Astrid Posner

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Astrid Posner (* 23. August 1974 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin, Tänzerin und Choreografin.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Astrid Posner, die mittlere von drei Geschwistern, erhielt schon mit fünf Jahren eine Ballettausbildung und stand bereits im Alter von sechs Jahren und später als Jugendliche als Tänzerin auf der Bühne. Nach dem Abitur ging Posner nach Rotterdam und studierte dort von 1993 bis 1996 an der Hochschule für Musik und Theater. Posner absolvierte eine fächerübergreifende Ausbildung in den Fächern Schauspiel, Tanz und Gesang. Ihre Tanzausbildung umfasste neben dem klassischen Tanz auch die Bereiche Modern Dance, Jazztanz und Hip-Hop.[1]

Seit 1991 arbeitete Posner mit der Manuel Mandon Dance Company, bei der sie als Tänzerin und Choreografin tätig war. Von 1996 bis 1999 war sie als Tänzerin in verschiedenen Choreografien von Mischa van Dullemen, Manuel Joel Mandon, Conny Janssen und Itzik Galili zu sehen und realisierte auch eigene Tanztheaterprojekte. Tourneen führten Posner mit der Manuel Mandon Dance Company unter anderem nach Belgien, Deutschland, Italien, Japan und nach Dubai. Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin ist sie bis heute weiterhin auch als Tänzerin und Choreografin tätig.[2]

Ende 1999 kehrte Posner nach Berlin zurück und legte den Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit nun auf die Schauspielerei. Seit 2000 war Posner regelmäßig im deutschen Fernsehen zu sehen. Sie spielte dabei mehrere durchgehende Serienrollen, wiederkehrende Episodenrollen und auch Gastrollen.

2003 übernahm Posner für einige Folgen die Rolle der Friedrike Hardenberg in der RTL-Fernsehserie Hinter Gittern. 2004 spielte sie mit komischem Talent und schwäbischen Akzent die Tochter eines Comic-Verlaginhabers aus Stuttgart in der erfolgreichen ARD-Serie Berlin, Berlin. 2005 war sie als junge Mutter und deutsche Ehefrau eines italienischen Pizzeriabesitzers in der Episode Bienzle und der Sizilianer aus der Fernsehreihe Tatort zu sehen. Ebenfalls 2005 spielte sie als Modejournalistin Monique Westermann in einigen Folgen der Telenovela Verliebt in Berlin mit.

Größere Bekanntheit erlangte Posner dann insbesondere ab 2006 durch die durchgehende Serienhauptrolle der Kirsten Reinicke in der ARD-Vorabendserie Das Geheimnis meines Vaters. Sie spielte darin eine Buchhändlerin und Cafébesitzerin. Als beste Freundin und Ratgeberin stand sie dabei der weiblichen Filmhauptrolle Jule zur Seite. Ab 2008 spielte sie in der ARD-Serie Rote Rosen ebenfalls eine durchgehende Hauptrolle, die Rechtsanwältin Cathrin.

Das ZDF besetzte Posner 2004 in der Inga-Lindström-Verfilmung Inselsommer und 2009 in dem Fernsehfilm Lass es Liebe sein aus der Fernsehreihe Rosamunde Pilcher. Eine intensive schauspielerische Darstellung zeigte Posner ebenfalls 2009 in der ARD-Serie In aller Freundschaft. Sie spielte darin eine junge Frau, die einen Suizidversuch unternimmt.[3]

Posner spielte auch in einigen Kinofilmen und mehreren Kurzfilmen mit. So spielte sie 2008 mit Til Schweiger in dem Film Phantomschmerz und 2007 an der Seite von Christoph Maria Herbst und Hannelore Elsner in dem Kinofilm Jakobs Brüder.

Posner absolvierte ab 1999 außerdem ein Studium in Publizistik, Kommunikationswissenschaften und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin und schloss dieses als Magistra Artium (MA) ab. Sie arbeitet auch als Coach in der Medienbranche und als freiberufliche Kommunikationstrainerin in Wirtschaft und Politik.[4]

Posner lebt in Berlin.[5]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Schauspielerin statt Ärztin oder Diplomatin Porträt von Astrid Posner bei Deutschlandradio Kultur vom 5. Februar 2007
  2. Vita Astrid A. Posner Homepage Presse Partner Preiss, Stand 2009
  3. Ich habe zwei Freunde durch Selbstmord verloren. In: Bild. vom 25. Mai 2009.
  4. Coaching-Profil von Astrid Posner Homepage Sensocoaching
  5. Astrid Posner Posner Eintrag bei vollfilm gibt Berlin als Wohnort an.