Chakurinochabl

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Aul
Chakurinochabl
Хакуринохабль (russisch)
Хьэкурынэхьабл (adygeisch)
Föderationskreis Südrussland
Republik Adygeja
Rajon Schowgenowski
Gegründet 1863
Frühere Namen Schowgenowski (1958–1996)
Bevölkerung 4038 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 90 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 87773
Postleitzahl 385440
Kfz-Kennzeichen 01
OKATO 79 240 830 001
Geographische Lage
Koordinaten 45° 1′ N, 40° 14′ O45.02083333333340.22916666666790Koordinaten: 45° 1′ 15″ N, 40° 13′ 45″ O
Chakurinochabl (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Chakurinochabl (Republik Adygeja)
Red pog.svg
Lage in Adygeja

Chakurinochabl (russisch Хакуринохабль; adygeisch Хьэкурынэхьабл) ist ein Aul in der Republik Adygeja (Russland) mit 4038 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt am rechten Ufer des Fars, eines linken Nebenflusses der Laba, knapp 50 km Luftlinie nördlich der Republikhauptstadt Maikop.

Chakurinochabl ist Verwaltungssitz des Rajons Schowgenowski und Sitz der Landgemeinde Chakurinochablskoje selskoje posselenije, zu der neben dem Aul noch die Weiler (chutor) Chapatschew und Kirow gehören.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1863 gegründet. 1922 wurde er Verwaltungssitz eines Okrugs, 1924 eines Rajon, der 1929 nach dem adygeischen Bolschewiken Mos Schowgenow (1876−1918) benannt wurde. Schowgenow wurde im Russischen Bürgerkrieg in Chakurinochabl won Weißgardisten erschossen. 1958 erhielt auch der Aul wie der Rajon den Namen Schowgenowski. 1996 erfolgte die Rückbenennung, wobei der Rajon seinen Namen behielt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1959 3304
1970 4265
1979 4254
1989 4101
2002 3828
2010 4038

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Verkehr[Bearbeiten]

Durch Chakurinochabl verläuft die Regionalstraße R256, die von Maikop ausgehend den Zentralteil der Republik links der Laba erschließt und dann vorbei an der Stadt Labinsk durch die benachbarte Region Krasnodar in die Republik Karatschai-Tscherkessien führt, wo sie südlich von Ust-Dscheguta an der Fernstraße A155 endet.

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)