Bert Hellinger
Bert Hellinger (eigentlich Anton Hellinger), (* 16. Dezember 1925 in Leimen)[1] ist ein deutscher Familientherapeut und Buchautor. 1952 zum Priester geweiht, war er viele Jahre lang Leiter einer südafrikanischen Missionsschule. Seit den späten 1970er Jahren entwickelte er, unter Abwandlung von Methoden der systemischen Familientherapie, mit seiner Form der Familienaufstellung ein von ihm als „Lebenshilfemethode“ bezeichnetes, teilweise dramatisch-spektakuläres Arbeiten mit Menschen, das wegen seiner Art und Auswirkungen auf die Klienten stark umstritten ist.[2] Seit den 1990er Jahren erscheinen seine Bücher.
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[Bearbeiten] Leben
Hellinger wuchs in Köln auf und studierte Philosophie, Katholische Theologie und Pädagogik. 1952 erhielt er die Priesterweihe, anschließend arbeitete er bis 1968 als Leiter einer katholischen Missionsschule in Südafrika. Hellingers Taufname ist Anton Hellinger, als Ordensmitglied der Kongregation der Mariannhiller Missionare führte Hellinger den Namen Suitbert, abgekürzt als „Bert“. Diesen Kurznamen behielt er auch nach seinem Ordensaustritt und der Niederlegung seines Priesteramtes 1971 bei. Anschließend ging er eine erste Ehe ein.
2004 zog er mit seiner zweiten Frau Maria-Sophie Hellinger-Erdödy vorübergehend in die ehemalige Kleine Reichskanzlei in Stanggaß ein, einem Ortsteil von Bischofswiesen im Berchtesgadener Land, wo sich Arbeitsräume Adolf Hitlers befanden, was Kritik in der Presse auslöste.[3]
Hellinger absolvierte Kurse bei Arthur Janov und Frank Farrelly, dem Begründer der Provokativen Therapie und machte eine Weiterbildung zum psychologischen Psychotherapeuten (Fachrichtung Psychoanalyse). Die Wiener Psychoanalytische Vereinigung verweigerte aber die Anerkennung seiner Ausbildung, weil sie aufgrund seiner Präferenzen für die Janov'sche Primärtherapie eine Abweichung von der Psychoanalyse konstatierte.
Besondere Bedeutung für Hellinger hatte die Arbeit der Familientherapeutin Virginia Satir (1916-1988), die seit den 1960er Jahren mit Familienrekonstruktion praktizierte, die Familientherapie von Salvador Minuchin (geb. 1923) und Iván Böszörményi-Nagy (1920-2007) sowie die Skriptanalyse von Eric Berne (1910-1970) und die lösungsorientierten Ansätze des Hypnotherapeuten Milton H. Erickson (1901-1980).
Spirituell wurde sein Werk geprägt durch das Taoteking, die christlichen Mystiker - vor allem Meister Eckhart - und die Werke von Carlos Castaneda.
Er ist durch seine abgewandelte Familienaufstellung (auch Familien-Stellen) bekannt geworden.
[Bearbeiten] Methode
Hellinger versteht seine Methode als Abwandlung der Arbeit der Familientherapeutin Virginia Satir, die seit den 1960er Jahren mit Familienskulpturen arbeitete.
Bei der Familienaufstellung nach Hellinger werden vom Aufstellenden beliebige Personen (möglichst Männer für Männer und Frauen für Frauen) aus dem Kreis der Anwesenden stellvertretend für Familienmitglieder räumlich so angeordnet, dass sie seiner Wahrnehmung der Familiensituation entsprechen. Die Veränderung der Sicht der Probleme des Klienten soll sich durch intellektuelle und emotionale Erkenntnisse aus einem „wissenden Feld“ (oder „morphogenetischem Feld“, nach Rupert Sheldrake) vollziehen, die der Klient aus dieser Aufstellung und der (v. a. unmittelbaren und unbewussten) Reaktion der beteiligten Personen gewinne.
Seine Aufstellungen hat Hellinger unter dem Eindruck des Einflusses ethnischer Konflikte in Familiensystemen weiter entwickelt und führt etwa seit der Jahrtausendwende so genannte „Bewegungen der Seele und des Geistes“ durch, bei denen die Stellvertreter sich schweigend ihren Bewegungsimpulsen aus der Rolle und dem systemischen Feld überlassen. Dies führe meist zu dramatischen zumeist lösenden Bewegungsbildern, in die der Leiter nur noch spärlich eingreife.
Bei Aufstellungen sei immer wieder zu beobachten, dass der Stellvertreter recht genaue Auskunft über die Befindlichkeit und das Beziehungsgeflecht der vertretenen Person geben könne. Die hohe Übereinstimmung zwischen Aussagen von Stellvertretern und Originalpersonen sei bereits erforscht worden u. a. von Gert Höppner. Insofern bringe die Aufstellung etwas Verborgenes ans Licht, das sich jenseits von Manipulation und bewusstem Hintergrundwissen zeigen könne. Daraus ergäben sich Möglichkeiten, das Beziehungsgeflecht des aufgestellten Systems zu bearbeiten und Lösungsmöglichkeiten zu finden.
Nach Bert Hellinger war das Familienstellen zunächst nur eine Methode, um festzustellen, wie die Beziehungen in einer Familie beschaffen sind und was dort wirkt. Es war in erster Linie zielneutral. Der Hauptfokus der Methode richtet sich weniger auf den Aufstellenden selbst als auf sein Familien- bzw. Organisationssystem und das tragende Beziehungsgeflecht. Es geht primär darum, „Lösung“ für das System und die Beziehungen darin zu bewirken, aus der sich Lösung für den Aufstellenden ergeben kann.
Aufstellungen sind für Bert Hellinger nicht primär eine therapeutische Methode, sondern ein Werkzeug, das in vielen Bereichen sinnvoll eingesetzt werden kann. Hellinger besteht darauf, dass ein Bereich dabei kein Recht für sich beanspruchen dürfe, in den anderen kontrollierend einzugreifen. Mittlerweile spricht Hellinger ausdrücklich davon, dass er selbst in seiner Arbeit lediglich „Lebenshilfe“ leiste, eine Hilfe für die Betroffenen, zu einem besseren Leben zu kommen. Einen psychotherapeutischen Anspruch lehnt er inzwischen kategorisch ab.
Die von Hellinger bei Familienaufstellungen praktizierten Vorgehensweisen wurden seit den 1990er Jahren auch auf andere Systeme (Arbeitsteams und Organisationen) übertragen und werden in allgemeinem Kontext systemische Aufstellungen oder Systemaufstellungen genannt. Aufstellungen im Unternehmenskontext werden als Organisationsaufstellungen bezeichnet. Ferner können innerhalb von Systemaufstellungen auch abstrakte Begriffe z. B. „das Ziel“, „das Hindernis“ aufgestellt werden. Aufstellungen mit abstrakten Elementen werden als Strukturaufstellungen bezeichnet.
[Bearbeiten] Leit- und Weltbild
Leitbild für Aufstellungen und deren Auswertung ist für Hellinger der Begriff der „Ordnung“: Er geht von einer natürlichen Ordnung aus, die vorgegeben ist und die der Mensch sich nicht aussuchen kann. Weitere zentrale Begriffe sind das „Gewissen“ und die „Zugehörigkeit“ sowie der „Ausgleich von Geben und Nehmen“ sowie deren Wirkungen in Systemen; wobei Hellinger z. B. drei Arten von Gewissen unterscheidet,[4] welche hierarchisch und oft gegeneinander wirken: das individuelle, das systemische und das „große“ Gewissen.
Inhaltlich postuliert er im Familiensystem ein „Sippen-Gewissen“. Die Sippe, deren „Seele“ auch verstorbene Vorfahren umfasse, sei eine „Schicksalsgemeinschaft“, jeder Mensch habe darin eine festgelegte Funktion. Dabei haben Mann und Frau den gleichen Rang, die Frau „folge“ aber dem Mann, der der Frau dafür „dienen“ muss; als nächstes die Kinder, wobei der Erstgeborene Vorrang habe. Zusätzlich sei „Ebenbürtigkeit“ wichtig, die etwa in einer Beziehung reich-arm oder behindert-nichtbehindert nicht gegeben sei.
Hellinger behauptet, dass durch die Aufstellungen etwas zutage tritt, was über ein rein rationales Begreifen weit hinausgeht. Dies verknüpft er mit seinen eigenen Einsichten der Gruppenzugehörigkeit. Da er davon ausgeht, dass jeder Mensch sich nur dann lieben kann, wenn er seine Eltern achtet, geht es in den Aufstellungen zumeist um Aussöhnung. Diese ist auch das Ziel in Grenzfällen, nämlich wenn in der Familie jemand eine schwere Schuld auf sich geladen hat, etwa ein Mord an einem Familienmitglied, oder wenn ein Vater als SS-Mann für den Tod vieler Menschen verantwortlich war. Hellinger hat in den Anfängen seiner Aufstellungsarbeit symbolhaft den Stellvertreter für einen Mörder herausgeschickt. [5] Dieses Vorgehen hat er nach kurzer Zeit geändert:
- „Ich habe beobachtet, dass der Täter später von einem Kind oder sonst jemandem aus der Familie vertreten wurde. Ich muss ihn also hereinholen, dann braucht ihn jemand anderer nicht vertreten. Das Gleiche gilt für das Opfer. Wenn es hereingeholt wird, braucht niemand das Opfer vertreten. Dass das Opfer[6] auch zur Familie gehört, das habe ich erst durch weitere Erfahrungen erkannt...“[7]
Laut Hellinger wird ein Klient nur dann frei von einer Belastung durch Täter in der Familie, wenn er den Täter als Person, z.B. als Vater, achtet, dessen Schuld aber bei ihm lässt. Politisch-moralisch motivierte Entrüstung (die etwa ein Verdammen und Lossagen z.B. vom Vater verlangen würde) stelle sich über die Bedürfnisse des Klienten, weil der Hilfesuchende nur diesen einen Vater habe.
Um zu einer „Achtung vor den Mächten des Schicksals“ jenseits einer Beurteilung als gut oder böse aufzufordern, nannte er nach einer Aufstellung folgendes Beispiel, welches er 2002 unter dem Titel Ordnungen der Liebe veröffentlichte:
- „Da hat eine jugoslawische Dichterin unbedingt ein Denkmal errichten wollen für einen deutschen Soldaten. Der war abkommandiert zu einem Erschießungskommando, um Partisanen zu erschießen. Doch er hat sich geweigert, sein Gewehr hochzuheben, ist dann rübergegangen zu den Partisanen und hat sich mit ihnen erschießen lassen.
- Nun, was ist denn das für einer? Ist er gut, ist er böse? Was hat er denn gemacht? – Er hat sich vor seinem Schicksal gedrückt. Wenn er geschossen hätte, weil er sich sagt: ‘Ich bin verstrickt in meine Gruppe, und die sind verstrickt in ihre Gruppe, und das Schicksal hat es so gefügt, dass ich sie erschießen muss statt sie mich, und ich stimme dem zu, was immer auch die Folgen sind’, das ist Größe.“[8]
Haim Dasberg, Holocaust Education Foundation, Newport (USA), schrieb in seinem Vorwort zu Hellingers Buch Rachel weint um ihre Kinder, 2003: „Ich habe die große Hoffnung, dass diese Erfahrungen (dass die Stellvertreter beider Seiten – der Täter und der Opfer aufeinander zugehen und gemeinsam über die Toten trauern und weinen) … dann entsteht in ihrem Herzen ein Bild, wie die Versöhnung zwischen ihnen gelingt und wie ein Kreis sich endlich schließt) … auch über das Familien-Stellen hinaus auf einer höheren und umfassenderen Ebene wirksam werden.“ Dasberg trat auch auf einem Kongress Hellingers im Jahre 2005 zu seinem Buch Gottesgedanken auf, das einen Versöhnungsbrief an Adolf Hitler enthält. Im April 2004 verfasste Colin Goldner vom Forum Kritische Psychologie in München einen offenen Brief an Dasberg, in dem es heißt, Hellinger instrumentalisiere dessen „guten Namen“ „in seiner Abwehr von Kritik an seinen rechtsesoterischen, um nicht zu sagen: protofaschistischen Umtrieben.“ [9]
[Bearbeiten] Rezeption
Hellingers Methode hat etwa 2000 praktizierende Anhänger, ist aber in Fachkreisen wie in der breiteren Öffentlichkeit stark umstritten.[10] Es wird ihm vorgeworfen, bei seinen öffentlichen Familienaufstellungen gegen einfachste Regeln der Psychotherapie zu verstoßen, im Anschluss an eine Sitzung seine Klienten allein zu lassen und ihnen nicht zu helfen, ihre Eindrücke und oft starke emotionale Anspannung zu verarbeiten.
Die große Mehrheit der nach Virginia Satir arbeitenden Familientherapeuten und deren Vereinigung, die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF), distanzierten sich mittlerweile von ihm in einer gemeinsamen Erklärung und bezeichnen Hellingers Methoden darin als „ethisch nicht vertretbar und gefährlich für die Betroffenen zu beurteilen“.[11]
Der Psychoanalytiker Michael Hilgers wirft ihm vor: „Mit einer Mischung aus theologischen Phrasen und mystischen Geschichten, einfachen Wahrheiten und absoluten Werturteilen behauptet Hellinger umfassende Hilfe für alles und jeden bieten zu können. Respekt und Demut gegenüber Eltern und Familienangehörigen fordernd, behandelt er seine Patienten anmaßend und unverschämt in der Attitüde des Allwissenden.“[12]
Werner Haas warnt vor den Praktiken und der Geisteshaltung einer „Hellinger-Szene“: Magische Rituale würden dort eine Therapie ersetzen, anstatt einer Diagnose werde ein „Orakel“ veranstaltet und Ursachenforschung erschöpfe sich im „Nachbeten der Okkult-Lehren des Meisters über die Entstehung von Krankheiten und Leid“.[13]
Inzwischen hat sich eine Vielzahl von Familienstellern-Therapeuten von Hellinger distanziert. So heißt es in der Potsdamer-Erklärung 2007:[14]
„Heute sehen wir jedoch den Punkt gekommen, an dem nicht nur wesentliche Teile der Praxis von Bert Hellinger – und vieler seiner Anhänger –, sondern auch viele seiner Aussagen und Vorgehensweisen explizit als unvereinbar mit grundlegenden Prämissen systemischer Therapie anzusehen sind, etwa
- die Vernachlässigung jeder Form von Auftragsklärung und Anliegenorientierung
- die Verwendung mystifizierender und selbstimmunisierender Beschreibungen („etwas Größeres“, „in den Dienst genommen“ u. ä.)
- die Nutzung uneingeschränkt generalisierter Formulierungen und dogmatischer Deutungen („immer, wenn“, „schlimme Wirkung“, „mit dem Tode bestraft“, „der einzige Weg“, „das Recht verwirkt“ u. ä.).
- der Einsatz potentiell demütigender Interventionen und Unterwerfungsrituale
- die angeblich zwingende Verknüpfung der Interventionen mit bestimmten Formen des Menschen- und Weltbildes (etwa in Bezug auf Genderfragen, Elternschaft, Binationalität u. a.)
- die Vorstellung, über eine Wahrheit verfügen zu können, an der eine Person mehr teilhaftig ist als eine andere. Dies führt zu der Verwendung verabsolutierender Beschreibungsformen und impliziert, dass keine partnerschaftliche Kooperationsbeziehung angestrebt wird.“
Auf der anderen Seite wird nach wie vor, auch von seriösen Therapeuten und Ärzten, die Familientherapie nach Hellinger praktiziert, dies aber in erster Linie im Rahmen eines umfassenden therapeutischen Konzeptes, jedoch nach seiner ursprünglichen Methode, durch die er Anfang der 90er Jahre bekannt geworden ist. Diese Methode ist wissenschaftlich fundierter, hinterfragt und überprüft die Hypothesen und bereitet entsprechend sorgfältig vor. Dementsprechend ist dies in Fachkreisen gewürdigt worden.[15] Esoterisch anmutende Konzepte wie etwa das „Wissende Feld“[16] kamen erst später hinzu, ebenso wie das fragwürdige Fehlen jeglicher Exploration. Hellinger selbst bekennt sich zu seiner Weiterentwicklung der Famienaufstellung und sieht das klassische, den seriösen Kriterien von Psychotherapie entsprechende Verfahren mittlerweile als überholt an.[17]
Ein weiteres Problem der Hellinger'schen Methode ist, dass sie nie nach einem ausgearbeiteten Lehrkonzept verschult und vermittelt worden ist, und einige tausend Familienaufsteller dies folglich nie wirklich gelernt haben. Viele Aufsteller haben noch nicht einmal therapeutische Ausbildungen, trauten sich aber oft zu, nach einem einzigen Workshop Aufstellungen durchführen zu können und behaupten, von Hellinger ausgebildet worden zu sein.
[Bearbeiten] Holocaustinterpretation
Breite Kritik zogen Hellingers Holocaustinterpretationen im Rahmen seiner Familienaufstellungspraxis nach sich. Hellinger hatte Holocaustopfer und -täter ohne moralische Unterscheidung auf eine Stufe gestellt, und in diesem Kontext auf eine Verantwortung von Juden gegenüber den arabischen Nachbarstaaten Israels thematisiert.[18] Dies stieß nicht nur in den Medien, sondern auch bei nahestehenden Therapeuten auf scharfe Ablehnung. So wandte sich Arist von Schlippe, Familientherapeut und Vorsitzender der Systemischen Gesellschaft, per offenem Brief (undatiert)[19] von Hellinger ab;[18] eine Kassler Bürgerinitiative gegen Hellinger bezeichnete ihn 2005 als „NS - Verharmloser und Psycho- Guru“.[10] Einige Journalisten - Door Koert nannte sie 2005 New Age-Journalisten - nahmen Hellinger dagegen wegen seiner anderen Leistungen in Schutz.[18]
[Bearbeiten] Werke (Auswahl)
- Zweierlei Glück. Die systemische Psychotherapie Bert Hellingers, Hrsg.: Gunthard Weber, Carl-Auer-Systeme Verlag, 14. Aufl. 2001. ISBN 3-89670-197-5
- Ordnungen der Liebe, 7. Aufl. 2001, Carl-Auer-Systeme Verlag, ISBN 3-89670-215-7.
- Die Mitte fühlt sich leicht an, 1996
- Wo Schicksal wirkt und Demut heilt – ein Kurs für Kranke
- Wie Liebe gelingt, 1999
- Anerkennen, was ist. Gespräche über Verstrickung und Heilung. mit Gabriele ten Hövel. Kösel-Verlag, 13. Aufl. 2003, ISBN 3-466-30400-8
- Ein langer Weg. Gespräche über Schicksal, Versöhnung und Glück, mit Gabriele ten Hövel. Kösel-Verlag, 2005, ISBN 3-466-30694-9
- Mit der Seele gehen, Herder-Verlag, 2001, ISBN 3-451-27579-1
- Ordnungen des Helfens: Ein Schulungsbuch, (gemeinsam mit Weber, Gunthard u. Schneider, Jakob), Carl-Auer-Systeme Verlag, ISBN 3-89670-421-4 (2003), ISBN 978-3-89670-554-9 (2006)
- Gedanken unterwegs, Kösel-Verlag, 2. Auflage 2005, ISBN 3-466-30642-6
- Gottesgedanken. Ihre Wurzeln und ihre Wirkung, Kösel-Verlag, 2004, ISBN 3-466-30656-6
- Wahrheit in Bewegung, Herder-Verlag, 2. Aufl. 2005, ISBN 3-451-28480-4
- Der große Konflikt. Die Antwort. ISBN 3-442-33734-8
- Rachel weint um ihre Kinder. Familien-Stellen mit Überlebenden des Holocaust in Israel.; Vorwort v. Haim Dasberg; Freiburg u. a.: Herder Verlag, 2004; ISBN 3-451-05443-4
[Bearbeiten] Literatur
- Heike Dierbach: Die Seelenpfuscher: Pseudo-Therapien, die krank machen. Rowohlt TB, Reinbek b. Hamburg 2009, ISBN 978-3-49-962586-2
- Jayin Thomas Gehrmann: Über Psychotherapie hinaus. Die Entwicklung des Familienstellens nach Bert Hellinger, mit einem Vorwort von Bert Hellinger. Bert Hellinger Eigenverlag, Bischofswiesen 2009, ISBN 978-3-00-028245-4
- Werner Haas: Familienstellen – Therapie oder Okkultismus? Das Familienstellen nach Hellinger kritisch beleuchtet. Asanger, Kröning 2004, ISBN 3-89334-430-6 (2., korrigierte und erweiterte Auflage als: Das Hellinger-Virus. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Aufstellungen, Asanger, Kröning 2009, ISBN 978-3-89334-538-0.
- Elisabeth Reuter: Gehirn-Wäsche. Macht und Willkür in der "systemischen Psychotherapie" nach Bert Hellinger. Nachwort von Klaus Weber, Lehmann Antipsychiatrieverlag, Berlin 2005, ISBN 978-3-925931-40-6 [20].
- Arist von Schlippe, Jochen Schweitzer: Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung [Band 1], 10. Auflage, Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2007 (Erstausgabe 1996). ISBN 978-3-525-45659-0.
- Arist von Schlippe, Jochen Schweitzer: Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung II, Das störungsspezifische Wissen. 3. Auflage, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2009 (Erstausgabe 2006), ISBN 978-3-525-46256-0.
- Klaus Weber: Verhöhnung der Opfer durch Versöhnung mit den Tätern. Bert Hellingers Unterwerfungsprojekt. In: Klaus Weber: Blinde Flecken. Psychologische Blicke auf Faschismus und Rassismus. Argument, Hamburg 2003, ISBN 978-3-88619-296-0 (= Argument Sonderband AS, zugleich Habilitationsschrift an der Universität Oldenburg).
- [Anonym]: Heil im ewigen Gestern. Der Familienaufsteller Bert Hellinger und sein reaktionär-patriarchales Weltbild. In: analyse & kritik Nr. 498 vom 16. September 2005
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Familie. Da sitzt das kalte Herz, auf: zeit-online, Nr. 35, 2003
- ↑ Stellungnahme der wissenschaftlichen Fachgesellschaft DGSF zu Bert Hellingers Familienaufstellungen
- ↑ Das Psycho-Hauptquartier TAZ vom 29. Juni 2004
- ↑ siehe auch: Bert Hellinger: Der große Konflikt
- ↑ Fallbeispiele in: Zweierlei Glück
- ↑ Er bezieht sich hier auf Opfer außerhalb der Familie.
- ↑ Ein langer Weg, S. 119f
- ↑ Bert Hellinger: Ordnungen der Liebe; Knaur, München 2002, S. 277f.
- ↑ Colin Goldner: Offener Brief an Haim Dasberg, April 2004, abgedruckt in Polis 36,2004, S.5
- ↑ a b Joachim F. Tornau: Ein Psycho-Guru kommt nach Kassel. In: Frankfurter Rundschau, 10. Februar 2005, S. 41.
- ↑ Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie: Stellungnahme der DGSF zu Hellinger
- ↑ Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt Oktober 2000, genaues Datum und Seite fehlen
- ↑ Werner Haas: Familienstellen – Therapie oder Okkultismus? Das Familienstellen nach Hellinger kritisch beleuchtet; Kröning: Asanger, 2004; ISBN 3-89334-430-6
- ↑ Pressemitteilung der Systemischen Gesellschaft vom 1. Juli 2007
- ↑ Arist von Schlippe, Jochen Schweitzer: Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht 1996; 2007(10.Auflage, Übersetzungen in 7 Sprachen). ISBN 3-525-45659-X
- ↑ Dieser Begriff wurde von Albrecht Mahr eingeführt
- ↑ „Aus aktuellem Anlass“ (24. September 2008) http://www2.hellinger.com/index.php?id=20&tx_ttnews
- ↑ a b c Door Koert van der Felde: Therapeut Hellinger blijft flirten met Hitler. In: Trouw, 15. März 2005, S. 5. Abgerufen am 20. Juni 2009.
- ↑ Offener Brief von Arist von Schlippe an Bert Hellinger pdf-Datei
- ↑ Joschi Laibl: Gehirnverschmutzung à la Hellinger Rezension in: Materialien und Informationen zur Zeit, 1/2005
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Bert Hellinger im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Familienstellen nach Bert Hellinger, engl./deutsch
- Bericht der Wochen-Zeitung „Zeit“
- Hellinger als „Therapeut“ aus fachlicher Sicht Interview mit Heiner Keupp
- Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie
- Psychotechnische „Schulen“: Familienaufstellung nach Hellinger
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hellinger, Bert |
| ALTERNATIVNAMEN | Hellinger, Anton (wirklicher Name); Suitbert (Ordensname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Familientherapeut |
| GEBURTSDATUM | 16. Dezember 1925 |
| GEBURTSORT | Leimen (Baden) |