Harold Faltermeyer

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[3]
Axel F.
  DE 2 27.05.1985 (17 Wo.)
  AT 4 15.07.1985 (8 Wo.)
  CH 2 23.06.1985 (13 Wo.)
  UK 2 23.03.1985 (22 Wo.) [1]
  US 3 30.03.1985 (19 Wo.) [2]
Fletch Theme
  UK 74 24.08.1985 (1 Wo.) [1]
Formula One
  DE 62 06.10.1986 (5 Wo.)
Axel F. (Miami Burns) (DJ I. C. O. N. & Toxic Twins vs. Harold Faltermeyer)
  DE 40 22.01.2001 (6 Wo.)
[1] [2]

Hugo Harold Faltermeyer (* 5. Oktober 1952 in München als Harald Faltermeier) ist ein deutscher Komponist.

Leben[Bearbeiten]

Nach seinem Studium an der Musikhochschule München war Faltermeyer unter anderem lange als Komponist in den USA tätig.

Weltweite Bekanntheit erlangte er als Komponist von Axel F, der instrumentalen Titelmelodie des Films Beverly Hills Cop mit Eddie Murphy als „Axel Foley” in der Hauptrolle. Giorgio Moroder und Jerry Bruckheimer gelten als seine wichtigsten Förderer bzw. Entdecker. Nachdem er mit Axel F 1985 für einen Grammy in der Kategorie „Best Pop Instrumental Performance“ nominiert war, erhielt er zusammen mit dem Rockgitarristen Steve Stevens diesen Preis ein Jahr später, und zwar für das Instrumentalstück Top Gun Anthem, welches als Filmmusikthema für den Fliegerfilm Top Gun komponiert wurde, in welchem Tom Cruise und Kelly McGillis als Hauptdarsteller mitwirkten.

Faltermeyer hat zahlreiche Filmmusiken komponiert und produziert, unter anderem für Feuer und Eis, Asterix in Amerika, Running Man und Didi – Der Doppelgänger. Eine der verschiedenen Titelmelodien der Chartshow Formel Eins und Musik für einige Computerspiele wie Jack Orlando stammen aus seiner Feder. Er hat das Album Behaviour (1990) der Pet Shop Boys produziert.

Die Karriere von Faltermeyer begann in einer kleinen Band in Vaterstetten bei München. Dabei lernte er Stefan Zauner, später Sänger der Münchener Freiheit, kennen und gründete mit ihm „Melodic Sound“.

Harold Faltermeyer komponierte und produzierte zusammen mit Rainhard Fendrich das Musical Wake Up (ab 2002) und er zeichnet auch seit mehreren Jahren als Produzent für die erfolgreichen CD-Produktionen von Rainhard Fendrich verantwortlich. Harold Faltermeyer war ständiges Jury-Mitglied in der Pro7-Castingshow Comeback – Die große Chance.

Faltermeyer lebt abwechselnd in Los Angeles und in Baldham bei München, wo auch der Sitz seiner Firma KILAUEA Musikverlag GmbH ist. Er besitzt eine Privatpilotenlizenz PPL-A und ein Typerating für eine Cessna Citation Jet 525.[4]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1988: Worldhits
  • 1988: Harold F.
  • 2002: His Greatest Hits (2 CDs)
  • 2007: Two Worlds – The Album

Singles[Bearbeiten]

  • 1984: Axel F
  • 1984: Final Confrontation
  • 1985: Fletch Theme
  • 1986: Top Gun Anthem
  • 1986: Formula One
  • 1987: The Race Is On
  • 1988: Prophecy
  • 1988: Must Be Paradise
  • 1990: Muscles (mit Moses P.)
  • 1992: Olympic Dreams (feat. Joe Pizzulo)
  • 1994: The Challenge - SW 19
  • 2007: Play the Game (feat. Ambermoon)

Soundtrack/Filmmusik[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b c officialcharts.com Official Charts Company.
  2. a b US-Singles: Joel Whitburn's Top Pop Singles 1955-2006. Billboard Books, New York 2007, ISBN 0-89820-172-1.
  3. Chartquellen: DE-AT-CH / DE2
  4. Homepage, abgerufen am 21. Juli 2014.

Weblinks[Bearbeiten]