Deutscher Lotto- und Totoblock

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Der Deutsche Lotto- und Totoblock ist eine Vereinigung der Lottogesellschaften der Bundesländer. Mit Hilfe des Blocks sind beispielsweise einheitliche Gewinnzahlen und Quoten vereinbart worden. Bundesweit existieren rund 25.000 Annahmestellen.

Zu den Produkten der Gesellschaften gehören unter anderem Lotto, ODDSET, GlücksSpirale, Toto, KENO sowie das 2003 eingestellte Rennquintett.

Geschichte[Bearbeiten]

Begonnen hat es mit dem Totoblock 1948. Anfang der 1950er-Jahre bildeten sich mit dem Nord-Süd-Block (Berlin, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bayern) und dem Süd-West-Block (Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz) zwei Blöcke, die sich am 11. November 1956 zum Deutschen Totoblock zusammenfügten.

Lotto „6 aus 49“ begann am 9. Oktober 1955 in den Ländern Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Bayern. Die anderen Länder kamen nach und nach dazu: Bremen ab dem 13. Mai 1956, Niedersachsen ab dem 10. Juni 1956, Hessen ab dem 2. September 1956, Rheinland-Pfalz ab dem 2. Dezember 1956, Saarland ab dem 6. Januar 1957, Baden-Württemberg ab dem 13. April 1958, Berlin ab dem 4. Oktober 1959. So entstand der Lotto-Part.

Der erste Blockvertrag trat am 1. Oktober 1962 in Kraft und regelte unter anderem die Ziehung der Gewinnzahlen und die Poolung der Umsätze und Gewinne, um einheitliche Quoten ermitteln zu können.

Am 1. Juli 1974 wurden Toto und Lotto zum Deutschen Lotto- und Totoblock zusammengeführt.

Die neuen Bundesländer folgten dann 1992.

2004 betrug der Umsatz der Unternehmen 8,4 Milliarden Euro.

Die einzelnen Landesgesellschaften fungieren – mit Ausnahme Bayerns und Berlins – in der Rechtsform als GmbH. Alleiniger Anteilseigner ist das jeweilige Bundesland.

Landesgesellschaften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]