Der Schrecken der Medusa

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Filmdaten
Deutscher Titel: Der Schrecken der Medusa
Originaltitel: The Medusa Touch
Produktionsland: Frankreich, UK
Erscheinungsjahr: 1978
Länge: 105 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Jack Gold
Drehbuch: John Briley
nach dem Roman von
Peter Van Greenaway
Produktion: Anne V. Coates, Jack Gold
Musik: Michael J. Lewis
Kamera: Arthur Ibbetson
Schnitt: Anne V. Coates, Ian Crafford
Besetzung

Der Schrecken der Medusa (Originaltitel: The Medusa Touch) ist ein 1978 in den Kinos erschienener Mystery-Thriller des englischen Regisseurs Jack Gold. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Peter Van Greenaway.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Die Handlung des Films ist im London der 1970er Jahre angesiedelt und erzählt die Geschichte des verbitterten und zynischen Romanautors John Morlar. Morlar ist einem Mordanschlag zum Opfer gefallen und liegt, nur noch künstlich am Leben gehalten, auf der Intensivstation eines städtischen Krankenhauses. Blickfang der ersten Einstellungen des Films ist ein Relief ähnlich der Medusa von Caravaggio, das in der Wohnung des Schriftstellers an der Wand hängt. Wie der Blick der Medusa Menschen zu Stein erstarren lässt, besitzt Morlars Blick die Macht, ihr Schicksal zu beeinflussen.

Kommissar Brunel – ein französischer Austauschpolizist – wird auf den Fall des schwer verletzten Autors angesetzt. Am Tatort finden sich nur wenige Hinweise auf den Hergang des Verbrechens. Was Brunel und seinen Gehilfen jedoch aufmerksam werden lässt, sind seltame Notizen Morlars wie „Kein Zeichen von L“ oder „die Mauern von Jericho sind an einem Tag eingerissen worden – was bedeutet da noch das Wort ‚Unmöglichkeit‘“. Über das Notizbuch Morlars stoßen sie auf Dr. Zonfeld – Morlars Psychiaterin, die Brunel die Geschichte ihres Patienten erzählt. Morlar glaubte demnach, über eine geheime Kraft zu verfügen, mit der er das Leben anderer Menschen beeinflussen könne. Brunel entdeckt bei seinen Recherchen welche Gefahr von Morlar tatsächlich ausgeht und warum Zonfeld versuchte, ihn zu töten.

Um weitere Katastrophen zu verhindern, versucht Brunel Morlar zu töten, indem er die lebenserhaltenden Geräte im Krankenhaus abschaltet. Morlar bleibt aber trotzdem letztendlich unerklärlicherweise am Leben.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Der Film wurde 1979 als bester Horrorfilm für den Saturn Award nominiert.

[Bearbeiten] Kritiken

  • „Trotz einiger Längen ansprechend inszenierter Kriminalfall […]“ (Wertung: 2 Sterne = durchschnittlich)Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 721

[Bearbeiten] Literatur

  • Peter Van Greenaway: Der Schrecken der Medusa. (Originaltitel: The Medusa Touch). Deutsch von Hannelore Lenzner. Neuauflage. Ullstein, Frankfurt am Main und Berlin 1986, ISBN 3-548-31128-8
  • Jörg Trempler: Medusa Touch - Vom Schrecken im Zeitalter der Television, in: Klaus Sachs-Hombach (Hrsg.), Bild und Medium, Köln 2006, S. 164-177, ISBN 3-938258-22-5

[Bearbeiten] Weblinks

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