Jablonowski (Siedlung)

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Siedlung städtischen Typs
Jablonowski
Яблоновский
Föderationskreis Südrussland
Republik Adygeja
Rajon Tachtamukai
Siedlung städtischen Typs seit 1958
Bevölkerung 26.171 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 18 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 87771
Postleitzahl 385140
Kfz-Kennzeichen 01
OKATO 79 230 559
Geographische Lage
Koordinaten 44° 59′ N, 38° 57′ O44.98333333333338.9518Koordinaten: 44° 59′ 0″ N, 38° 57′ 0″ O
Jablonowski (Siedlung) (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Jablonowski (Siedlung) (Republik Adygeja)
Red pog.svg
Lage in Adygeja
Liste großer Siedlungen in Russland

Jablonowski (russisch Яблоно́вский) ist eine Siedlung städtischen Typs in der südrussischen Republik Adygeja mit 26.171 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geografie[Bearbeiten]

Verwaltungsgebäude in Jablonowski

Die Siedlung liegt im nördlichen Kaukasusvorland gut 100 Kilometer nordwestlich der Republikshauptstadt Maikop am linken Ufer des Kuban direkt gegenüber Krasnodar, der Hauptstadt des benachbarten Föderationssubjektes, der Region Krasnodar.

Jablonowski gehört zum Rajon Tachtamukai, dessen Verwaltungszentrum Tachtamukai (früher Oktjabrskoje) acht Kilometer südöstlich liegt. Als faktischer Vorort von Krasnodar ist die Siedlung zweitgrößter Ort der Republik Adygeja nach deren Hauptstadt Maikop.

Knapp ein Viertel der Einwohner sind „Adygejer“, zwei Drittel Russen (Volkszählung 2002).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort erhielt 1958 den Status einer Siedlung städtischen Typs an Stelle des früheren Dorfes Jablonowka. Die alte Namensform wird von den Bewohnern bis heute weiter verwendet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1989 24.939
2002 25.063
2010 26.171

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

In Jablonowski gibt es Betriebe der Lebensmittelindustrie (z. B. Obst- und Gemüsekonserven). Die meisten Einwohner sind jedoch im benachbarten Krasnodar beschäftigt.

Die Siedlung liegt an der wichtigen Eisenbahnstrecke Rostow am Don–Krasnodar–Noworossijsk bzw. –Sotschi (Stationsname Kuban).

Durch Jablonowski führt die Fernstraße A146 Krasnodar−Krymsk–Noworossijsk.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)