschieden u.a.: Kilian Albrecht (BUL), Thomas Mermillod Blondin (FRA), Bode Miller (USA), André Myhrer (SWE), Cyprien Richard (FRA), Marcus Sandell (FIN), Gauthier de Tessières (FRA)

Das Rennen war ursprünglich für den 21. Februar vorgesehen, Verschiebungen bei den vorherigen Rennen machten jedoch eine Anpassung des Programms notwendig. Leichter Schneefall, der im unteren Streckenteil in Schneeregen überging, sorgte für schwierige Pistenbedingungen. Der erste Lauf ergab an der Ranglistenspitze relativ knappe Zeitabstände. Nicht weniger als 13 Fahrer klassierten sich innerhalb einer Sekunde und hatten somit noch realistische Chancen auf einen Medaillengewinn. Am schnellsten war der Schweizer Carlo Janka mit einem Vorsprung von 2/100 auf den Österreicher Romed Baumann und 16/100 auf den Norweger Aksel Lund Svindal. Dahinter folgten zwei weitere Österreicher, Marcel Hirscher und Benjamin Raich, der Olympiasieger von 2006.

Kjetil Jansrud, nach dem ersten Lauf noch auf Platz 11 liegend, fuhr im zweiten Lauf die klare Bestzeit und überholte fast alle vor ihm liegenden Konkurrenten. Nur Carlo Janka konnte sich dem Norweger widersetzen und gewann mit einer kontrollierten Fahrt nach WM-Gold 2009 auch die olympische Riesenslalom-Goldmedaille. Svindal behauptete seinen dritten Platz. Nicht vom Glück begünstigt waren die Österreicher, die allesamt zurückfielen und sich geschlossen auf den Plätzen 4 (Hirscher), 5 (Baumann) und 6 (Raich) klassierten.[4]

Slalom[Bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 ItalienItalien ITA Giuliano Razzoli 1:39,32
2 KroatienKroatien CRO Ivica Kostelić 1:39,48
3 SchwedenSchweden SWE André Myhrer 1:39,76
4 OsterreichÖsterreich AUT Benjamin Raich 1:39,81
5 OsterreichÖsterreich AUT Marcel Hirscher 1:40,20
6 SlowenienSlowenien SLO Mitja Valenčič 1:40,35
7 ItalienItalien ITA Manfred Mölgg 1:40,45
8 KanadaKanada CAN Julien Cousineau 1:40,66
9 FrankreichFrankreich FRA Julien Lizeroux 1:40,72
10 OsterreichÖsterreich AUT Reinfried Herbst 1:40,78
 
12 SchweizSchweiz SUI Silvan Zurbriggen 1:40,83
15 SchweizSchweiz SUI Marc Gini 1:41,35
20 BulgarienBulgarien BUL Kilian Albrecht 1:42,36
46 MexikoMexiko MEX Hubertus von Hohenlohe 2:07:78

Datum: 27. Februar 2010
1. Lauf: 19:00 Uhr MEZ (10:00 Uhr Ortszeit)
2. Lauf: 22:45 Uhr MEZ (13:45 Uhr Ortszeit)

Strecke: „Dave Murray“
Start: 985 m, Ziel: 805 m
Höhendifferenz: 180 m
Kurssetzer 1. Lauf: Dusan Grasic (CAN) 66 Tore
Kurssetzer 2. Lauf: Christian Höflehner (AUT) 63 Tore

102 Teilnehmer aus 56 Ländern, 54 in der Wertung
Ausgeschieden u.a.: Axel Bäck (SWE), Marc Berthod (SUI), Jimmy Cochran (USA), Urs Imboden (MDA), Ted Ligety (USA), Bode Miller (USA), Steve Missillier (FRA), Lars Elton Myhre (NOR), Felix Neureuther (GER), Manfred Pranger (AUT), Patrick Thaler (ITA), Bernard Vajdič (SLO), Sandro Viletta (SUI)

Das olympische Slalomrennen war von äußerst ungünstigen Bedingungen geprägt: Dauerregen hatte die Piste aufgeweicht, zusätzlich sorgte zeitweise dichter Nebel für schlechte Sichtverhältnisse. Im ersten Lauf kam Giuliano Razzoli weitaus am besten mit dieser Situation zurecht. Er führte 43/100 vor Mitja Valenčič und 54/100 vor Benjamin Raich. Weitere sieben Fahrer hatten noch realistische Medaillenchanchen. Der auf Platz 10 liegende André Myhrer stellte im zweiten Durchgang die Bestzeit auf und stieß auf den dritten Schlussrang vor, den er vor vier Jahren in Turin noch um 3/100 verpasst hatte. Der Viertklassierte Ivica Kostelić verbesserte sich noch auf den zweiten Platz. Razzoli konnte seinen Vorsprung verteidigen und gewann die Goldmedaille, als dritter Italiener nach Piero Gros (1976) und dem als Zuschauer anwesenden Alberto Tomba (1988).

Die Österreicher, die das stärkste Slalomteam stellten, konnten ihr Ziel, beim letzten Wettbewerb eine Medaille zu erobern, nicht erreichen. Benjamin Raich verpasste die Bronzemedaille um 5/100, der im Slalomweltcup führende Reinfried Herbst wurde Zehnter. Auch im fünften olympischen Rennen war es den österreichischen Männern nicht gelungen, eine Medaille zu gewinnen und sorgten so für das schlechteste Abschneiden in ihrer olympischen Geschichte. Zuvor hatte es nur 1936 keinen Medaillengewinner gegeben: Damals waren die Österreicher gar nicht angetreten, weil das IOC den Start von Skilehrern untersagt hatte.[5] Noch hinter den Österreichern landeten die beiden im Bewerb verbliebenen Schweizer und der für Bulgarien startende Vorarlberger Kilian Albrecht. Der 51–jährige Prinz Hubertus von Hohenlohe, ältester Teilnehmer bei diesen Spielen, konnte sich auch bei seinem zweiten Start im Klassement platzieren.

Super Kombination[Bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Bode Miller 2:44,92
2 KroatienKroatien CRO Ivica Kostelić 2:45,25
3 SchweizSchweiz SUI Silvan Zurbriggen 2:45,32
4 SchweizSchweiz SUI Carlo Janka 2:45,54
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Ted Ligety 2:45,82
6 OsterreichÖsterreich AUT Benjamin Raich 2:46,13
7 TschechienTschechien CZE Ondřej Bank 2:46,19
8 ItalienItalien ITA Christof Innerhofer 2:46,45
9 NorwegenNorwegen NOR Kjetil Jansrud 2:46,50
10 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Will Brandenburg 2:47,06
 
14 SchweizSchweiz SUI Sandro Viletta 2:48,19
22 DeutschlandDeutschland GER Stephan Keppler 2:49,79

Datum: 21. Februar 2010

Strecke: „Dave Murray“
Abfahrt: 18:30 Uhr MEZ (09:30 Uhr Ortszeit)
Start: 1678 m, Ziel: 825 m
Höhendifferenz: 853 m, Streckenlänge: 3105 m
Kurssetzer: Helmuth Schmalzl, 41 Tore

Slalom: 21:15 Uhr MEZ (12:15 Uhr Ortszeit)
Start: 1005 m, Ziel: 805 m
Höhendifferenz: 200 m
Kurssetzer: Ante Kostelić (CRO), 69 Tore

52 Teilnehmer aus 22 Ländern, 34 in der Wertung
Ausgeschieden u.a.: Romed Baumann (AUT), Johan Clarey (FRA), Didier Défago (SUI), Peter Fill (ITA), Manfred Mölgg (ITA), Hans Olsson (SWE), Andrej Šporn (SLO), Georg Streitberger (AUT), Aksel Lund Svindal (NOR)

Ursprünglich war die Super Kombination am 16. Februar 2010 vorgesehen, Verschiebungen anderer Rennen sorgten aber dafür, dass der Wettbewerb erst mit fünftägiger Verspätung durchgeführt werden konnte. Bei Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt waren die äußeren Bedingungen ideal. Die Abfahrt, der erste Teil der Super Kombination, konnte auf der ungekürzten Strecke ausgetragen werden. An die Spitze setzte sich Aksel Lund Svindal vor dem überraschenden Dominik Paris. Auf den weiteren Plätzen folgten Carlo Janka und Didier Défago. Von den Slalomspezialisten lagen Bode Miller, Ivica Kostelić, Silvan Zurbriggen und Benjamin Raich an aussichtsreichster Position. Der Slalomteil (ein Durchgang) folgte knapp drei Stunden später. Kostelić konnte sich auf dem von seinem Vater ausgesteckten Kurs zunächst an die Spitze setzen, wurde aber kurz darauf von Miller um 33/100 geschlagen. Zurbriggen verbesserte sich vom zehnten auf den dritten Platz. Paris fiel erwartungsgemäß weit zurück, während der nach der Abfahrt führende Svindal im Slalom ausschied. Damit stand Miller als Olympiasieger fest.[6]

Frauen[Bearbeiten]

Abfahrt[Bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Lindsey Vonn 1:44,19
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Julia Mancuso 1:44,75
3 OsterreichÖsterreich AUT Elisabeth Görgl 1:45,65
4 OsterreichÖsterreich AUT Andrea Fischbacher 1:45,68
5 SchweizSchweiz SUI Fabienne Suter 1:46:17
6 KanadaKanada CAN Britt Janyk 1:46,21
7 FrankreichFrankreich FRA Marie Marchand-Arvier 1:46,22
8 DeutschlandDeutschland GER Maria Riesch 1:46,26
9 ItalienItalien ITA Lucia Recchia 1:46,50
10 DeutschlandDeutschland GER Gina Stechert 1:46,93
 
12 SchweizSchweiz SUI Nadia Styger 1:47,22
14 OsterreichÖsterreich AUT Regina Mader 1:47,53
19 SchweizSchweiz SUI Nadja Kamer 1:48,14
22 ItalienItalien ITA Johanna Schnarf 1:48,77
25 OsterreichÖsterreich AUT Anna Fenninger 1:49,95

Datum: 17. Februar 2010, 20:00 Uhr MEZ (11:00 Uhr Ortszeit)

Strecke: „Franz’s Downhill“
Start: 1595 m, Ziel: 825 m
Höhendifferenz: 770 m, Streckenlänge: 2939 m
Durchschnittsgeschwindigkeit der Siegerin: 101,5 km/h
Kurssetzer: Jan Tischhauser, 43 Tore

45 Teilnehmerinnen aus 22 Ländern, 37 in der Wertung
Ausgeschieden u.a.: Elena Fanchini (ITA), Dominique Gisin (SUI), Daniela Merighetti (ITA), Anja Pärson (SWE), Marion Rolland (FRA)

Abfahrts-Medaillengewinnerinnen: Julia Mancuso (links), Lindsey Vonn (mitte), Elisabeth Görgl (rechts)


Die wegen Schlechtwetters um drei Tage verschobene Frauenabfahrt präsentierte sich sehr uneben und kraftraubend, konnte aber bei fairen Bedingungen ausgetragen werden (Sonnenschein, Temperaturen leicht über den Gefrierpunkt). Erschwerend kam hinzu, dass keine der Fahrerinnen zuvor einen ganzen Trainingslauf absolvieren konnte. Stattdessen war ein in zwei Hälften geteiltes Training durchgeführt worden.[7] Wegen der mangelnden Vorbereitung kam es im Rennen zu einigen dramatischen Szenen. Anja Pärson stürzte nach einem fast 60 Meter weiten Flug beim Zielsprung, bis dahin war die Schwedin mit zweitbester Zwischenzeit auf Medaillenkurs. Ebenfalls beim Zielsprung kamen Dominique Gisin und Daniela Merighetti zu Fall, blieben aber wie Pärson ohne gravierende Verletzungen. Dagegen verletzten sich Edith Miklós, die im Mittelteil in die Fangzäune fiel, und Marion Rolland, die sich bei einem harmlos aussehenden Sturz wenige Meter nach dem Start einen Kreuzbandriss zuzog.[8] Die Piste wurde danach teilweise als zu gefährlich kritisiert, dagegen bezeichneten mehrere Athletinnen Franz’s Downhill als olympiawürdige Herausforderung.

Elisabeth Görgl fuhr mit Startnummer 5 eine erste ernstzunehmende Richtzeit und übernahm deutlich die Führung. Julia Mancuso (Nr. 10) sorgte für eine Überraschung und war nochmals 90/100 schneller; in den zwei Jahren zuvor war sie weit von der Bestform entfernt gewesen und hatte nie auf dem Podest gestanden. Als einzige ihrer Favoritenrolle gerecht wurde Lindsey Vonn, die fünf der sechs Weltcupabfahrten in diesem Winter für sich entschieden hatte. Sie hielt dem von den amerikanischen Medien erzeugten Druck stand, unterbot Mancusos Zeit um 56/100 und sicherte sich den Sieg.[9] Görgl führte eine Familientradition fort: Ihre Mutter Traudl Hecher hatte 1960 und 1964 Abfahrts-Bronze gewonnen.

Super-G[Bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 OsterreichÖsterreich AUT Andrea Fischbacher 1:20,14
2 SlowenienSlowenien SLO Tina Maze 1:20,63
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Lindsey Vonn 1:20,88
4 ItalienItalien ITA Johanna Schnarf 1:20,99
5 OsterreichÖsterreich AUT Elisabeth Görgl 1:21,14
6 SchweizSchweiz SUI Nadia Styger 1:21,25
7 ItalienItalien ITA Lucia Recchia 1:21,43
8 DeutschlandDeutschland GER Maria Riesch 1:21,46
9 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Julia Mancuso 1:21,50
10 FrankreichFrankreich FRA Ingrid Jacquemod 1:21,77
 
12 SchweizSchweiz SUI Andrea Dettling 1:22,03
13 SchweizSchweiz SUI Fabienne Suter 1:22,16
15 DeutschlandDeutschland GER Gina Stechert 1:22,21
16 OsterreichÖsterreich AUT Anna Fenninger 1:22,30
28 DeutschlandDeutschland GER Viktoria Rebensburg 1:25,23

Datum: 20. Februar 2010, 19:00 Uhr MEZ (10:00 Uhr Ortszeit)

Strecke: „Franz’s Downhill“
Start: 1425 m, Ziel: 825 m
Höhendifferenz: 600 m, Streckenlänge: 2005 m
Durchschnittsgeschwindigkeit der Siegerin: 90,1 km/h
Kurssetzer: Jürgen Kriechbaum (AUT), 41 Tore

53 Teilnehmerinnen aus 27 Ländern, 38 in der Wertung
Ausgeschieden u.a.: Emily Brydon (CAN), Maruša Ferk (SLO), Nadja Kamer (SUI), Marie Marchand-Arvier (FRA), Chelsea Marshall (USA), Daniela Merighetti (ITA), Shona Rubens (CAN), Nicole Schmidhofer (AUT)

Medaillengewinnerinnen des Super-G auf der Medal Plaza: Tina Maze (links), Andrea Fischbacher (mitte), Lindsey Vonn (rechts)


Bei Sonnenschein und Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt präsentierte sich die Piste in einem kompakten Zustand. Die Kurssetzung erwies sich als technisch anspruchsvoll, weshalb zahlreiche Fahrerinnen ein Tor verpassten. Als erste der Favoritinnen ging Elisabeth Görgl ins Rennen; sie übernahm mit Startnummer 16 die Führung, fiel dann aber auf den fünften Platz zurück. Die nach ihr gestartete Lindsey Vonn fuhr 26/100 schneller und sah wie die sichere Siegerin aus. Doch dann überraschte Andrea Fischbacher (Nr. 19), die Vonns Zeit deutlich um 74/100 unterbot. Schließlich schob sich Tina Maze (Nr. 22) vor Vonn auf Platz zwei.[10] Fischbachers Goldmedaille blieb die einzige für Österreichs Alpine. Ohne Medaille blieben die Schweizerinnen, das stärkste Super-G-Team in der laufenden Weltcupsaison.[11]

Riesenslalom[Bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 DeutschlandDeutschland GER Viktoria Rebensburg 2:27,11
2 SlowenienSlowenien SLO Tina Maze 2:27,15
3 OsterreichÖsterreich AUT Elisabeth Görgl 2:27,25
4 SchweizSchweiz SUI Fabienne Suter 2:27,52
5 OsterreichÖsterreich AUT Kathrin Zettel 2:27,53
6 DeutschlandDeutschland GER Kathrin Hölzl 2:27,58
7 OsterreichÖsterreich AUT Eva-Maria Brem 2:27,62
8 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Julia Mancuso 2:27,66
9 FrankreichFrankreich FRA Taïna Barioz 2:27,79
10 DeutschlandDeutschland GER Maria Riesch 2:27,97
 
15 OsterreichÖsterreich AUT Michaela Kirchgasser 2:28,40
17 ItalienItalien ITA Manuela Mölgg 2:28,66

Datum: 24. Februar 2010
1. Lauf: 19:00 Uhr MEZ (10:00 Uhr Ortszeit)
2. Lauf: 25. Februar 2010, 18:30 Uhr MEZ (9:30 Uhr Ortszeit)

Strecke: „Franz’s Downhill“
Start: 1177 m, Ziel: 805 m
Höhendifferenz: 372 m
Kurssetzer 1. Lauf: Christian Schwaiger (GER), 49 Tore
Kurssetzer 2. Lauf: Anders Pärson (SWE) 47 Tore

86 Teilnehmerinnen aus 47 Ländern, 60 in der Wertung
Ausgeschieden u.a.: Andrea Dettling (SUI), Nika Fleiss (CRO), Ana Jelušić (CRO), Mona Løseth (NOR), Lindsey Vonn (USA), Šárka Záhrobská (CZE), Veronika Zuzulová (SVK)

Weitaus am stärksten vom äußerst wechselhaften Wetter war der Riesenslalom der Frauen betroffen. Der erste Lauf konnte noch unter regulären Bedingungen bei leichtem Schneefall durchgeführt werden. Am besten kamen Österreicherinnen mit dem Kurs zurecht: Es führte Elisabeth Görgl vor der überraschenden Französin Taïna Barioz und Kathrin Zettel; eine dritte Österreicherin, Eva-Maria Brem lag auf dem vierten Zwischenrang. Lindsey Vonn stürzte in den Fangzaun und brach sich den kleinen Finger. Die bereits nach ihr gestartete Julia Mancuso, Olympiasiegerin von 2006, musste die Fahrt abbrechen.[12] Der zweite Lauf wurde wegen des immer dichter werdenden Nebels zunächst mehrmals verschoben und schließlich auf den nächsten Tag angesetzt.[13]

Das Wetter besserte sich zwar nur leicht, dennoch konnte der zweite Lauf problemlos durchgeführt werden. Die auf dem sechsten Zwischenrang liegende Viktoria Rebensburg setzte sich an die Spitze. Keine der nach ihr folgenden Konkurrentinnen konnte ihre Gesamtzeit unterbieten. Am nächsten kam Tina Maze, die insgesamt 4/100 verlor und Zweite wurde. Auf den dritten Platz fuhr die zur Halbzeit führende Görgl, die damit Fabienne Suter vom Podest verdrängte. Rebensburg ist die erste deutsche Riesenslalom-Olympiasiegerin nach 54 Jahren: Im Jahr 1956 war Ossi Reichert die Schnellste gewesen.[14]

Slalom[Bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 DeutschlandDeutschland GER Maria Riesch 1:42,89
2 OsterreichÖsterreich AUT Marlies Schild 1:43,32
3 TschechienTschechien CZE Šárka Záhrobská 1:43,90
4 SchwedenSchweden SWE Maria Pietilä-Holmner 1:44,22
5 FrankreichFrankreich FRA Sandrine Aubert 1:44,46
6 FinnlandFinnland FIN Tanja Poutiainen 1:44,93
7 OsterreichÖsterreich AUT Elisabeth Görgl 1:44,97
8 ItalienItalien ITA Nicole Gius 1:45,01
9 SlowenienSlowenien SLO Tina Maze 1:45,09
10 SlowakeiSlowakei SVK Veronika Zuzulová 1:45,14
11 ItalienItalien ITA Manuela Mölgg 1:45,31
12 KroatienKroatien CRO Ana Jelušić 1:45,43
13 OsterreichÖsterreich AUT Kathrin Zettel 1:45,59
14 DeutschlandDeutschland GER Christina Geiger 1:45,62
15 SchwedenSchweden SWE Frida Hansdotter 1:45,67
 
22 LiechtensteinLiechtenstein LIE Marina Nigg 1:46,83

Datum: 26. Februar 2010
1. Lauf: 19:00 Uhr MEZ (10:00 Uhr Ortszeit)
2. Lauf: 22:30 Uhr MEZ (13:30 Uhr Ortszeit)

Strecke: „Dave Murray“
Start: 985 m, Ziel: 805 m
Höhendifferenz: 180 m
Kurssetzer 1. Lauf: Klemen Bergant (SLO) 62 Tore
Kurssetzer 2. Lauf: Günter Obkircher (AUT) 64 Tore

87 Teilnehmerinnen aus 47 Ländern, 70 in der Wertung
Ausgeschieden u.a.: Fanny Chmelar (GER), Chiara Costazza (ITA), Michaela Kirchgasser (AUT), Megan McJames (USA), Mona Løseth (NOR), Susanne Riesch (GER), Anja Pärson (SWE), Lindsey Vonn (USA)

Bei starker Bewölkung und zeitweise leichtem Schneefall konnte das Rennen ohne Probleme durchgeführt werden. Maria Riesch, die vor dem Rennen zu den Favoritinnen gehörte, erzielte im ersten Lauf die Bestzeit. Auf den weiteren Plätzen folgten Šárka Záhrobská, Marlies Schild und die jüngere Schwester Susanne Riesch. Die Fahrerinnen auf den Plätzen 3 bis 9 lagen weniger als eine halbe Sekunde auseinander. Im zweiten Lauf ergab sich an der Spitze nur eine kleine Veränderung, indem Záhrobská von Schild überholt wurde. Maria Riesch konnte im zweiten Lauf ihren Vorsprung von vier Zehntelsekunden sicher verwalten und gewann nach der Super Kombination die zweite Goldmedaille, Susanne Riesch hingegen schied aus.[15] Der Frauenslalom war das einzige alpine Skirennen ohne Schweizer Beteiligung, da keine Athletin die erforderlichen Qualifikationskriterien erfüllt hatte.[16]

Super Kombination[Bearbeiten]

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 DeutschlandDeutschland GER Maria Riesch 2:09,14
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Julia Mancuso 2:10,08
3 SchwedenSchweden SWE Anja Pärson 2:10,19
4 OsterreichÖsterreich AUT Kathrin Zettel 2:10,50
5 SlowenienSlowenien SLO Tina Maze 2:10,53
6 SchweizSchweiz SUI Fabienne Suter 2:10,85
7 TschechienTschechien CZE Šárka Záhrobská 2:11,02
8 ItalienItalien ITA Johanna Schnarf 2:11,29
9 OsterreichÖsterreich AUT Michaela Kirchgasser 2:11,35
10 FrankreichFrankreich FRA Marie Marchand-Arvier 2:11,82
 
16 OsterreichÖsterreich AUT Anna Fenninger 2:13,27
18 OsterreichÖsterreich AUT Elisabeth Görgl 2:13,58
23 SchweizSchweiz SUI Andrea Dettling 2:14,44

Datum: 18. Februar 2010

Strecke: „Franz’s Downhill“
Abfahrt: 18:30 Uhr MEZ (09:30 Uhr Ortszeit)
Start: 1500 m, Ziel: 825 m
Höhendifferenz: 675 m, Streckenlänge: 2500 m
Kurssetzer: Jan Tischhauser, 36 Tore

Slalom: 21:30 Uhr MEZ (12:30 Uhr Ortszeit)
Start: 974 m, Ziel: 805 m
Höhendifferenz: 169 m
Kurssetzer: Klemen Bergant (SLO), 55 Tore

35 Teilnehmerinnen aus 19 Ländern, 28 in der Wertung
ausgeschieden u.a.: Nadja Kamer (SUI), Daniela Merighetti (ITA), Gina Stechert (GER), Lindsey Vonn (USA)

Die Superkombination musste wegen des anhaltend schlechten Wetters zu Beginn der ersten Woche und fehlender Trainingsfahrten um vier Tage verschoben werden. Die Kombinationsabfahrt war gegenüber der Spezialabfahrt um etwas mehr als 400 Meter verkürzt. Außerdem wurde der Zielsprung „Hot Air“, wo es einige schwere Stürze gegeben hatte, entschärft. Schnellste in der Abfahrt war Lindsey Vonn, 33/100 vor Maria Riesch und 80/100 vor der erneut überraschenden Julia Mancuso.

Im Slalom fuhren Šárka Záhrobská, Michaela Kirchgasser und Sandrine Aubert die schnellsten Zeiten. Diese hatten nach der Abfahrt allerdings schon einen zu großen Rückstand, um noch in die Medaillenränge vorstossen zu können. Riesch gewann mit siebtbester Laufzeit die Goldmedaille vor Mancuso (9. im Slalom) und Anja Pärson (5.). Vor allem die Bronzemedaille von Pärson überraschte, da die Schwedin sich bei ihrem spektakulärem Sturz in der Abfahrt tags zuvor zahlreiche Blutergüsse zugezogen hatte. Vonn schied im Slalom mit bis dahin noch zweitbester Gesamtzeit aus. [17]

Medaillenspiegel[Bearbeiten]

Super-G-Rennen der Frauen auf der Piste „Franz’s Downhill“
Medaillenspiegel Ski Alpin
Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 DeutschlandDeutschland Deutschland 3 0 0 3
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 2 3 3 8
3 SchweizSchweiz Schweiz 2 0 1 3
4 NorwegenNorwegen Norwegen 1 2 1 4
5 OsterreichÖsterreich Österreich 1 1 2 4
6 ItalienItalien Italien 1 0 0 1
7 KroatienKroatien Kroatien 0 2 0 2
7 SlowenienSlowenien Slowenien 0 2 0 2
9 SchwedenSchweden Schweden 0 0 2 2
10 TschechienTschechien Tschechien 0 0 1 1

siehe auch: Liste der Olympiasieger im Alpinen Skisport


Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ski Alpin bei den Olympischen Winterspiele 2010 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Krönung des anderen Didier. Tages-Anzeiger, 16. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  2. Der doppelte Didier. Spiegel Online, 16. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  3. Svindal gewinnt Super-G. Spiegel Online, 19. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  4. RTL-Gold an Janka, Österreich geht leer aus. Der Standard, 23. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  5. Historische Niederlage: Keine Medaillen für ÖSV-Herren. Salzburger Nachrichten, 27. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  6. Miller erstmals Olympiasieger - Zurbriggen Dritter. Neue Zürcher Zeitung, 22. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  7. Eine Piste, die polarisiert. ARD, 18. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  8. Rolland zieht sich bei Abfahrt Kreuzbandriss zu. Focus, 18. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  9. Lindsey Vonn krönt sich zur Skikönigin. Neue Zürcher Zeitung, 18. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  10. Fischbacher deklassiert Konkurrenz. Der Standard, 20. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  11. Fischbachers Traumlauf – Schwyzerinnen ohne Medaille. Basler Zeitung, 20. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  12. Zickenkrieg zwischen Mancuso und Vonn. Tages-Anzeiger, 25. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  13. Riesenslalom der Frauen abgebrochen. Spiegel online, 25. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  14. Viktoria Rebensburg mit Vollgas zum Olympiasieg. Die Welt, 25. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  15. Maria Riesch – Die alpine Ski-Königin von Whistler. Die Welt, 26. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  16. Maria Riesch holt zweites Olympia-Gold. Neue Zürcher Zeitung, 26. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.
  17. Maria Riesch schlägt zurück. Neue Zürcher Zeitung, 18. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2010.