Trinitatis

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Dieser Artikel erläutert das Dreifaltigkeitsfest. Siehe auch: Trinitatis (Band), Trinitatiskirche, Trinitatisfriedhof, Trinitatishospital, Strinz-Trinitatis, Trinitatis Sogn.
Diptychon der Anbetung der Dreifaltigkeit von Hugo van der Goes, etwa 1480

Trinitatis (lateinisch, Genitiv von trinitasDreifaltigkeit‘, Dreifaltigkeitsfest, Dreieinigkeitsfest (auch goldener Sonntag oder Frommtag)) ist ein Fest im Kirchenjahr, das in der Westkirche am ersten Sonntag nach Pfingsten begangen wird. Bei den orthodoxen Kirchen gilt hingegen das Pfingstfest auch als Fest der Dreifaltigkeit; der Sonntag nach Pfingsten wird dort als Allerheiligenfest begangen.

Das Fest, das um die erste Jahrtausendwende in den französischen Benediktinerklöstern aufkam[1], wurde 1334 durch Papst Johannes XXII. in den römischen Generalkalender eingeführt und ist der Verehrung der allerheiligsten Dreifaltigkeit gewidmet: Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Die Sonntage von Trinitatis bis zum Ende des Kirchenjahrs werden in der evangelischen Kirche als Sonntage „nach Trinitatis“ gezählt. Die katholische Kirche hingegen zählte bis zur Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil diese Sonntage als Sonntage „nach Pfingsten“; seitdem werden sie als Sonntage im Jahreskreis gezählt, zu denen neben der Zeit nach dem Dreifaltigkeitsfest auch die Sonntage zwischen dem Weihnachts- und dem Osterfestkreis gehören.

Datum[Bearbeiten]

  • 2014: 15. Juni
  • 2015: 31. Mai
  • 2016: 22. Mai
  • 2017: 11. Juni
  • 2018: 27. Mai

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag zu Trinitatis in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online  (im ABC zur Volkskunde Österreichs) abgerufen am 5. Dezember 2011