Clive Burr

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Clive Burr (* 8. März 1957; † 12. März 2013[1]) war ein britischer Musiker und ab 1980 Schlagzeuger der Heavy-Metal-Band Iron Maiden.[2]

Karriere[Bearbeiten]

Burr spielte auf dem Debütalbum Iron Maiden (1980), sowie auf Killers (1981) und The Number of the Beast (1982). Nach der international erfolgreichen „The Beast on the Road“-Tour wurde er seines unsteten Lebenswandels wegen durch Nicko McBrain ersetzt.

Vor Iron Maiden war Clive Burr Mitglied in der NWoBHM-Band Samson. 1983 trat er Nicko McBrains ehemaliger Band Trust bei. Danach gründete er Escape und kurz darauf Stratus. Mit letzterer Band veröffentlichte 1984 das Album Throwing Shapes.

1985 war er Mitglied der von Jonathan King ins Leben gerufenen Supergroup Gogmagog und traf hier auf seinen ehemaligen Iron-Maiden-Bandkollegen Paul Di’Anno. 1987 gründete der spätere Asia-Sänger John Payne eine eigene Band unter dem Namen The Passion. Payne engagierte dafür Clive Burr, die Band bestand außerdem aus dem Keyboarder Andy Nye (von der Michael Schenker Group), dem Bassisten Mel Gabbitas und dem Ex-Mike-Oldfield-Gitarristen Ant Glynne.

1988 war er Mitglied in der Band Elixir. Danach spielt er mit Dee Snider in Desperado und veröffentlichte mit dieser Band das Album Bloodied, But Unbowed. 1995 ging er mit Praying Mantis auf Tour, da sich deren Schlagzeuger Bruce Bisland die Hand gebrochen hatte.

Clive Burr war an Multipler Sklerose (MS) erkrankt. Er gründete daraufhin den Clive Burr MS Trust Fund, eine Stiftung, die sich dem Kampf gegen MS verschrieben hat. Iron Maiden gaben mehrere Benefizkonzerte für ihn, das letzte am 24. Juni 2007. Burr verstarb in der Nacht vom 12. auf den 13. März 2013.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ehemaliger Iron Maiden-Drummer Clive Burr ist gestorben. Friedlicher Tod nach langem Kampf. Metal Hammer, 13. März 2013, abgerufen am 13. März 2013.
  2. Biographische Daten von Clive Burr in: The Encyclopedia of Popular Music, Band 7, von Colin Larkin, Oxford University Press, 2006, Seite 239