Bodysuit (Kleidungsstück)

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Rollkragenbody (String) mit Oberteil als Straßenbekleidung

Ein Bodysuit (englisch für „Körperanzug“) oder kurz Body ist wie das Catsuit ein einteiliges, eng anliegendes Kleidungsstück aus dehnbarem, meist gewirktem Material.[1] Im Gegensatz zum Catsuit hat der Body keinen oder nur einen kurzen Beinansatz. Der Body dient gleichzeitig als (Unter-) Hose und Hemd. Bodys verfügen zum Einstieg häufig über einen Druckknopf- oder Häkchenverschluss im Schritt (Frauen) oder über einen Knopf- oder Reißverschluss im Brust- oder Rückenbereich, um das Anziehen durch die Halsöffnung zu ermöglichen (Frauen und Männer).

Bodys werden als Unterwäsche sowie als Straßenbekleidung von Frauen wie auch Männern getragen. Auch als Kinderbekleidung (vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern) in Form von Strampelanzügen sind Bodys verbreitet.

Anfang der 1990er Jahre waren Bodysuits für Männer als Unterwäsche verbreitet. Sie verfügten typischerweise über kurze Hosenbeine, verschlossen wurden sie meist über eine frontseitige Knopfleiste.

Beinlängen[Bearbeiten]

Wäschebody mit Miederverstärkung im Bauchbereich
  • String-Body
  • Slip bzw. Vollpo - übliche beinfreie Variante mit bedeckten Pobacken
  • mit angesetzten Beinen
Durchsichtiger Body als Reizwäsche

Ärmellängen[Bearbeiten]

  • volle Ärmel
  • halbe oder viertel Ärmel
  • Ärmellos
    • Oberkörper und Schultern mehr oder weniger bedeckt
    • nur dünne Träger mit freien Schultern

Kragen[Bearbeiten]

  • ohne
    • Träger, V-Ausschnitt, Rundhals
  • Stehkragen
  • Rollkragen

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ingrid Loschek: Reclams Mode- und Kostümlexikon. Verlag Philipp Reclam jun., Stuttgart 1987. ISBN 3-15-010343-6

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bodysuits – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien