Dennis Lynds

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Dennis Lynds (* 15. Januar 1924 in St. Louis/Missouri; † 19. August 2005 in San Francisco) war ein amerikanischer Schriftsteller, der unter verschiedenen Pseudonymen vor allem Kriminalromane veröffentlichte (William Arden, Michael Collins, Mark Sadler, John Crowe, Carl Decker, Maxwell Grant).

Dennis Lynds war das Kind eines Schauspielerpaares, das oft auf Tournee war, und wuchs in New York auf. Er studierte Chemie und Zeitungswesen und war als Redakteur für wissenschaftliche Magazine tätig. Im Zweiten Weltkrieg war er in der US Army und wurde mit Purple Heart und Bronze Star dekoriert. Seit 1969 lebte er als freier Autor in Kalifornien. Er war mit der Schriftstellerin Gayle Lynds verheiratet.

Als Michael Collins schrieb er zwei Science-Fiction-Romane (die Space Operas Lukan War, 1969, und The Planets of Death, 1970) und wurde vor allem mit der Dan-Fortune-Serie bekannt, einer Reihe um einen einarmigen Ermittler, in der er neunzehn Romane veröffentlichte. Für die Jugendkrimiserie The Three Investigators - in Deutschland bekannt als Die drei Fragezeichen - schrieb er unter dem Namen „William Arden“ vierzehn Bücher. Als "Maxwell Grant" verfasste er auch zwei Romane um den Pulp-Heros The Shadow (The Shadow Strikes, 1964, und The Shadow: Destination Moon, 1987).

Lynds wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Edgar Allan Poe Award für den besten Erstlingsroman im Jahr 1968 (Act Of Fear) und 1988 mit dem THE EYE genannten Preis für das literarische Lebenswerk eines Schriftstellers durch die Private Eye Writers of America (gemeinsam mit Wade Miller).

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