Black Label Society

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Black Label Society
Black Label Society live (Zakk Wylde, Nick Catanese, Craig Nunenmacher)
Black Label Society live
(Zakk Wylde, Nick Catanese, Craig Nunenmacher)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Heavy Metal
Gründung 1998
Website http://www.blacklabelsociety.com/
Gründungsmitglieder
Zakk Wylde
Phil Ondich (bis 2000)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Leadgitarre, Studio-Bass, Piano
Zakk Wylde
Dario Lorina (seit 2014)
Bass, Hintergrundgesang
John DeServio (Tournee-Bass: 1999, Bass: 1999-2000, Studio-Bass: 2004, Bass: seit 2005)
Schlagzeug
Chad Szeliga (seit 2011)
Ehemalige Mitglieder
Rhythmusgitarre, Hintergrundgesang
Nick Catanese (1999-2014)
Bass
Steve Gibb (2000-2001)
Bass
Robert Trujillo (2002–2003)
Bass, Hintergrundgesang
James LoMenzo (Studio-Bass: 1999, Bass: 2004-2005)
Schlagzeug
Craig Nunenmacher (2000-2010)
Schlagzeug
Martin William "Will" Hunt (2010-2011)
Schlagzeug
Johnny Kelly (2011)
Schlagzeug
Mike Froedge (2011)
Live-Unterstützung und Session-Musiker
Mike Piazza (Studio-Gutturaler Gesang: 1999/2000)
Gesang
Ozzy Osbourne (Studio-Gesang: 2003)
Gesang
John Rich (Studio-Gesang: 2011)
Gesang
Greg Locascio (Studio-Gesang: 2013)
Bass
Mike Inez (Studio-Bass: 1999, Tournee-Bass: 2001 & 2003, Studio-Bass: 2004)
Keyboard, Schlagzeug
Joe Vitale (Studio-Keyboard/-Schlagzeug: 1999)
Keyboard
Barry "Lord" Conley (Studio-Buchla-Synthesizer/-Minimoog/-Piano/-PolyBox/-OutofControl-atron: 2005)
Keyboard
Eddie Mapp (Studio-Minimoog: 2005)
Keyboard
Derek Sherinian (Studio-Piano: 2013)
Schlagzeug
Brian Tichy (Studio-Schlagzeug: 1999)
Schlagzeug
Christian Werr (Studio-Schlagzeug: 2001/2002)
Schlagzeug
John Tempesta (Studio-Schlagzeug: 2004)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Hangover Music, Vol. VI
  US 40 08.05.2004 (5 Wo.)
Mafia
  US 15 26.03.2005 (8 Wo.)
Shot to Hell
  DE 95 22.09.2006 (2 Wo.)
  UK 69 23.09.2006 (1 Wo.)
  US 21 30.09.2006 (4 Wo.)
Skullage
  US 111 09.05.2009 (2 Wo.)
Order of the Black
  DE 31 03.09.2010 (1 Wo.)
  AT 67 03.09.2010 (1 Wo.)
  CH 45 05.09.2010 (1 Wo.)
  US 4 28.08.2010 (6 Wo.)
The Black Label Berzerkus 2010
  US 149 27.11.2010 (1 Wo.)
The Song Remains Not the Same
  US 41 28.05.2011 (2 Wo.)
Unblackened
  DE 90 04.10.2013 (… Wo.)
  US 72 12.10.2013 (… Wo.)
Catacombs of the Black Vatican
  DE 29 18.04.2014 (… Wo.)
  AT 45 18.04.2014 (… Wo.)
  CH 35 13.04.2014 (… Wo.)
  UK 30 19.04.2014 (… Wo.)
  US 5 26.04.2014 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Black Label Society ist eine US-amerikanische Heavy-Metal-Band, für die maßgeblich Zakk Wylde, der ehemalige Gitarrist von Ozzy Osbourne, verantwortlich ist.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Nach dem Album Ozzmosis beschloss Ozzy Osbourne Ende der 1990er, eine voraussichtlich längere Pause einzulegen. Dies gab Zakk Wylde die Gelegenheit, einige Zeit seinen Nebenprojekten Pride and Glory und Zakk Wylde's Book of Shadows zu widmen. 1998 schließlich hob Wylde ein neues Projekt aus der Taufe: „Hell’s Kitchen“. Mit Schlagzeuger Phil Ondrich und den Produzenten Ron und Howard Albert begann er an einem Album namens Sonic Brewery zu arbeiten. Teile des Songmaterials stammten noch aus einer Session mit Guns N’ Roses. [2] Das komplette Artwork und die Songs standen bereits fest, als sie feststellten, dass sie sich den Namen „Hell’s Kitchen“ nicht sichern konnten. Sie benannten das Projekt in Black Label Society um. Der Name stammt aus der Vorliebe der beiden für Whisky. Einige Teile des alten Artworks konnten trotzdem noch verwendet werden. Nick Catanese stieß als zweiter Gitarrist zur Band.

Erst ein Jahr nach der Veröffentlichung des Albums in Japan (1998), wurde es auch für den amerikanischen und europäischen Markt in einer Remix-Version neu aufgelegt. Für die Tourneen wurde als Bassist John DeServio angeheuert. Die erste Tour führte die nun vierköpfige Band durch Japan, Europa und Nordamerika. Die amerikanische Tour musste verschoben werden, da Johnnie Walker die Black Label Society verklagte. Die Firma behauptete, dass auf dem Cover des Debütalbums eine Flasche ihres Whiskeys abgebildet worden sei. Black Label Society entschied sich, das Album vom Markt zu nehmen und mit neuem Artwork wieder zu veröffentlichen. Als Bonustrack wurde No More Tears 2000 zusammen mit Mike Inez eingespielt.

2000 nahmen Wylde und Ondrich den Nachfolger Stronger Than Death auf. John DeServio übernahm nicht mehr den Bass, für die Tour wurde Steve Gibb (der Sohn von Barry Gibb) engagiert. Im Vorprogramm spielten Crowbar und Sixty Watt Shaman. Die Tour war mit einigen Problemen verbunden, so kollabierte Ondrich, ausgelöst durch ein Jetlag, bei einer Show in Anaheim, Kalifornien, die den Auftakt zu ihrer US-Tour bilden sollte. Während der Tour kam Wylde auch eine seiner liebsten Gibson Les Paul-Gitarren abhanden, die 2004 in einem Pfandhaus wieder auftauchte.

Am 6. Juli 2000 schließlich kam es während des Sets in Highland (Indiana) nach drei Liedern zu einem Schlagabtausch zwischen dem immer noch nicht genesenen Ondrich und Wylde. Danach verließ Ondrich die Band. Craig Nunenmacher von Crowbar übernahm das Schlagzeug für den Rest der Tour und blieb der Band dann auch erhalten. Zu guter Letzt musste ab dem 27. September alle Shows abgesagt werden, da der Plattenfirma das Geld ausgegangen war.

Alcohol Fueled Brewtality Live +5, das erste Livealbum, erschien 2001. Danach spielten sie auf der Ozzfest-Tour. 1919 Eternal erschien 2001 als Zusammenarbeit von Wylde und Nunenmacher. Außerdem war noch Christian Werr als Gastschlagzeuger zu hören. Robert Trujillo spielte auf der Ozzfest-Tour 2002 die Bassparts.

2003 erschien The Blessed Hellride. Ozzy Osbourne war als Gastsänger zu hören und beim Video zur ersten Single führte Rob Zombie Regie. Die Tour wurde wieder mit Mike Inez absolviert.

Das 2004er Album Hangover Music Vol. VI erreichte die US-Billboard-Charts auf Platz #40, nachdem der Vorgänger bereits die Top 50 erreichte. [3] Mit James LoMenzo wurde auch endlich ein fester Bassist gefunden, der die Band bei den Liveshows unterstützte.

Mafia erschien 2004 und kam diesmal sogar in die Top 20 der amerikanischen Charts. 2005 wurde ein Best of nachgeschoben. Nach zweijähriger Wartezeit erschien 2006 Shot to Hell, das vorletzte Album der Band.

Das Album Skullage erschien 2009, hierbei handelt es sich jedoch nicht um ein Studioalbum sondern vielmehr um ein Best-Of, welches 12 Tracks aus den Alben von Pride & Glory bis hin zu Shot To Hell sowie 4 Live-Tracks aus einer Akustik-Session in Leigh Valley beinhaltet. Zu Skullage gab es auch eine DVD veröffentlichung mit demselben Namen, die Videos der Band sowie Live-Konzertaufnahmen und ebenfalls die Akustik-Session Leigh Valley enthält.

2010 veröffentlichte die Band die neue Single Parade Of The Dead sowie in den USA eine weitere neue Single mit dem Titel Crazy Horse. Beide Songs stammen vom Album Order of the Black welches am 10. August 2010 erschien.

2014 verließ Nick Catanese aufgrund anderer Aufgaben die Band und wurde durch Lizzy Borden - Gitarrist Dario Lorina ersetzt. Das nächste Album Catacombs of the Black Vatican erschien am 7. April 2014.[4]

Stil[Bearbeiten]

Die Musik der Black Label Society ist von schnellen Gitarrenriffs kombiniert mit Pinch Harmonics, schnellgespielten Soli und ruhigen Klavierpassagen geprägt. Das Schlagzeug nimmt ebenso wie der Bass eine eher perkussive Rolle ein, da der Rhythmus oft einfach im 4/4-Takt gehalten ist. Die Gitarren sind in der Regel tiefer gestimmt, bis zu vier Halbtöne unter der normalen Gitarrenstimmung (von E nach C). Die Texte drehen sich oft um Seelenleid, Schmerz, Trauer oder das Leben. Das Musikgenre lässt sich eher als Doom-Metal mit starken Einflüssen von Southern Rock bezeichnen. Es sind allerdings auch Country- und Blueselemente zu finden.

Diskografie[Bearbeiten]

Black Label Society live
(James LoMenzo, Zakk Wylde, Craig Nunenmacher)
Black Label Society live
(Zakk Wylde, Nick Catanese)

Studioalben[Bearbeiten]

  • Sonic Brew (1999) - via Spitfire Records
  • Stronger Than Death (2000) - via Spitfire Records
  • 1919 Eternal (2002) - via Spitfire Records
  • The Blessed Hellride (2003) - via Spitfire Records
  • Hangover Music Vol. VI (2004) - via Spitfire Records
  • Mafia (2005) - via Artemis
  • Shot to Hell (2006) - via Roadrunner Records
  • Order of the Black (2010) - via E1 Music, Roadrunner Records, Riot Entertainment
  • Catacombs of the Black Vatican (2014) - via Mascot Label Group

Live-Alben, EPs, Compilations und DVDs[Bearbeiten]

  • No More Tears (1999) - EP - via Spitfire Records
  • Alcohol Fueled Brewtality (2001) - Live-Album - via Spitfire Records
  • Boozed, Broozed, and Broken-Boned (2003) - DVD - via Eagle Vision
  • Kings of Damnation 98-04 (2005) - Compilation - via Spitfire Records
  • The European Invasion – Doom Troopin (2006) - Doppel-Live-DVD - via Eagle Vision
  • Skullage 2009 - Live-Album/Compilation/DVD - via Armoury, Eagle Rock
  • The Black Label Berzerkus 2010 (2010) - Compilation - via E1 Music
  • The Song Remains Not the Same (2011) - Unplugged-/Coverversionen - via E1 Music
  • Unblackened (2013) - Live-Album & Re-Recorded Tracks, DVD (Deluxe Edition Box Set) - via E1 Music, Eagle Vision

Singles[Bearbeiten]

  • Bored to Tears (1999)
  • Born to Lose (1999)
  • No More Tears (1999)
  • Counterfeit God (2000)
  • All for You (2000)
  • Like a Bird (2001)
  • Bleed for Me (2002)
  • Bridge to Cross / Demise of Sanity (2002)
  • Stillborn (2003)
  • The Blessed Hellride (2003)
  • House of Doom (2004)
  • Suicide Messiah (2005)
  • Fire It Up (2005)
  • In This River (2005)
  • Concrete Jungle (2006)
  • Blood Is Thicker Than Water (2007)
  • Parade of the Dead (2010)
  • Crazy Horse (2010)
  • My Dying Time (2014)

DVD[Bearbeiten]

  • Boozed, Broozed, and Broken Boned (Live DVD) (2003)
  • The European Invasion - Doom Troopin' Live (2006)
  • Skullage (2009)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Black Label Society – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Chartquellen: DE AT CH UK US
  2. Biografie auf Musicmight.com
  3. Charts-Daten im All Music Guide
  4. http://www.blabbermouth.net/news/black-label-societys-zakk-wylde-explains-nick-cataneses-departure/