Buttersäureethylester

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Strukturformel
Strukturformel von Buttersäureethylester
Allgemeines
Name Buttersäureethylester
Andere Namen
  • Ethylbutyrat
  • Butansäureethylester
  • Ethylbutanoat
Summenformel C6H12O2
CAS-Nummer 105-54-4
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit mit ananasähnlichem Geruch[1]

Eigenschaften
Molare Masse 116,16 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,88 g·cm−3 (20 °C)[1]

Schmelzpunkt

−93 °C[1]

Siedepunkt

121 °C[1]

Dampfdruck

17 hPa (20 °C)[1]

Löslichkeit

schlecht in Wasser (6,3 g·l−1 bei 20 °C)[1]

Brechungsindex

1,3898 (25 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]
02 – Leicht-/Hochentzündlich 07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 226​‐​315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [3]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4][1]
keine Gefahrensymbole
R- und S-Sätze R: 10
S: 24/25
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Buttersäureethylester ist ein Carbonsäureester mit charakteristischem Ananasgeruch. Wegen des ausgeprägt aromatischen Geruches werden die Ester kurzkettiger Carbonsäuren auch Fruchtester genannt (siehe auch Fruchtaroma). Er wird durch eine Veresterung von Buttersäure mit Ethanol hergestellt. Verwendung findet Buttersäureethylester als Aroma in der Parfüm- und Likörherstellung.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g Eintrag zu CAS-Nr. 105-54-4 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 07.01.2008 (JavaScript erforderlich)
  2. David R. Lide (Ed.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90th Edition (Internet Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-238.
  3. a b Datenblatt Ethyl butyrate bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 3. April 2011 (PDF).
  4. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.