Dębica

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Dębica
Wappen von Dębica
Dębica (Polen)
DEC
Dębica
Dębica
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Karpatenvorland
Landkreis: Dębica
Fläche: 33,81 km²
Geographische Lage: 50° 3′ N, 21° 25′ O50.0521.416666666667Koordinaten: 50° 3′ 0″ N, 21° 25′ 0″ O
Einwohner: 46,790 (30. Juni 2007[1])
Postleitzahl: 39-200 bis 39-210
Telefonvorwahl: (+48) 14
Kfz-Kennzeichen: RDE
Wirtschaft und Verkehr
Straße: E 40 TarnówRzeszów
Nächster int. Flughafen: Rzeszów-Jasionka
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Paweł Wolicki
Adresse: ul. Parkowa 28
39-200 Dębica
Webpräsenz: www.debica.pl

Dębica [dɛmˈbʲiʦa] ist eine Stadt im südöstlichen Polen. Sie gehört zur Woiwodschaft Karpatenvorland und liegt rund 40 km westlich der Provinzhauptstadt Rzeszów sowie etwa 100 km östlich von Krakau an der Wisłoka.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Dębica ist erstmals im Jahre 1293 erwähnt worden. Damals bestand bereits eine Holzkirche. 1358 bekam der Ort das Stadtrecht durch Kasimir den Großen verliehen, 1446 das Recht Märkte und Jahrmärkte abzuhalten. Ein großes Feuer wütete 1554. 1578 lebten etwa 700 Menschen in der Stadt, davon etwa 20 Handwerker.

Infolge der Ersten Teilung Polens fiel die Stadt an Österreich, damit ging der Verlust des Stadtrechtes einher. 1831 forderte eine Choleraepidemie zahlreiche Menschenleben. Mit dem Bau der Bahnstrecke LembergWien um 1856 erhielt Dębica Anschluss an das Schienennetz. Der dadurch einsetzende Aufschwung führte schließlich 1914 zur Wiedererlangung des Stadtrechts.

1918 fiel die Stadt an Polen. 1937 wurde sie Sitz eines Powiats. 1939, vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, lebten 10.600 Menschen in Dębica.

Unter der deutschen Besetzung wurde für die jüdische Bevölkerung das Ghetto Dębica eingerichtet, um sie von dort aus weiter zu deportieren. Ferner wurde hier der SS-Truppenübungsplatz Heidelager angelegt.

Im Krieg wurde die Stadt zu 40 % zerstört. Nach dem Krieg wurde Dębica wiederaufgebaut und hatte bald ungefähr viereinhalbmal so viele Einwohner wie 1939.

Auf Grund einer Verwaltungsreform kam der Ort 1975 zur Wojewodschaft Tarnów, bis diese 1998 aufgelöst wurde und der Ort ab 1999 Teil der Wojewodschaft Karpatenvorland wurde.

[Bearbeiten] Partnerstädte

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ - STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2007
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