Armin Thurnher

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Armin Thurnher
Armin Thurnher vor Studenten im besetzten Audimax der Universität Wien, Oktober 2009.

Armin Thurnher (* 20. Februar 1949 in Bregenz) ist ein österreichischer Journalist und Publizist.

Nach Studium der Anglistik, Germanistik und Theaterwissenschaften in New York und Wien gründete Thurnher 1977 die Wiener Stadtzeitung Falter und ist bis heute neben Florian Klenk (seit Juni 2012) ihr Chefredakteur. Thurnher ist in Österreich für seine linke, aber parteiunabhängige politische Einstellung bekannt, die ihn zu einem der prominentesten Gegner der schwarz-blauen Koalition unter Wolfgang Schüssel machte. Er sitzt im Vorstand der offenen Fernsehanstalt Okto.

Thurnher ist ein Kritiker der österreichischen Printmedien-Landschaft, die durch die Kronen Zeitung und die Hochglanzmagazine der NEWS-Gruppe dominiert wird. Seine Leitartikel im Falter beschließt er allwöchentlich in Anlehnung an Catos Ceterum censeo Carthaginem esse delendam mit dem Satz: „Im übrigen bin ich der Meinung, der Mediamil-Komplex muss zerschlagen werden“. Mediamil ist eine von Thurnher geschaffene Wortkombination aus Mediaprint und den Zeitschriften Format und Profil aus der NEWS-Gruppe.

Auf Thurnher geht ebenso die Wortbildung Feschismus, ein Kofferwort aus Faschismus und fesch zurück.[1][2]

Werke[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ulrich Weinzierl: Wenn alle untreu werden. Mit der FPÖ anzubandeln, ist in Österreich vor der Wahl gar nicht mehr schick: Vom Niedergang des Haiderschen Feschismus. Online auf Die Welt vom 23. November 2002.
  2. ÖsterreichWo man sich’s richtet, Zwölf Jahre lang berichtete Charles E. Ritterband für die »Neue Zürcher Zeitung« über österreichische Politik. Nun legt er diese Funktion zurück. Das Resümee eines Reporters, der auszog, einen Operettenstaat verstehen zu lernen. Von Charles E. Ritterband 14. Februar 2013, Die Zeit

Weblinks[Bearbeiten]