EMEA (Wirtschaftsraum)

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EMEA ist eine aus dem angloamerikanischen Sprachraum stammende Abkürzung für den Wirtschaftsraum Europe (Europa, bestehend aus West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Africa (Afrika). Dieser „erweiterte“ europäische Wirtschaftsraum wird meist genutzt, um die Welt in drei ökonomische Regionen einzuteilen, z. B. für Statistiken von internationalen Marktforschungsunternehmen wie IDC oder für Unternehmens- und Geschäftsberichte (vor allem multinationaler Konzerne). Im Gegensatz dazu bezieht sich die Triade mit Europa auf die Europäische Union (EU).

[Bearbeiten] Definition

Trotz der inzwischen recht hohen Verbreitung, z. B. in Bezug auf Niederlassungen US-amerikanischer Unternehmen, handelt es sich um eine relativ willkürliche ökonomische Gruppierung: Die offizielle Liste der Makro-Regionen der Vereinten Nationen [1] führt nur Afrika, Amerikas, Asien, Europa und Ozeanien.

Für EMEA gibt es zwei mögliche Untergliederungen:[2]

  • EEMEA: Eastern Europe, Middle East, Africa; oft verwendet als Abgrenzung gegenüber dem Raum West- und Zentraleuropa.
  • SEMEA: Southern Europe, Middle East, Africa; Zusammenfassung Südeuropas mit dem nahen Osten und Afrika, das Gegenstück dazu ist Westeuropa im Sinne der vereinten Nationen.

Die anderen großen Wirtschaftsräume sind dann in der Regel die um Asien und USA aggregierten Großräume der Triade:

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Composition of macro geographical (continental) regions, geographical sub-regions, and selected economic and other groupings. In: United Nations Statistics Division - Standard Country and Area Codes Classifications (M49). United Nations, 17. Oktober 2008.: „Geographical region and composition of each region“. Abgerufen am 10. November 2008. (englisch)
  2. Peter Riedlberger: Die Wirtschaftsgeographie teilt durch drei. In: Mittelstandswiki. 30. August 2008. Abgerufen am 10. November 2008.
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