Death Cab for Cutie

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Death Cab for Cutie
Death Cab for Cutie live in München, 2008
Death Cab for Cutie live in München, 2008
Allgemeine Informationen
Genre(s) Indie-Rock, Alternative Rock
Gründung 1997
Website deathcabforcutie.com
Aktuelle Besetzung
Benjamin „Ben“ Gibbard
Gitarre, Orgel
Christopher „Chris“ Walla
Nicholas „Nick“ Harmer
Jason McGerr
Ehemalige Mitglieder
Nathan Good (bis 2000)
Michael Schorr (2000-2003)

Death Cab for Cutie ist eine US-amerikanische Indierock-Band, die 1997 in Bellingham gegründet wurde.

Der Bandname stammt von einem Lied der Bonzo Dog Doo-Dah Band. Im europäischen Raum sind sie vor allem durch die Fernsehserie O.C., California (im Original The O.C.) bekannt geworden, da die Band als Lieblingsband des Schauspielers Adam Brody gilt. Auch die Serienfigur spricht darüber, dass Death Cab (geläufige Abkürzung des Bandnamens) seine Lieblingsband sei. Zusätzlich hatten sie in der zweiten Staffel einen Gastauftritt und einige ihrer Songs sind in den Soundtracks der Serie zu finden. Im Jahr 2005 fand außerdem das Lied "Soul Meets Body" als Soundtrack seinen Weg in die US-amerikanische Sitcom How I Met Your Mother, in der es seither öfter Verwendung fand.

Geschichte[Bearbeiten]

Death Cab for Cutie auf einem Festival in den USA, 2006

Die Geschichte von Death Cab for Cutie beginnt 1997 im amerikanischen Bellingham (Washington) mit All-Time Quarterback als Solo-Projekt von Ben Gibbard. Aufgrund der sehr positiven Resonanz auf das Tape „You can play these songs with chords“ entschließt sich Gibbard eine Band zu gründen. Mit dem Gitarristen Chris Walla, Bassist Nick Harmer und Drummer Nathan Good findet er die geeigneten Leute für dieses Vorhaben. Der Name geht auf den Song „Death Cab for Cutie“ der semibekannten Londoner Beat-Band Bonzo Dog Doo-Dah zurück - zu sehen auch in dem Beatles-Video „Magical Mystery Tour“.

1998 erscheint auf dem Indie-Label Barsuk Records ihr Debüt-Album „Something about airplanes“ und erhält hervorragende Kritiken in der Independent-Szene. Nachdem Nathan Good die Gruppe verlässt und durch Michael Schorr ersetzt wird, stellt die Band kurz darauf den Nachfolger „We have the facts, and we’re voting yes“ fertig. Nach der Veröffentlichung von zwei EPs (Forbidden Love, Stability) und einem weiteren Album (The Photo Album) erscheint im Oktober 2002 das Re-Release von „You can play this songs with chords“ (ergänzt Raritäten, Cover und B-Seiten).

2003 tritt Jason McGerr der Band als Drummer bei. Im selben Jahr wird das vierte Album „Transatlanticism“ veröffentlicht. Mit Songs wie „The New Year“, „Sound of Settling“ oder dem Titeltrack „Transatlanticism" gelingt Death Cab for Cutie auch in Europa der Durchbruch – Anfang 2004 spielen sie dann ihre ersten Konzerte in Deutschland. Nach dem Wechsel von Barsuk Records zum Major-Label Atlantic erscheint im August 2005 der neue Longplayer „Plans“. Dieser wurde unter anderen in der Kategorie „Best Alternative Album of 2006“ für den Grammy nominiert. 2007 ging Gibbard mit David Bazan von der befreundeten Band „Pedro the Lion“ und Jonathan Rice auf eine US-Solotournee.

Sänger Benjamin Gibbard bildet des Weiteren zusammen mit dem als Dntel bekannten Jimmy Tamborello das Duo The Postal Service, welches ein Album (Give Up, 2003) und mehrere EPs veröffentlichte. Vor der Zeit mit Death Cab for Cutie arbeitete Benjamin Gibbard an seinem Soloprojekt namens "All-Time Quarterback". Auch Gitarrist Christopher Walla hat ein Soloprojekt namens Martin Youth Auxiliary. Christopher Walla ist zusätzlich als Produzent tätig und hat außer den Death-Cab-For-Cutie-Alben noch Bands wie Nada Surf, The Thermals, Tegan and Sara und The Decemberists produziert.

Am 16. Oktober 2009 erschien die neue Single „Meet Me on the Equinox“, die für den Soundtrack zum Film „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ geschrieben wurde.

Im Frühjahr 2011 veröffentlichte die Band ihr siebtes Album mit Namen „Codes and Keys“.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkung
DE AT CH US UK
1999 Something About Airplanes Erstveröffentlichung: 2. März 1999
2000 We Have the Facts and We're Voting Yes Erstveröffentlichung: 21. März 2000
2001 The Photo Album Erstveröffentlichung: 9. Oktober 2001
2003 Transatlanticism 97
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Oktober 2003
2005 Plans 86
(1 Wo.)
4
(50 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. August 2005
2008 Narrow Stairs 40
(2 Wo.)
65
(1 Wo.)
57
(1 Wo.)
1
(32 Wo.)
24
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Mai 2008
2011 Codes and Keys 47
(2 Wo.)
73
(1 Wo.)
59
(1 Wo.)
3
(14 Wo.)
24
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Mai 2011

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkung
DE AT CH US UK
1998 Your Bruise
Something About Airplanes
Erstveröffentlichung:1998
1999 Prove My Hypotheses
You Can Play These Songs with Chords
Erstveröffentlichung:1999
2002 A Movie Script Ending
The Photo Album
Erstveröffentlichung:2002
I Was a Kaleidoscope"
The Photo Album
Erstveröffentlichung:2002
We Laugh Indoors"
The Photo Album
Erstveröffentlichung:2002
2003 The New Year
Transatlanticism
Erstveröffentlichung:2003
2004 The Sound of Settling
Transatlanticism
Erstveröffentlichung:2004
Title and Registration
Transatlanticism
Erstveröffentlichung:2004
2005 Soul Meets Body
Plans
60
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. August 2005
2006 Crooked Teeth
Plans
69
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. Januar 2006
I Will Follow You into the Dark
Plans
66
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Juli 2006
2008 I Will Possess Your Heart
Narrow Stairs
70
(11 Wo.)
85
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. März 2008
Cath...
Narrow Stairs
Erstveröffentlichung: 9. Juni 2008
2009 Grapevine Fires
Narrow Stairs
Erstveröffentlichung:2009
Meet Me on the Equinox
The Twilight Saga: New Moon soundtrack
71
(5 Wo.)
86
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. September 2009
2011 You Are a Tourist
Codes and Keys
Erstveröffentlichung: 29. März 2011
Stay Young, Go Dancing
Codes And Keys
Erstveröffentlichung: 11. November 2011
Home Is a Fire
Codes and Keys
Erstveröffentlichung:2011

EPs[Bearbeiten]

  • 2000: The Forbidden Love E.P. (Barsuk)
  • 2002: The Stability E.P.
  • 2004: Studio X Sessions E.P. (Barsuk)
  • 2005: The John Byrd E.P. (Barsuk)
  • 2009: The Open Door
  • 2009: Meet Me on the Equinox

Musikvideos[Bearbeiten]

  • A Movie Script Ending (2001)
  • The New Year (2003)
  • The Sound of Settling (2004)
  • Title and Registration (2005)
  • Soul Meets Body (2005)
  • Crooked Teeth (2006)
  • I Will Follow You into the Dark (2006)
  • I Will Possess Your Heart (2008)
  • Cath… (2008)
  • Grapevine Fires (2009)
  • Meet Me on the Equinox (2009)
  • You Are a Tourist (2011)
  • Home is A Fire (2011)
  • Stay Young, Go Dancing (2011)
  • Underneath the Sycamore (2012)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Deutschland Österreich SchweizUSAUK

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Death Cab for Cutie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien