Crazy Frog

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„Crazy Frog“ in Sydney
„Crazy Frog“ in Sydney
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Crazy Hits
  DE 6 15.08.2005 (18 Wo.) [1]
  AT 2 14.08.2005 (13 Wo.) [2]
  CH 4 21.08.2005 (26 Wo.) [3]
  UK 5 06.08.2005 (8 Wo.) [4]
  US 19 10.09.2005 (12 Wo.) [5]
Crazy Hits - Christmas Edition
  UK 75 24.12.2005 (1 Wo.) [4]
More Crazy Hits
  DE 17 28.07.2006 (9 Wo.) [1]
  AT 6 28.07.2006 (9 Wo.) [2]
  CH 14 30.07.2006 (11 Wo.) [3]
  UK 64 08.07.2006 (1 Wo.) [4]
  US 40 09.09.2006 (7 Wo.) [6]
Singles
Axel F
  DE 3 30.05.2005 (23 Wo.) [1]
  AT 2 12.06.2005 (23 Wo.) [2]
  CH 1 29.05.2005 (42 Wo.) [3]
  UK 1 04.06.2005 (16 Wo.) [7]
  US 50 20.08.2005 (7 Wo.) [5]
Popcorn
  DE 35 09.12.2005 (9 Wo.) [1]
  AT 19 09.12.2005 (13 Wo.) [2]
  CH 6 13.11.2005 (23 Wo.) [3]
  UK 12 03.09.2005 (7 Wo.) [7]
Jingle Bells / U Can't Touch This
  UK 5 24.12.2005 (5 Wo.) [7]
We Are the Champions (Ding A Dang Dong)
  DE 10 30.06.2006 (11 Wo.) [1]
  AT 4 30.06.2006 (14 Wo.) [2]
  CH 5 02.07.2006 (20 Wo.) [3]
  UK 11 10.06.2006 (6 Wo.) [7]
Last Christmas
  UK 16 23.12.2006 (3 Wo.) [7]
Crazy Frog in the House
  DE 22 19.01.2007 (9 Wo.) [1]
  AT 17 19.01.2007 (9 Wo.) [2]
  CH 19 21.01.2007 (10 Wo.) [3]
[1]

[2] [3] [4] [7] [5]

[6]

Crazy Frog (deutsch: „Verrückter Frosch“) ist eine Animationsfigur, die im gleichnamigen Werbespot für einen Klingelton der Firma Jamba! vorkommt. Das Werbevideo setzt auf der Computeranimation The Annoying Thing des Schweden Erik Wernquist auf. Die Animation begleitete die Nachahmung des Geräusches eines Moped-Zweitaktmotors durch Daniel Malmedahl.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der Crazy Frog ist ein anthropomorphes Amphibium – ein Frosch – der einen offenen weißen Motorradhelm, eine Lederjacke und eine Windschutzbrille trägt. Er hat ferner Schwimmhäute und asymmetrische große Augen sowie einen uneindeutigen, aber diskutierten Genitalbereich, der seit 2006 zensiert ist.

Die Figur imitiert das Fahren und währenddessen die Geräusche eines Motorrads. Mit dem „Losfahren“ des nicht vorhandenen Gefährts schwebt der Frosch fort und hinterlässt Abgase. Die Figur verschwindet danach mit großer Geschwindigkeit in der Ferne.

Ursprung[Bearbeiten]

Im Jahr 1997 versuchte der 17 Jahre alte Schwede Daniel Malmedahl verschiedene Motorgeräusche nachzuahmen. Seine Freunde erkannten sein Talent und veröffentlichten eine Version der Imitationen auf einer Internetseite. Bald wurden die Medien auf dieses Talent aufmerksam, sodass Daniel Malmedahl seine Künste in einer Fernsehshow darbot.

Weiterhin verbreitete sich das Stück in Peer-to-Peer-Netzwerken unter dem Namen „2taktare“, was der schwedische Ausdruck für „Zweitakter“ ist.

Das Stück wurde schnell in diverse Flash-Animationen eingearbeitet und verbreitete sich weit über das Internet. Die bekannteste Animation namens „Insanity test“ (engl. für Verrücktheitstest) verlangte vom Zuseher – der auf einen Formel-1-Wagen blickte – nicht zu lachen, während das Stück abgespielt wurde; ansonsten gelte der Zuseher als verrückt.

Im Jahr 2003 traf Erik Wernquist auf das Tonstück und beschloss die 3D-Animation „The Annoying Thing“ zu entwerfen. Die Animation war ein bekanntes Stück seiner Webseite, die Quelle des Tonstückes wurde dort jedoch als „anonym“ angegeben.

Daniel Malmedahl bekam die Information, dass sein Tonstück auf dieser Webseite Bekanntheit erreicht hatte, und kontaktierte Erik Wernquist, machte seine Rechte an dem Tonstück geltend und bekam eine Gegenleistung.

Klingelton[Bearbeiten]

Jamba! erwarb 2004 die Lizenz zum Vertrieb der Animation als Klingelton vom Vorbesitzer VeriSign. In diversen Medien wurde anhand der Animation unter dem neuen Titel „The Crazy Frog“ der zugehörige Klingelton „Axel F“ beworben. Es wird geschätzt, dass die Firma allein mit diesem Klingelton 15 Millionen Euro Gewinn erzielt hat.

In Anlehnung an diese Kampagne wurden zahlreiche ähnliche, animierte Kampagnen gestartet.

Nach der ersten Version, bei der er nach Zweitaktmotor-Geräuschen mit Abgasen verschwindet und der zweiten Version („Axel F.“ mit Geräuschen) folgte im Juli 2005 die nächste Froschanimation, der „Popcorn Mix“, bei dem der Crazy Frog in einer Disco Platten auflegt und am Ende auch eine im Mund hat. Vom dritten Video des Crazy Frogs gibt es zwei Versionen: den oben beschriebenen „Popcorn Mix“ und das „Madagascar“-Filmlied „I Like to Move It“. Das Video ist bei beiden gleich, jedoch singt „Crazy Frog“ zwei verschiedene Titel.

Kontroverse[Bearbeiten]

Gegen die Werbekampagne „Crazy Frog“, wie schon gegen andere Kampagnen zur Werbung für Klingeltöne – bevorzugt auf Musiksendern – wurden zahlreiche Beschwerden laut. Ende 2005 wurden in Großbritannien 338 Kunden Schadensersatz zugesprochen, da Hinweise auf Klingelton-Abos zu kurz und lediglich in kleiner Schrift in der Fernsehwerbung des Anbieters erschien. Die Summe muss allerdings der Service-Provider mBlox abtreten. Dennoch erreichten Verarbeitungen der Thematik (siehe Abschnitt Veröffentlichungen) nicht geringe Verkaufszahlen. Die Mitglieder der britischen Band Coldplay sagten, dass sie dem Frosch am liebsten einen Schenkel abtrennen und essen würden, da aufgrund des Crazy Frogs Coldplays Single nicht auf Platz 1 der britischen Charts steigen konnte.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Der Track „Crazy Frog – Axel F.“, ursprünglich vom hannoverschen Produzententeam Dohmeyer/Wagner alias „Off-cast Project“ produziert und später vom Mülheimer Produzententeam Reith/Kroll/Raith alias „Bass Bumpers“ (Bump Recordings) durch den „Zweitakt“-Sound erweitert, wurde und am 23. Mai 2005 in England auf Gusto Records veröffentlicht. Hierfür wurde der „Zweitakt“-Sound mit dem Thema des Film-Musikstückes „Axel F“ (Beverly Hills Cop) von Harold Faltermeyer kombiniert. Am 30. Mai 2005 erreichte der „Crazy Frog“ Platz 1 in den britischen Charts. In der englischen Presse wurde der vermeintliche Untergang der abendländischen Kultur gesehen und zum Boykott und zum Verbot des Amphibiums aufgerufen. Der Frosch landete in der Folgezeit europaweit in den Top Ten und in einigen Ländern (Belgien, Irland u. a.) auf Platz 1. Das Album Crazy Hits wurde anschließend veröffentlicht. Darauf sind sowohl bekannte, als auch neue Stücke wie Pinocchio oder Whoomp.

Eine Neuauflage der Animation in Kombination mit dem Stück Axel F wurde hergestellt von Kaktus Film und Erik Wernquist, dem Produzenten der ersten Animation „The Annoying Thing“. Das aus der Neuproduktion hervorgegangene Musikvideo mit dem Titel „Axel Frog“ beinhaltet die bekannte Figur, die von einem Kopfgeldjäger gejagt wird, weil sie die nervigste Figur auf der Welt sei (Anlehnung an engl.: „the annoying thing“ - übersetzt: „das nervende Ding“).

Im Dezember 2005 kam in Deutschland das Videospiel für den Game Boy Advance „Crazy Frog Racer feat. The Annoying Thing“ auf den Markt.

Diskografie[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 2005 - Crazy Hits
  • 2006 - More Crazy Hits
  • 2009 - Best of Crazy Hits
  • 2009 - Everybody Dance Now

DVDs[Bearbeiten]

  • Crazy Frog Presents Crazy Video Hits ist eine DVD, die alle Musikstücke und Videos von Crazy Frog enthält.
  • Trackliste
  1. "Axel F"
  2. "Popcorn"
  3. "We Are the Champions (Ding a Dang Dong)"
  4. "Crazy Frog in the House (Knightrider)"
  5. "Pump Up the Jam"
  6. "Copacabana"
  7. "Jingle Bells" / "Last Christmas"
  8. The Making of the Crazy Frog Videos

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g Crazy Frog in den deutschen Charts / Chartdaten
  2. a b c d e f g Chartdiskografie Österreich
  3. a b c d e f g Chartdiskografie Schweiz
  4. a b c d UK-Chartstatistik
  5. a b c US-Singles: Joel Whitburn's Top Pop Singles 1955-2006. Billboard Books, New York 2007, ISBN 978-0-89820-172-7 / US-Alben: The Billboard Albums von Joel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006, ISBN 0-89820-166-7.
  6. a b US-Charthistorie (Billboard.com)
  7. a b c d e f Hit Singles Volume 2 - Complete UK Chart Data from 1952-2010, Virgin Books 2010, ISBN 978-0-7535-2245-5.

Weblinks[Bearbeiten]

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