Dybbøl Sogn

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Dänemark Dybbøl
(dt: Düppel)
Wappen fehlt
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Dybbøl (Dänemark)
Dybbøl
Dybbøl
Basisdaten
Staat: Dänemark
Verwaltungsbezirk: Syddanmark
Landschaftsregion: Sundeved
Kommune (seit 2007): Sønderborg
Koordinaten: 54° 55′ N, 9° 43′ O54.9198972222229.7236194444444Koordinaten: 54° 55′ N, 9° 43′ O
Einwohner: (2014[1]) 4.403
Fläche: 14,4 km²
Bevölkerungsdichte: 306 Einwohner je km²
Postleitzahl: 6400 Sønderborg
Website: www.dybboelkirke.dk
Lage des Dybbøl Sogn in der Sønderborg Kommune
Lage des Dybbøl Sogn in der Sønderborg Kommune
Die nationale Gedenkstätte in Dybbøl

Dybbøl Sogn [ˈdybøl] (dt.: Düppel) ist eine Kirchspielsgemeinde (dän.: Sogn) auf der Halbinsel Sundeved (dt. Sundewitt) in Nordschleswig im südlichen Dänemark. Sie grenzt unmittelbar westlich an die Stadt Sønderborg (dt. Sonderburg) und gehörte bis 1970 zur Harde Nybøl Herred im damaligen Aabenraa-Sønderborg Amt, danach zur Sønderborg Kommune im damaligen Sønderjyllands Amt, die im Zuge der Kommunalreform zum 1. Januar 2007 in der „neuen“ Sønderborg Kommune in der Region Syddanmark aufgegangen ist.

International bekannt geworden ist der Ort durch die Schlacht an den Düppeler Schanzen am 18. April 1864.

Gemeindegebiet[Bearbeiten]

Die Gemeinde Dybbøl umfasst etwa 14,4 km². Das Gemeindegebiet bildet ein Dreieck, das im Süden an die Flensburger Förde und im Osten an den Alsensund grenzt. Nachbargemeinden sind im Westen Sottrup Sogn (dt. Satrup) und Nybøl Sogn (dt. Nübel).

In der Gemeinde Dybbøl wohnen 4403 Menschen[1], davon 2495 im Ort selbst[2] (Stand:1. Januar 2014). Im Jahr 1925 waren es noch 1100 Gemeindemitglieder. War Dybbøl noch im 19. Jahrhundert ein sehr wohlhabendes Bauerndorf, entwickelte sich der Osten ab der Kaiserzeit zunehmend zu einer Vorstadt des aufstrebenden Sønderborg. Osterdybbøl ist heute über die Alsensundbrücke mit Sønderborg städtebaulich verwachsen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Neben dem touristisch interessanten Gelände der Düppeler Schanzen gibt es noch einen besonders großen Stein zu betrachten, nämlich den Düppeler Stein, der sich in der Straße Dybbølsten befindet. Der Findling ist einer der größten Steine Dänemarks.[3] Die Sage behauptet, dass der riesige Stein von einem Riesen geschleudert wurde, der mit diesem eine Kirche bei Flensburg treffen wollte,[4] möglicherweise die Kirche von Broager.[5] – Eine weitere Sage geht davon aus, dass der Stein von einer Riesendame, die der Zauberei mächtig war und die bei der nahgelegenen Insel Alsen wohnte, ihrem Ex-Liebhaber nachgeschleudert wurde.[6][5] – Einer der besonders Steine schmeißfreudigen Riesen soll im Übrigen auch der von Handewitt gewesen sein.[4] – In der bekannten Sage zur Entstehung der Ochseninseln, die nicht weit entfernt von der Dybbøl Sogn liegen, spielt ebenfalls ein Riese eine bedeutsame Rolle.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dybbøl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistikbanken -> Befolkning og valg -> KM1: Befolkningen 1. januar, 1. april, 1. juli og 1. oktober efter sogn og folkekirkemedlemsskab (dänisch)
  2. Statistikbanken -> Befolkning og valg -> BEF44: Folketal pr. 1. januar fordelt på byer (dänisch)
  3. Gesteine - Findlinge - im südlichen Dänemark; abgerufen am: 13. Dezember 2014
  4. a b Gundula Hubrich-Messow: Sagen und Märchen aus Flensburg, Husum 1992, Seite 29
  5. a b Vgl. Gesteine - Findlinge - im südlichen Dänemark; abgerufen am: 13. Dezember 2014
  6. Karl Müllenhoff: Sagen, Märchen und Lieder der Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg, Nummer 424. Riesensteine in Schleswig, In alten Zeiten wohnte auf Alsen ...