Trinitatis

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Dieser Artikel erläutert das Trinitatis genannte Dreifaltigkeitsfest. Siehe auch: Trinitatis (Band), Trinitatiskirche, Trinitatisfriedhof, Trinitatishospital, Strinz-Trinitatis, Trinitatis Sogn.

Trinitatis (lat., Genitiv v. trinitas, „Dreifaltigkeit“, auch Goldener Sonntag oder Frommtag) ist das Dreifaltigkeitsfest (auch Dreieinigkeitsfest) am ersten Sonntag nach Pfingsten.

Das Fest, das um die erste Jahrtausendwende bei den Benediktinerklöstern in Frankreich aufkam[1], wurde 1334 durch Papst Johannes XXII. in den Römischen Kalender eingeführt und ist der Verehrung der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet: Gottvater, Gottsohn und Gott Heiliger Geist.

Es ist auch der Beginn der Zeit im Kirchenjahr ohne große Feste, wie Weihnachten und Ostern. Die Sonntage nach diesem Fest wurden früher in der Westkirche „nach Trinitatis“ gezählt. Während die evangelische Kirche die Zählweise „nach Trinitatis“ beibehielt, gab die katholische Kirche diese Zählweise nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil auf; seitdem werden die „Sonntage im Jahreskreis“ gezählt, wozu neben der Zeit nach Trinitatis nun auch die Sonntage zwischen dem Weihnachts- und dem Osterfestkreis gehören. Das Fest erinnert an die trinitarischen Glaubensbekenntnisse (apostolisches, nizänisches und athanasianisches Glaubensbekenntnis).

Bei den orthodoxen Kirchen gilt hingegen das Pfingstfest selbst als Fest der Dreifaltigkeit; der Sonntag nach Pfingsten wird dort als Allerheiligen-Fest begangen.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Eintrag über Trinitatis in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online  (im ABC zur Volkskunde Österreichs) abgerufen am 5. Dezember 2011
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