Bosco/Gurin

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Bosco/Gurin
Wappen von Bosco/Gurin
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Vallemaggiaw
Kreis: Kreis Rovana
BFS-Nr.: 5304i1f3f4
Postleitzahl: 6685
Koordinaten: 681285 / 13016846.3188.4941506Koordinaten: 46° 19′ 5″ N, 8° 29′ 38″ O; CH1903: 681285 / 130168
Höhe: 1'506 m ü. M.
Fläche: 22.12 km²
Einwohner: 56 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 3 Einw. pro km²
Website: www.bosco-gurin.ch
Bosco/Gurin von Westen, im Hintergrund der Pizzo d'Orsalietta

Bosco/Gurin von Westen, im Hintergrund der Pizzo d'Orsalietta

Karte
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Bosco/Gurin (auch: Bosco Gurin, Bosco-Gurin, walserdeutsch: Griin [griːn], tessinerisch: Guríng [gurˈiŋ]) ist eine politische Gemeinde im Kreis Rovana, Bezirk Vallemaggia, des schweizerischen Kantons Tessin.

Name[Bearbeiten]

Die offizielle Name der Gemeinde hat sich wegen der sprachlichen und politischen Verhältnisse über die Jahre immer wieder geändert. Bis 1911 waren die Namen Bosco, Bosco (Gurin), Gurin oder Bosco-Vallemaggia in Gebrauch. Vom 21. Oktober 1911 bis 23. Mai 1912 hiess die Gemeinde gemäss Bundesratsbeschluss offiziell deutsch Gurin, ab dem 24. Mai 1912 bis 1934 jedoch wieder italienisch Bosco (Vallemaggia). Als Kompromiss wurde 1934 der seither offizielle Doppelname Bosco/Gurin eingeführt. Verbreitet ist allerdings auch die inoffizielle Variante Bosco Gurin.

Frühe Nennungen des Ortes sind etwa in loco et territorio de Quarino ubi dicitur ad Buschum (1253), toto territorio de buscho, sive in dicta valle de Quarino (1311) und loci de Buscho de Quarino (ebenfalls 1311). Die zusammengesetzte Form Buscho Quarino bezeichnete somit ursprünglich den «Wald bei Quarino/Corino» (Corino ist ein zu Cerentino gehöriger Weiler) und dient seit den ältesten Belegen zur Unterscheidung von anderen Ortschaften namens Bosco.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Die Hauptsiedlung von Bosco/Gurin liegt auf 1506 m.ü.M. Es ist damit das höchstgelegene Dorf des Kantons Tessin. Die Gemeinde liegt in der oberen (westlichen) Talhälfte des Val di Bosco 35 km nordwestlich von Locarno an der Grenze zu Italien – den Tälern Valle Antigorio und Val Formazza (Pomat, ebenfalls von Walsern besiedelt). Die Nordgrenze der Gemeinde führt Graten entlang vom Wandfluhhorn (2'856 m.ü.M.) zum Camino (2'489 m.ü.M.). Von dort verläuft die Ostgrenze mit einer leicht ostwärts gebogenen Krümmung quer durchs Val di Bosco hinunter zum Pian Crosc (1'955 m.ü.M.).

Die südliche Gemeindegrenze führt wiederum (leicht südwestwärts) Graten entlang. Die höchsten Gipfel sind der Pizzo Bombögn (2'331 m.ü.M.), das Grosshorn (2'150 m.ü.M.), das Kleinhorn (2'171 m.ü.M.) und an der Westgrenze der Madone/Batnall (2'748 m.ü.M.). Auch die westliche Gemeindegrenze (zugleich Staatsgrenze) benutzt natürliche Trennlinien. Sie verläuft in leicht nordöstlicher Richtung vom oben erwähnten Madone über den Ritzberg (2'592 m.ü.M.) und den Martschenspitz (2'688 m.ü.M.) zurück zum Wandfluhhorn/Pizzo Biela. Zahlreiche Bäche vereinigen sich zum Bosco, der bei Collinasco in die Rovana einmündet. Vom Gemeindeareal von 2212 ha sind 43,3 % unproduktive Fläche (meist Gebirge). Fast gleich umfassend sind die Gemeindeteile, welche von Wald und Gehölz (27,8 %) und von landwirtschaftlicher Nutzfläche (28,1 %) bedeckt sind. Nur 0,9 % des gesamten Gemeindegebiets sind Siedlungsfläche. Das Dorf ist die einzige nennenswerte Siedlung. Daneben gibt es aber zahlreiche Alphütten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde wurde auf Wunsch der lombardischen Herrschaft im 13. Jahrhundert durch Walser aus dem italienischen Val Formazza (walserdeutsch Pomatt) besiedelt. Die ersten Siedler kamen 1244 in das obere Rovanatal. Sie fanden dort die Alp ad Buschum vor, die durch die Gemeinde Losone genutzt wurde und nicht ganzjährig bewohnt war. Der Ort Bosco/Gurin wird 1253 erstmals namentlich erwähnt (Lo Busco de Quarino). Mit Cevio gab es im 14. Jahrhundert Grenzstreitereien. Bereits um 1400 hatten die Walser fast alles Land gekauft und lebten daher in relativ grosser Unabhängigkeit. Die Gemeinde gehörte im Mittelalter zur Roana Superior, später bis 1798 zu den Ennetbirgischen Vogteien. Sie wurde immer wieder von Katastrophen heimgesucht (1596 die Pest; 1695 und 1742 grosse Lawinenniedergänge mit 34 respektive 42 Toten). Bosco/Gurin gehörte von 1798 bis 1803 zum Kanton Lugano und seither zum Kanton Tessin, war aber bis um 1900 herum weitgehend isoliert.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Walsersiedlung umfasste einst eine Einwohnerschaft von mehreren hundert deutschsprachigen Bewohnern. Saisonale Auswanderung der jungen Leute Richtung Deutschschweiz brachte Geld ins Dorf. So konnte eine Abwanderung grossen Stils verhindert werden. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Einwohnerzahl sogar stark an (1801–1850: +62,6 %). Zwischen 1880 und 1920 fand eine erste Massenabwanderung statt (1880–1920: –39,0 %), der zwischen 1950 und 1980 eine weitere folgte (1950–1980: −65,4 %). Diese erfolgte regional (in die Deutschschweiz), kontinental (Italien, Frankreich, Deutschland) und nach Übersee (Kalifornien). So verringerte sich innerhalb eines Jahrhunderts die Zahl der Bewohner von 344 auf 65 Personen.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1591 1801 1850 1880 1920 1950 1980 1990 2000 2004 2010 2011 2012
Einwohner 300 235 382 344 210 186 65 58 71 72 48 50 51

Sprachen[Bearbeiten]

Bosco/Gurin ist der einzige Ort in der italienischsprachigen Schweiz, in dem seit über 600 Jahren ein deutscher Walserdialekt gesprochen wird. Während die ältere linguistische Literatur die Guriner Mundart als Mundart am südlichen Rand des deutschen Sprachgebiets angesehen hat, wird sie heute vermehrt unter dem Aspekt der Sprachinsel betrachtet, weil in der deutschsprachigen Verbindung zur Deutschschweiz, dem Pomatt und dem Eschental, das Walserdeutsche ausstirbt[3] und überdies keine direkten Verkehrswege zur Deutschschweiz bestehen. Die Volkszählung aus dem Jahr 2000 zeigt allerdings in Gurin einen Wechsel zum Italienischen. Diese Daten sind aber mit Vorsicht aufzunehmen: Bei dieser Erhebung war es nur möglich, eine einzige Sprache als Hauptsprache anzugeben. So mussten sich die Guriner Walser, die längst zweisprachig sind, für eine der beiden Sprachen entscheiden. Auch dass es nur möglich war, Standardvarietäten und nicht Dialekte auszuwählen, hat wohl dazu beigetragen, dass viele der hiesigen Walser Italienisch angekreuzt haben; Erhebungen hatten nämlich ergeben, dass die hiesige Bevölkerung der Meinung ist, Standarditalienisch besser zu beherrschen als Standarddeutsch.[4] Allerdings ist das Deutsche – ganz unabhängig von diesen Dateninterpretationen – allein schon aufgrund der sehr geringen Bevölkerungszahl bedroht.

Eine Kuriosität ist, dass Bosco/Gurin im Jahr 2000 mit 9.86 % (7 Personen) diejenige Gemeinde mit dem höchsten Anteil Rätoromanischsprechender ausserhalb Graubündens war. Die Verhältnisse seit 1970 gemäss Volkszählungen zeigt folgende Tabelle auf:

Sprachgruppen
Jahr Deutsch Italienisch Einwohner
1970 95 (81,9 %) 18 (15,5 %) 116
1980 61 (93,8 %) 3 (4,6 %) 65
1990 35 (60,3 %) 20 (34,5 %) 58
2000 23 (32,4 %) 37 (52,1 %) 71

Religionen/Konfessionen[Bearbeiten]

In früheren Zeiten waren sämtliche Bewohner Mitglieder der römisch-katholischen Kirche. Auch heute noch ist die Bevölkerung grossmehrheitlich katholisch. Die Volkszählung von 2000 ergab folgendes Bild: 61 der 71 Einwohner sind römisch-katholische und 2 evangelisch-reformierte Christen. Weitere 2 sind Konfessionslose, während 6 Einwohner keine Auskunft über ihre religiöse Zugehörigkeit gaben.

Herkunft/Nationalität[Bearbeiten]

Von den 72 Einwohnern Ende 2004 waren 66 (= 91,67 %) Schweizer Staatsangehörige. Bei der letzten Volkszählung waren es gar 94,37 %, darunter zwei Doppelbürger. Die wenigen Zuwanderer kommen aus Italien, Portugal und Lateinamerika.

Ortsbürgergemeinde[Bearbeiten]

Alteingesessene Ortsbürgerfamilien sind die Bronz, Della Pietra, Elzi, Janner, Rossi, Sartori und Tomamichel.[5]

Politik[Bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich aus drei Personen zusammen.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Bewohner, welche im Dorf blieben, lebten lange von der Viehzucht und der Verarbeitung der Milch zu Butter und Käse sowie vom Ackerbau (Kartoffeln, Roggen und Hanf). Auch heute noch arbeitet die grosse Mehrheit (36 von 39 Erwerbstätigen) wegen der grossen Abgeschiedenheit im eigenen Dorf. Immerhin sieben Zupendler verstärken sie. Die Landwirtschaft verlor seit den 1970er-Jahren ihre Bedeutung. Die meisten Leute arbeiten heute in Dienstleistungsberufen (Tourismus) und im Gewerbe.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist durch die Postautolinie Cevio–Bosco/Gurin ans Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen. Es verkehren in jede Richtung täglich sechs Postautokurse.

Das Dorf mit der Kirche
Walserhaus

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bosco/Gurin ist eine der besterhaltenen Walsersiedlungen auf der Alpensüdseite. Das ganze Dorf ist sehenswert. Besonders zu nennen sind:

  • das Walsermuseum untergebracht ist[11][12][13]
  • die Dorfkirche Jakobus und Christophorus (13. Jahrhundert, 1581 neuerbaut und im 17. und 19. Jahrhundert umgestaltet) und Beinhaus[12][14]
  • die Kapelle Madonna della Neve[12][15]
  • die Betkapelle San Rocco[12][16]
  • zwei aufgeständerte Kornspeicher[12][17][18]
  • verschiedene Walserwohnhäuser[12]

Literatur[Bearbeiten]

Allgemeines
Sprache und Kultur
  • Rudolf Brunner und Rudolf Hotzenköcherle: Bosco Gurin, Kt. Tessin. Schweizer Dialekte in Text und Ton. Heft 5, Begleittexte zu den Sprechplatten des Phonogramm-Archivs der Universität Zürich, Zürich 1971.
  • Johann Jakob Dickenmann: Gurin oder Bosco, eine deutsche Gemeinde im Tessin. Neue Zürcher Zeitung, Zürich 1906.
  • Emily Gerstner-Hirzel: Aus der Volksüberlieferung von Bosco Gurin. Sagen, Berichte und Meinungen, Märchen und Schwänke. Basel 1979 (Schriften der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde 63), ISBN 3-908121-27-2.
  • Emily Gerstner-Hirzel: Reime, Gebete, Lieder und Spiele aus Bosco Gurin. Basel 1986 (Schriften der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde 69), ISBN 3-85775-069-3.
  • Emily Gerstner-Hirzel: Guriner Wildpflanzenfibel. Mensch und Wildpflanze. Eine botanisch-philologisch-volkskundliche Dokumentation aus dem Tessiner Walserdorf Bosco Gurin. Chur 1989, ISBN 3-905-241-02-1.
  • Charles V. J. Russ: Die Mundart von Bosco Gurin. Eine synchronische und diachronische Untersuchung. Steiner, Stuttgart 2002, ISBN 3-515-08133-X (Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik, Beihefte, 120).
  • Paul Zinsli: Südwalser Namengut. Die deutschen Orts- und Flurnamen der ennetbirgischen Walsersiedlungen in Bosco-Gurin und im Piemont. Stämpfli, Bern 1984, ISBN 3-7272-9895-2.
Geschichte
  • Enrico Rizzi, Leonhard Tomamichel, Giorgio Filippini; Carlo Pessina (Illustrator): Geschichte von Bosco Gurin. Gesellschaft Walserhaus, Gurin 2009, ISBN 88-8529-554-1.
  • Martino Signorelli: Storia della Valmaggia. Tipografia Stazione SA, Locarno 1972.
Kunstgeschichte, Geschichte
  • Bernhard Anderes: Guida d’Arte della Svizzera Italiana. Edizioni Trelingue, Porza-Lugano 1980, S. 184.
  • Giovanni Bianconi: Vallemaggia. Edizioni L.E.M.A., Agno 1969.
  • Guglielmo Buetti: Note Storiche Religiose delle Chiese e Parrocchie della Pieve di Locarno, (1902), e della Verzasca, Gambarogno, Valle Maggia e Ascona (1906). 2. Auflage, Pedrazzini Edizioni, Locarno 1969.
  • Emily Gerstner: Bosco Gurin und seine Kirche. Guida storico-artistica. Edizioni Pedrazzini, Locarno 1983.
  • Virgilio Gilardoni: Il Romanico. Catalogo dei monumenti nella Repubblica e Cantone del Ticino. La Vesconta, Casagrande S. A., Bellinzona 1967, S. 27, 232.
  • Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S. 237, 239, 253, 254.
  • Luciano Vaccaro, Giuseppe Chiesi, Fabrizio Panzera: Terre del Ticino. Diocesi di Lugano. Editrice La Scuola, Brescia 2003, S. 90.
Verschiedenes
  • Flavio Maggi: Patriziati e patrizi ticinesi. Pramo Edizioni, Viganello 1997.
  • Christine Neff, Dominik Siegrist: Bosco Gurin – Natur und Kultur – Tourismus mit Zukunft. Kurzstudie im Auftrag der Vereinigung für Bosco Gurin und der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, Vereinigung für Bosco Gurin, Bern/Zürich 2000 (ohne ISBN).
  • Harry Schneider: Bosco Quarino. Die ersten Walser in Bosco Gurin. Roman, Sistabooks, Zürich 2006.
  • Viviane Torricelli: Blutgruppen- und Rhesusfaktorbestimmungen aus der Walsersiedlung Bosco-Gurin. Füssli, Zürich 1954.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bosco/Gurin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen, hg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol, Frauenfeld 2005, S. 173.
  3. 1989 wohnten in Früttwald (italienisch Canza) im Pomatt noch drei Deutschsprachige, alle über 70 Jahre alt; Feldaufnahme durch Wikipedia.
  4. Vgl. Haldemann 2005, S. 18–21.
  5. Vgl. Familiennamenbuch der Schweiz, 3. Aufl. Zürich 1989.
  6. Ferdinand Della Pietra auf www.sikart.ch
  7. Fabrizio Panzera: Adolfo Janner im Historischen Lexikon der Schweiz
  8. Marc Perrenoud: Antonino Janner im Historischen Lexikon der Schweiz
  9. Pierre Codiroli: Arminio Janner im Historischen Lexikon der Schweiz
  10. Hans Tomamichel auf www.sikart.ch
  11. Walsermuseum
  12. a b c d e f Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 254–255.
  13. Walsermuseum
  14. Dorfkirche Jakobus und Christophorus
  15. Kapelle Madonna della Neve
  16. Betkapelle San Rocco
  17. Kornspeicher (Torba)
  18. Kornspeicher (Torba)