David Allan Coe

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David Allan Coe 2008
David Allan Coe 2008
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Castles in the Sand
  US 179 09.07.1983 (5 Wo.)
17 Greatest Hits
  US 197 18.10.2014 (… Wo.)
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David Allan Coe (* 6. September 1939 in Akron, Ohio) ist ein US-amerikanischer Outlaw-Country-Musiker.

Die Anfänge[Bearbeiten]

Die meiste Zeit seiner Jugend verbrachte Coe im Gefängnis. Coes Image als Outlaw ist bei ihm im Gegensatz zu anderen Country- und Rockmusikern nicht nur eine Show. Sein musikalisches Vorbild war vor allem Hank Williams. 1968 erschien sein erstes Album "Penitentiary Blues". Im gleichen Jahr war er mit Grand Funk Railroad auf Tour. Seine Konzerte galten als wild und unberechenbar. So erschien er auf der Bühne nicht "normal" zu Fuß, sondern auf einem Motorrad. Dabei trug er ein countrytypisches Strass-Kostüm und eine Maske. Zu dieser Zeit nannte er sich auch Mysterious Rhinestone Cowboy.

Songwriter[Bearbeiten]

Coe hatte seine großen Erfolge nicht so sehr als Sänger, sondern als Songwriter. Hier zeigte er eher seine gefühlvolle Seite. Er schrieb Songs für Tanya Tucker, Billie Jo Spears, George Jones und viele mehr. Einer seiner größten Erfolge war Take This Job and Shove It für Johnny Paycheck.

Ein weiterer großer Erfolg war You Never Even Called Me By My Name. In diesem Song erklärt er, dass in einem Countrysong unbedingt Mütter, Züge, Trucks, Gefängnisse oder Alkohol vorkommen sollten, sonst sei es kein richtiger Countrysong. In diesem Sinne singt er dann auch in der letzten Strophe:

„Well, I was drunk the day my Mom got out of prison,
And I went to pick her up in the rain,
But before I could get to the station in my pickup truck,
She got run over by a damned old train.“

Erfolg[Bearbeiten]

David Allan Coe gehörte wie Willie Nelson, Waylon Jennings und Merle Haggard der Outlaw-Country-Szene an. Diese Zugehörigkeit betonte er mit dem Song Willie, Waylon and me. Heute wird er neben Haggard auch als der letzte richtige noch lebende Outlaw bezeichnet.

Dieses Image bekräftigen auch einige seiner X-Rated, also an Erwachsene gerichtete Alben. Dabei geht es um Sex und Rassismus, die er direkt und subjektiv darstellt. Der bekannteste Song ist Nigger Fucker, ein Lied, das rassistische Stereotype bedient. Es wird beschrieben, wie der Ich-Erzähler von seiner Freundin verlassen wird, da diese auf das große Glied eines „Niggers“ abfahren würde. Coe selbst sagt dazu, dass man das alles nicht so ernst nehmen soll.

Bei Coes Konzerten vereinen sich die unterschiedlichsten Randgruppen: Biker, Cowboys und Hippies. Coe hat im Lauf seiner Karriere über 280 Lieder geschrieben und interpretiert. Seine größten Erfolge konnte er in den 1970er Jahren verbuchen. Er hat 28 Alben veröffentlicht, das erfolgreichste war Matter of Life ... and Death (1987).

Seit einiger Zeit arbeitet er mit Steve Popovich zusammen. Dieser ist der Gründer der Cleveland International, INC. die schon mit Stars wie Meat Loaf zusammenarbeitete. Coe und Popovich haben ihr eigenes Plattenlabel COEPOP Records gegründet, auf welchem Alben wie Songwriter of the Tear oder Biketoberfest ’01 veröffentlicht wurden.

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • "Penitentiary Blues" (1968)
  • "Requiem For A Harlequin" (1969)
  • "The Mysterious Rhinestone Cowboy" (1974)
  • "Once Upon A Rhyme" (1975)
  • "Longhaired Redneck" (1975)
  • "Texas Moon" (1977)
  • "Tattoo" (1977)
  • "Rides Again" (1977)
  • "Buckstone County Prison" Soundtrack (1978)
  • "Family Album" (1978)
  • "Human Emotions" (1978)
  • "Nothing Sacred" (1978)
  • "Spectrum VII" (1979)
  • "Compass Point" (1979)
  • "I've Got Something To Say" (1980)
  • "Invictus Means Unconquered" (1981)
  • "Tennessee Whiskey" (1981)
  • "Underground Album" (1982)
  • "D.A.C." (1982)
  • "Rough Rider" (1982)
  • "Castles In The Sand" (1983)
  • "Hello In There" (1983)
  • "Just Divorced" (1984)
  • "Darlin', Darlin'" (1985)
  • "Unchained" (1985)
  • "Son Of The South" (1986)
  • "Matter of Life... And Death" (1987)
  • "Crazy Daddy" (1989)
  • "Live - If that ain't Country* (1997)
  • "Recommended for Airplay" (1999)
  • "That's All I'll Ever Be" (2005)
  • "Rebel Meets Rebel" (2006) (Projekt Rebel Meets Rebel mit Dimebag Darrell und Vinnie Paul)

Quellen[Bearbeiten]

  1. US-Charthistorie

Weblinks[Bearbeiten]