Concord Pacific Place

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Concord Pacific Place war die Bezeichnung einer temporären Rennstrecke in Vancouver, Kanada.

Von 1990 bis 2004 wurde auf dem Stadtkurs im Rahmen der Champ-Car-Serie das Molson Indy Vancouver ausgetragen.[1] Der letzte Sieger hier war 2004 Paul Tracy.[2] Nachdem der Sponsor Molson sich aus der Champ-Car-Serie zurückgezogen hatte, fanden nach 2004 keine Rennen der Serie mehr am Concord Pacific Place statt.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Kurs war um das BC Place Stadium angelegt. Beim Eröffnungsrennen am 2. September 1990 war der Kurs 1,704 Meilen lang. Im Laufe der Jahre wurden kleine Korrekturen an der Strecke vorgenommen, sodass seine Länge immer ein wenig variierte, aber immer ca. 1,7 Meilen betrug. 1998 wurde der Kurs dann neu gestaltet. Nur ein kleiner Teil des Kurses von 1990 wurde ins neue Layout übernommen. So entfielen auch die beiden relativ engen Spitzkehren, welche oft für Unfälle und Staus gesorgt hatten. Ab 1999 wurde dann auch die Schikane auf der Gegengerade vor Start und Ziel verlegt, um auf der engen Strecke die Überholmöglichkeiten zu verbessern. In seiner endgültigen Fassung war der Kurs dann 2004 2,87 km (1,781 Meilen) lang.

Charakteristisch für den Kurs war neben dem Blick auf das 60.000 Zuschauer fassende BC Place Stadium auch die mehrfache Unterquerung der Hochstraßen von Vancouver. In der veränderten Streckenführung von 1998 waren sogar fast 50 % des Kurses nahe dem Ufer des False Creek gelegen. Als Fahrerlager wurde der Parkplatz des Stadions benutzt. Ein weiterer Ausweichparkplatz wurde dann auch ab 1998 für den neuen Südteil des Kurses genutzt.

Statistik[Bearbeiten]

Der erfolgreichste Fahrer auf dem kanadischen Stadtkurs war Al Unser Jr. mit vier Siegen. Doch sowohl Michael Andretti wie auch der einheimische Paul Tracy konnten jeweils drei Siege feiern.

Alle Sieger der Champ Car Rennen[Bearbeiten]

Jahr Sieger Auto
1990 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Al Unser Jr. Lola-Chevrolet
1991 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Andretti Lola-Chevrolet
1992 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Andretti Lola-Ford-Cosworth
1993 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Al Unser Jr. Lola-Chevrolet
1994 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Al Unser Jr. Penske-Ilmor
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Al Unser Jr. Penske-Mercedes
1996 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Andretti Lola-Ford
1997 BrasilienBrasilien Maurício Gugelmin Reynard-Mercedes
1998 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dario Franchitti Reynard-Honda
1999 KolumbienKolumbien Juan Pablo Montoya Reynard-Honda
2000 KanadaKanada Paul Tracy Reynard-Honda
2001 BrasilienBrasilien Roberto Moreno Reynard-Toyota
2002 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dario Franchitti Lola-Honda
2003 KanadaKanada Paul Tracy Reynard-Ford-Cosworth
2004 KanadaKanada Paul Tracy Lola-Ford-Cosworth

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIRL, Champ Car call truce. The Vancouver Sun, 28. Februar 2008, abgerufen am 15. März 2009 (englisch).
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Format2004 Molson Indy Vancouver Results and Stats. www.databaseracing.com, abgerufen am 15. März 2009 (englisch).

49.276085-123.105986Koordinaten: 49° 16′ 34″ N, 123° 6′ 22″ W