Der verbotene Schlüssel

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Filmdaten
Deutscher Titel Der verbotene Schlüssel
Originaltitel The Skeleton Key
Produktionsland Vereinigte Staaten, Deutschland
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2005
Länge 104 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
JMK 12[1]
Stab
Regie Iain Softley
Drehbuch Ehren Kruger
Produktion Michael Shamberg
Daniel Bobker
Stacey Sher
Iain Softley
Musik Ed Shearmur
Kamera Daniel Mindel
Schnitt Joe Hutching
Besetzung

Der verbotene Schlüssel ist ein Horrorfilm des Regisseurs Iain Softley aus dem Jahr 2005.

Handlung[Bearbeiten]

Caroline arbeitet in New Orleans als Hospiz-Pflegerin, kündigt jedoch, weil sie die Bedingungen im Hospiz als unmenschlich empfindet und sich intensiver um ihre Patienten kümmern will. Vom Erbschaftsanwalt Luke wird sie überredet, eine Stelle in einem abgelegenen Haus in den louisianischen Sümpfen anzutreten. Dort lebt die herrische Violet mit ihrem gelähmten Mann Ben. Schon bald merkt Caroline, dass in dem Haus etwas nicht stimmt. Ben signalisiert ihr, dass er gegen seinen Willen mithilfe eines Hoodoo-Fluchs festgehalten wird. Ein Fluchtversuch misslingt, und Caroline weiht Luke in ihre Pläne ein. Dieser stellt sich jedoch als Verbündeter Violets heraus. Luke und Violet entpuppen sich als die ehemaligen Dienstboten des alten Hauses Papa Justify und Mama Cecile. Sie hatten vor 90 Jahren, als sie dabei ertappt wurden, Hoodoo-Zauber auszuüben, ihre Körper mit denen der Kinder der Familie des Hauses getauscht, woraufhin diese von ihren eigenen Eltern – im falschen Körper – gelyncht worden waren. Seitdem lebten sie als das Geschwisterpaar im Haus ihrer einstigen Dienstherren, bis sie 1962 erneut Ihre Körper mit dem Ehepaar Ben und Violet tauschten, die damals das Haus kaufen wollten. Und auch jetzt hat Papa Justify mittels Magie bereits als Ben den Körper mit Luke getauscht und allein zu diesem Zweck wurde auch Caroline in das Haus gelockt: um als Nachfolgerin der alternden Violet, also Mama Cecile, zu dienen. Der Transfer gelingt, und die hilflose Caroline wird, nun im Körper der nach einem Kampf gelähmten Violet gefangen, von einem Ambulanzwagen abtransportiert.

Kritik[Bearbeiten]

  • film-dienst 17/2005: Vor dem Hintergrund des Hoodoo-Kults entwickelt sich eine mit den Versatzstücken des Horrorgenres versetzte Seelenwanderungsgeschichte, deren dramaturgische Unausgegorenheit kaum Spannung aufkommen lässt. In der Hauptrolle fehlbesetzt, entschädigt der Film durch gute Nebendarsteller, die präzise Regie und die atmosphärisch dichte Fotografie.

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Nach seinem Kinostart am 12. August 2005 konnte der Film bei einem Produktionsbudget von 43 Mio. US-Dollar weltweit über 91 Mio. US-Dollar wieder einspielen.[2] In Deutschland wurde der Film nach seinem Start am 18. August 2005 von 783.304 Kinobesuchern gesehen.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Filmdatenbank des BMUKK
  2. The Skeleton Key auf boxofficemojo.com (englisch), abgerufen am 2. Dezember 2012
  3. TOP 100 DEUTSCHLAND 2005 auf insidekino.de, abgerufen am 2. Januar 2012