Cory Gardner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Cory Gardner (2011)

Cory Gardner (* 22. August 1974 in Yuma, Yuma County, Colorado) ist ein US-amerikanischer Politiker. Seit 2011 vertritt er den Bundesstaat Colorado im US-Repräsentantenhaus. Er wurde im November 2014 in den Senat gewählt.

Werdegang[Bearbeiten]

Cory Gardner besuchte bis 1997 die Colorado State University in Fort Collins. Danach studierte er bis 2001 an der University of Colorado in Boulder Jura. Politisch schloss er sich der Republikanischen Partei an. Zwischen 2002 und 2005 arbeitete er für US-Senator Wayne Allard; von 2005 bis 2010 war er Abgeordneter im Repräsentantenhaus von Colorado. Dort war er Mitglied im Bildungsausschuss, im Landwirtschaftsausschuss und im Legislative Council.

Bei den Kongresswahlen des Jahres 2010 wurde Gardner im vierten Wahlbezirk von Colorado in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt, wo er am 3. Januar 2011 die Nachfolge der ihm zuvor unterlegenen Demokratin Betsy Markey antrat. Gardner ist Mitglied im Ausschuss für Energie und Handel sowie in drei Unterausschüssen. Innerparteilich gehört er dem konservativen Republican Study Committee an.

Bei den Kongresswahlen 2012 setzte Gardner sich mit 58:37 Prozent der Stimmen gegen den Demokraten Brandon Shaffer durch.[1] Bei der Senatswahl 2014 trat er gegen den bisherigen demokratischen Amtsinhaber Mark Udall an und gewann.

Politische Ziele[Bearbeiten]

Personhood-Gesetz
Gardener hatte sich im Repräsentantenhaus in Kongress für das Personhood-Gesetz eingesetzt, welches zum Ziel hat, die befruchtete Eizelle als Person anzuerkennen.[2] Jede Abtreibung wäre damit Mord. Seit seiner Kandidatur für den Senat hat er seine Meinung dazu geändert.[3][4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. CNN Election Center: U.S. House: Colorado District 4
  2. http://www.personhoodusa.com/blog/rep-cory-gardner-supports-personhood/
  3. http://www.denverpost.com/news/ci_25395470/senate-bombshell-cory-gardner-says-cant-support-personhood?source=rss
  4. http://www.sueddeutsche.de/politik/hillary-clinton-als-wahlkaempferin-demokraten-setzen-alles-auf-die-frauen-karte-1.2185203

Weblinks[Bearbeiten]