Digital-Asset-Management
Digital-Asset-Management (DAM) ist die Speicherung und Verwaltung von beliebigen digitalen Inhalten, insbesondere von Mediendateien wie Grafiken, Videos, Musikdateien und Textbausteinen. Im medialen Bereich wird es teilweise auch als Media-Asset-Management (MAM) bzw. im spezielleren als Video-Asset-Management (VAM) bezeichnet. Es gehört zum Bereich der Content-Management-Systeme.
Inhaltsverzeichnis |
Typische Funktionen[Bearbeiten]
Hauptfunktionen im Digital-Asset-Management-System sind:
- Import und Export von Dateien, ggf. mit Formatkonvertierung
- Anreichern von Binärdateien mit Metainformationen zu Recherchezwecken (z.B. IPTC-NAA-Standard)
- Suchen von Dateien
- Anzeigen, Sichten (ggf. Anhören und Ansehen) von Dateien
- Kombinieren von Dateien zu Paketen
- Archivieren und Versionieren von Dateien
Digital-Asset-Management kann manuell oder automatisiert angesprochen werden. Manche Systeme sind auch für externe Lieferanten oder Dienstleister zugänglich, damit ein einfacher Austausch der Daten im Rahmen der Produktion schneller möglich ist.
Das Digital-Asset-Management kann aus verschiedenen Einzelkomponenten, Rechnern, Speichersystemen etc. zusammengestellt sein.
Einsatzbereiche[Bearbeiten]
- Musikindustrie z. B. zur Speicherung von Musikstücken zur Weiterverarbeitung
- Druckindustrie zur Verwaltung von Layouts, Kundenlogos, Bildern, Fotos etc.
- Marketing- oder Presseabteilungen in Firmen der werbenden Wirtschaft, NGOs etc.
- Presse- und Rundfunkarchive
- Informations- und Dokumentationszentren
- Filmprojekte
- CG- und Animationsprojekte (3D-Modellierung)
- Firmen- bzw. Unternehmensarchive
- Marketingportale im B2B- bzw. B2C-Bereich
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Dr. Erich Koetter: Datenharmonisierung als Grundlage für die optimale Mediennutzung. MAM-Studie 2010, Chmielorz Verlag, Mötzingen 2010, ISBN 978-3-87124-349-3