Bjørn Nørgaard

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Bjørn Nørgaard in der Kunsthalle Malmö, 1988.

Bjørn Nørgaard (* 21. Mai 1947 in Kopenhagen) ist ein dänischer Bildhauer und Performancekünstler.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Nørgaard begann seine künstlerische Karriere mit einem Studium an der „Schule für experimentelle Kunst“ in Kopenhagen, das er 1964 abschloss. Ende der 1960er Jahre nahm er an verschiedenen Happenings teil, wie Den kvindelige Kristus (Der weibliche Christus) im Jahr 1966 und Hesteofringen (Das Pferdeopfer) im Jahr 1970. 1966 beteiligte er sich neben Henning Christiansen an der Aktion „MANRESA“ (Hommage à Schmela) von Joseph Beuys, die am 15. Dezember in der Galerie Schmela in Düsseldorf stattfand.[1]

Nachdem Nørgaard in den 1960ern mit Grafik, Keramik und mit der Produktion von Filmen experimentierte, galt seit den 1970ern sein Interesse der Skulptur. Seine Ausstellungen fanden nicht nur in Dänemark oder den skandinavischen Ländern statt, sondern auch in Paris, Hamburg, New York, Sydney, Istanbul usw. Das Leitmotiv seiner Kunst ist die Verwandlung.

Von 1985 bis 1994 war er Professor an der Königlich Dänischen Kunstakademie. Außerdem ist er Träger des Europäischen Ehrenkreuzes „Pro Arte“ der Pro Europa - Europäische Kulturstiftung. Eine Skulptur von Nørgaard befindet sich im Bildungszentrum der Bundesanstalt für Arbeit in Münster.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1982: Menneskemuren (Die menschliche Mauer)
  • 1986: Thors Tårn (Thor’s Turm)

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Götz Adriani, Winfried Konnertz und Karin Thomas: Joseph Beuys. DuMont, Köln 1994, ISBN 3-7701-3321-8, S. 82 ff (Neuauflage).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bjørn Nørgaard – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien