Bures (Meurthe-et-Moselle)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bures
Wappen von Bures
Bures (Frankreich)
Bures
Region Lothringen
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Lunéville
Kanton Arracourt
Gemeindeverband Pays du Sânon.
Koordinaten 48° 42′ N, 6° 35′ O48.6956.5769444444444231Koordinaten: 48° 42′ N, 6° 35′ O
Höhe 227–315 m
Fläche 5,74 km²
Einwohner 69 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 12 Einw./km²
Postleitzahl 54370
INSEE-Code

Bures ist eine französische Gemeinde mit 69 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Lothringen. Administrativ gehört sie zum Arrondissement Lunéville und zum Kanton Arracourt. Sie ist überdies Mitglied des 1998 gegründeten Kommunalverbandes Pays du Sânon.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Bures liegt auf 230 m Meereshöhe, 16 Kilometer nordöstlich von Lunéville, etwa auf halbem Weg zwischen Nancy und Sarrebourg.

Das Gemeindeareal umfasst einen Abschnitt nördlich des Sânon-Tales. Abgesehen von Gehölzen am Étang de Parroy und kleineren Bachläufen ist das 5,74 km² große Gemeindegebiet waldlos und von ausgedehnten Ackerflächen geprägt.

Am Étang de Parroy, einem fast 30 ha großer Stauweiher, der durch Aufschüttung eines Dammes beim Bau des Rhein-Marne-Kanals entstand, hat Bures einen kleinen Anteil. Der Weiher wird durch drei Bäche gespeist und gibt überschüssiges Wasser an den Rhein-Marne-Kanal ab. In niederschlagsärmeren Sommern fallen weite Flächen des Sees trocken. Interessant ist der Weiher besonders für Ornithologen, die 1997 in Bures am Westufer eine Station errichteten. An den schilfbewachsenen Ufern wurden zahlreiche Brutvögel beobachtet, unter anderem Zwergdommeln, Rohrweihen und Purpurreiher.[1]

Zu Bures gehören die Höfe La Fourasse und Saint-Pancrace westlich des Kernortes.

Nachbargemeinden von Bures sind Réchicourt-la-Petite im Norden, Parroy im Südosten, Laneuveville-aux-Bois im Süden, Hénaménil im Süden, Bathelémont im Westen sowie Arracourt im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Schwert und Schlüssel im Wappen verweisen auf die frühere Zugehörigkeit des Dorfes zur Abtei Senones.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1946 1954 1962 1968 1990 1999 2007
Einwohner 54 55 61 55 45 51 67

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Dorfkirche St. Nikolaus (Église Saint-Nicolas), rekonstruiert nach 1918

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Landwirtschaft spielt nach wie vor eine bedeutende Rolle in Bures. Daneben entwickelt sich der Tourismus.

Bures liegt abseits der überregional wichtigen Verkehrsadern. Die Gemeinde ist über eine Abfahrt der Fernstraße von Dombasle-sur-Meurthe nach Sarrebourg zu erreichen. Weitere Straßen verbinden das Dorf mit den Gemeinden Réchicourt-la-Petite und Bathelémont.

Quellen[Bearbeiten]

  1. L’Étang de Parroy auf michelbj.pagesperso-orange.fr (französisch)
  2. Wappenherkunft auf genealogie-lorraine.fr (französisch)

Weblinks[Bearbeiten]